Di

23

Aug

2016

Logikmodul LOGO! seit 20 Jahren im Einsatz - WERBUNG

LOGO! - eine Erfolgsgeschichte

 

Die LOGO! Steuerung – führend in der Mikroautomatisierung und seit 20 Jahren am Markt. Gratulation an SIEMENS von Anwendern. Gestartet wurde anlässlich des 20. Jubiläums eine Videokampagne in der Anwender aus der Praxis berichten.

 

 

Einfach mehr Platz im Schaltschrank.  Die LOGO! Steuerung von Siemens unterstützt zielgerichtet und wirtschaftlich. Ersetzt werden mit 8 Logik-Grundfunktionen und 30/35 Sonderfunktionen eine Vielzahl Schalt- und Steuerungsgeräte.

Erfahrene Anwender schätzen LOGO!

Bernd Hollwedel von der Polo Filter Technik GmbH aus Bremen
Bernd Hollwedel von der Polo Filter Technik GmbH aus Bremen

Anwendungsbeispiele , Hintergründe, Entwickler und Videos findet man auf der  Siemens AG LOGO! Website  und auf der Videoplattform YouTube .

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Fr

05

Aug

2016

Energieeffizienz leicht gemacht: Das neue Monitoring-System der MEP Werke

©MEP Werke
©MEP Werke

Die MEP Werke weiten ihr Service-Angebot aus: Ein wegweisendes Monitoring-Portal ermöglicht den MEP Kunden die Optimierung ihres Energieverbrauchs und informiert zuverlässig über die Funktionalität ihrer Miet-Solaranlage. Das neue Monitoring-Tool ist über eine Smartphone-App sowie ein Webportal nutzbar und somit überall verfügbar.

Wie viel Strom verbraucht meine Waschmaschine? Wann ist der beste Zeitpunkt sie einzuschalten? Wie viel Energie benötigt mein Haushalt gerade? Und was kostet mich das genau? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das neue intelligente Monitoring-System der MEP Werke. Damit können die Kunden ihren Energieverbrauch optimieren, die Eigenverbrauchsquote erhöhen und damit Stromkosten sparen. Das Monitoring-Tool informiert in Echtzeit über den aktuellen Stromverbrauch und zeigt an, wann die Solaranlage Strom erzeugt. Das Nutzen energieintensiver Haushaltsgeräte kann so auf diejenigen Zeitpunkte gelegt werden, an denen kein Zukauf von Strom aus dem Netz notwendig ist. Der Verbrauch einzelner Geräte kann zuverlässig aus dem Gesamtverbrauch berechnet und die größten Energieverbraucher identifiziert werden. Der Vorteil: Die MEP Kunden behalten die Stromkosten immer unter Kontrolle und können erkennen, wo die Energieeffizienz durch die Anschaffung neuer, energiesparender Geräte verbessert werden kann.

 

Über beliebige Zeiträume hinweg können zudem Verlaufskurven über Verbrauch und Kosten analysiert und damit Verhaltensmuster und Trends erkannt werden.

 

Auch Vergleiche mit anderen Haushalten und der Zugang zu weiteren hilfreichen Informationen sind möglich – etwa zu Energiespartipps, zusätzlichen Verbrauchsanalysen über das kostenlose, vom Bundesumweltministerium geförderte Energiesparkonto oder zukünftig zur CO2-Ersparnis.

 

„Mit diesem innovativen Monitoring-System möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, jederzeit und von überall ganz einfach ihren Energieverbrauch zu steuern sowie durch die erhöhte Energieeffizienz Kosten zu sparen und einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten“, beschreibt Konstantin Strasser, Geschäftsführer der MEP Werke, das neue Angebot.

Auch das perfekte Management der gemieteten Solaranlage sowie die Steuerabrechnung wird für die Kunden dank des einfach zu bedienenden Monitoring-Tools noch leichter. Denn dieses ermöglicht einen kompletten Datenexport und überprüft laufend die Funktionalität der Anlage. Bei Minderleistungen oder Ausfällen können die Mitarbeiter der MEP Werke damit frühzeitig die Anlage überprüfen und wieder für eine optimale Funktionalität sorgen. Durch die Visualisierung der Produktionsdaten und des Strombezugs von anderen Energielieferanten erhalten die Kunden zudem einen rundum transparenten Überblick über den eigenen Verbrauch, die Einspeisung sowie den Bezug.

 

Über die MEP Werke GmbH:

 

Die Münchner MEP Werke sind einer von Deutschlands führenden dezentralen Energieversorgern und Komplettdienstleister im Bereich Photovoltaik.

 

Als Pionier des Geschäftsmodells „Solaranlagen zum Mieten“ macht MEP deutschen Privathaushalten die Möglichkeiten der Energiewende ohne hohe Anfangsinvestitionen zugänglich und bietet als Ergänzung den MEP GrünStrom für eine vollständige Versorgung mit Ökostrom an. Auch im Bereich der Finanzierung erneuerbarer Energien geht das Unternehmen neue Wege. Über das Mutterunternehmen Strasser Capital GmbH hat die MEP mit ihrer Partnerbank die erste strukturierte Finanzierungslösung ihrer Art in Europa entwickelt, die sich den Mieterverhältnissen im deutschen PV-Markt widmet. Mit Kompetenz, einem breiten Partnernetzwerk und langjähriger Erfahrung investieren die Unternehmensgruppe weiterhin in ein breites Spektrum an erneuerbaren Energien und innovativen Produkten und Dienstleistungen für eine nachhaltige Zukunft.

 

Im Web:  www.mep-werke.de

Do

04

Aug

2016

VOLTARIS: Peter Zayer für weitere zwei Jahre als Geschäftsführer bestätigt

Peter Zayer bleibt für weitere zwei Jahre Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH  ©Voltaris GmbH
Peter Zayer bleibt für weitere zwei Jahre Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH ©Voltaris GmbH

Die Gesellschafterversammlung bestätigt Herrn Peter Zayer für weitere zwei Jahre als Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH

 Neben Karsten Vortanz, Geschäftsführer des kaufmännischen Bereiches, verantwortet Peter Zayer den technischen Bereich.Mit dieser Personalentscheidung setzen die Gesellschafter ein Zeichen der Kontinuität und der Entschlossenheit, VOLTARIS als Komplettdienstleister für die Bereiche Metering und Energiedatenmanagement für die kommenden Jahre zu positionieren.

 

 „Peter Zayer hat die vielfältigen Entwicklungen im Bereich des Messwesens in den letzten Jahren intensiv mitbegleitet und maßgeblich zur erfolgreichen Aufstellung des Unternehmens beigetragen. Wir freuen uns, dass wir auch in den kommenden beiden Jahren auf seinen Erfahrungsschatz zugreifen können und er in der VOLTARIS weitere wichtige Impulse zur Erschließung von Marktchancen setzen kann“, so René Chassein, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der VOLTARIS.

 

 

 „Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen, die uns aktuell durch das verabschiedete Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende gestellt werden. Mit unseren hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir die Aufgaben rund um die modernen Messeinrichtungen, intelligenten Messsysteme, Gateway-Administration und Marktkommunikation im Sinne unserer Kunden optimal lösen“, führt Peter Zayer aus.

 

Peter Zayer ist seit Gründung der VOLTARIS 2005 Geschäftsführer. Davor war er für das Messwesen in der VSE verantwortlich. Im Rahmen seiner umfassenden Verbandsarbeit

(u. a. BDEW, FNN) hat er bei der Erstellung der einschlägigen Marktregeln wie z. B. dem Metering-Code mitgewirkt. Im Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE ist er Vorsitzender des Lenkungskreises Zähl- und Messwesen. VOLTARIS ist eine Tochtergesellschaft der PFALZWERKE AG (Ludwigshafen) und der VSE AG (Saarbrücken).

 

Mo

13

Jun

2016

Zertifiziertes Gesamtpaket zur Umsetzung der Smart Meter Gateway-Administration

VOLTARIS bietet modulare Dienstleistungsbausteine entlang der kompletten Wertschöpfungskette des grundzuständigen Messstellenbetreibers. ©Voltaris GmbH
VOLTARIS bietet modulare Dienstleistungsbausteine entlang der kompletten Wertschöpfungskette des grundzuständigen Messstellenbetreibers. ©Voltaris GmbH

Zur Umsetzung der Smart Meter Gateway-Administration erfüllen reine Softwarelösungen die Anforderungen nur bedingt – VOLTARIS bietet zertifiziertes Gesamtpaket an

 

Die Uhr tickt: Der Rollout der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme startet 2017 und bringt eine völlig neue System- und Prozesslandschaft mit sich. Das gilt vor allem für die Aufgabe der Gateway-Administration (GWA), die dem Messstellenbetreiber zugewiesen ist und für die Energiewirtschaft absolutes Neuland darstellt. VOLTARIS unterstützt die Stadtwerke-Kunden bei der Umsetzung dieser Aufgabe einschließlich der notwendigen IT-Sicherheitsmaßnahmen mit einer Gesamtlösung mit BSI - Zertifikat.

 

Allein um den GWA-Betrieb ausführen zu können, sind ein hochautomatisiertes IT-System notwendig und die IT-Sicherheitszertifizierung nach den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verpflichtend. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende schreibt in seinem Entwurf ein zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) und eine Einbindung in die Smart-Meter-Public-Key-Infrastruktur (SM-PKI) vor, und das bis zum Beginn des Rollouts .

 

Am Markt werden dazu unterschiedliche Lösungen angeboten, wobei Software as a Service-Lösungen (SaaS) oft favorisiert werden. Zu beachten ist dabei allerdings die Besonderheit der Zertifizierung des gesamten GWA-Betriebs inklusive der Anwendungsprozesse durch die Vorgaben des BSI, die reine Zertifizierung des Rechenzentrums ist nicht ausreichend. Die Umsetzung der notwendigen technischen sowie prozessualen IT-Sicherheitsmaßnahmen ist im Rahmen des ISMS und dessen Zertifizierung einzuhalten. Verantwortlich ist dabei grundsätzlich der Messstellenbetreiber.

 

„Zur Erfüllung der gesetzlich geforderten Vorgaben bieten wir unseren Kunden eine Gesamtlösung mit dem erforderlichen BSI-Zertifikat an. Damit ist die Einhaltung der Mindestanforderungen zur Informationssicherheit entsprechend der Technischen Richtlinie für die Gesamtlösung garantiert“, so VOLTARIS-Geschäftsführer Peter Zayer.

 

„Unsere modulare Systemwelt beinhaltet alle Schnittstellen und den kompletten Prozessbetrieb“, verdeutlicht Karsten Vortanz, ebenfalls Geschäftsführer von VOLTARIS. „Damit behält das Stadtwerk die vorhandene IT-Infrastruktur und benötigt keine aufwändige Zertifizierung der GWA-Anwendungsprozesse wie bei reinen Software- oder Cloud-Lösungen. Nicht vergessen werden sollte außerdem, dass die GWA-Prozesse den Aufbau eines dedizierten Mitarbeiterteams erfordern, die geschult und zertifiziert werden müssen.“

 

Für den Rollout hat VOLTARIS ein umfassendes Produktportfolio für Messstellenbetreiber und externe Marktteilnehmer entwickelt, das Gerätebeschaffung, Gerätemanagement, Installation, Betrieb und Verwaltung der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme sowie die Gateway-Administration beinhaltet. Weiterhin im Angebot sind das klassische Metering für alle Sparten inklusive aller Prüfstellenleistungen und das Mess- und Energiedatenmanagement für alle Marktrollen. Zusatzdienste wie Portallösungen für Gewerbe, Haushaltskunden und Kommunen sowie Lösungen zur Steuerung inklusive Steuerbox runden das Angebot ab. Die vertiefte partnerschaftliche Zusammenarbeit in der „VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem“ bietet den Stadtwerken einen optimalen Informationsaustausch und den sicheren Einstieg in das intelligente Messwesen.

 

Fr

30

Aug

2013

Glasfasertechnologie für Smart Meter-Anschluss

Pilotprojekt gestartet: VOLTARIS nutzt moderne Glasfasertechnologie für Smart Meter-Anschluss

VOLTARIS rüstet in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger energis und dem Telekommunikationsanbieter VSE NET zurzeit drei Ortschaften im Saarland mit Smart Metern aus. Das moderne Glasfasersystem GPON (Gigabit Passive Optical Network) bildet die Basis für die Anbindung. Die neuen, leistungsfähigen Kommunikationsnetze aus Glasfasern übermitteln per Lichtimpulse Daten nahezu verlustfrei in hoher Geschwindigkeit. Eigenschaften, die VOLTARIS für die Messdatenübertragung nutzt.

 

Schnelle Leitungen für intelligente Zähler

Immer mehr Stadtwerke verbessern ihre Infrastruktur über Glasfaserkabel, um den Bürgern einen Zugriff auf moderne Hochgeschwindigkeits-Datenautobahnen zu ermöglichen. Über die schnellen Leitungen können auch intelligente Strom- und Gaszähler (Smart Meter) ausgelesen werden. Glasfaserleitungen für die Messdatenübertragung sind jedoch noch nicht verbreitet, da es in diesem Bereich bisher erst wenig Know-how gibt. „Wir besitzen aber das nötige Expertenwissen und möchten die Vorteile dieses leistungsstarken Netzes für Smart Metering nutzen“ betont Peter Zayer, Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH. Deswegen investiert das Unternehmen in die neue Technologie und baut im Rahmen eines Pilotprojektes im Saarland in den drei Ortschaften Büschdorf, Eft und Hellendorf intelligente Zähler ein. Dort stellt die VSE NET das eigene hochmoderne Glasfasernetz zur Verfügung.

 

220 Smart Meter für Pilotprojekt

Rund 220 Anschlüsse werden in den drei Ortschaften mit Smart Metern ausgestattet und an das hochmoderne Glasfasersystem GPON angebunden. In Büschdorf (100 Anschlüsse) und Eft (70 Anschlüsse) erfolgt dies über Erdleitungen, in Hellendorf (50 Smart Meter) werden die

Glasfaserkabel über eine Freileitung an die Haushalte herangeführt.

Der Energieversorger bietet in den drei Ortschaften die gängigen Smart Meter-Produkte an, VOLTARIS ist für die Installation der Zähler, den Betrieb der Kommunikationsgateways und die Aufbereitung der

Daten zuständig. Für das Projekt stellte der Energiedienstleister Zähler und Kommunikationseinheit – auf einer Platte fertig montiert – zur Verfügung. Dieses technische Konzept der „one box solution“ spart viel Zeit beim Einbau und gibt den Monteuren die Sicherheit, keine Komponenten ver-gessen zu haben.

 

Zählerwechsel & Datenaufbereitung mit VOLTARIS

Die von VOLTARIS bereitgestellten Smart Meter erfüllen die erforderlichen Spezifikationen und die funktionalen Merkmale sowie die Protokolle nach dem FNN-Lastenheft für EDL21-Zähler mit zwei Tarifen. Außerdem verantwortet VOLTARIS den Vollzug des Zählerwechsels beziehungsweise den Einbau und Betrieb der Smart Meter. Zur Datenfernauslesung musste zunächst ein Kommunikationsgateway installiert und ein professioneller Ausleseservice im-plementiert werden. VOLTARIS sorgt für die Bereitstellung der Daten. Eine Smart Meter-Systemplattform leitet einmal täglich alle insgesamt 96 Viertelstundenwerte an das Webportal des Kunden, in diesem Fall energis, weiter. „Anschlussnutzer können so bereits die Vorteile von Smart Metering nutzen und ihre Verbrauchsdaten jederzeit im Webportal, wo sie auch grafisch aufbereitet werden, abrufen“ erklärt Karsten Vortanz, ebenfalls Geschäftsführer von VOLTARIS. Mit dem Live Energy Reader können sie optional ihren momentanen Energieverbrauch sekundenschnell beobachten und durch

An- und Abschalten einzelner Haushaltsgeräte ihren Verbrauch ermitteln.

 

VOLTARIS ist im Rahmen des Glasfaser-Pilotprojektes für die Installation der Zähler, den Betrieb der Kommunikationsgateways und die Aufbereitung der Daten zuständig. Bild: Voltaris
VOLTARIS ist im Rahmen des Glasfaser-Pilotprojektes für die Installation der Zähler, den Betrieb der Kommunikationsgateways und die Aufbereitung der Daten zuständig. Bild: Voltaris
Über die schnellen Leitungen können auch intelligente Strom- und Gaszähler (Smart Meter) ausgelesen werden.
Über die schnellen Leitungen können auch intelligente Strom- und Gaszähler (Smart Meter) ausgelesen werden. Bild: Voltaris

Das neu installierte Glasfasersystem ermöglicht den Kunden der Stadtwerke erhöhten Komfort in Bezug auf Internet, Telefonie und TV. Die Glasfaser-Technologie ist zukunftssicher, providerunabhängig einsetzbar und äußerst manipulationssicher. Darüber hinaus dienen die Leitungen als Übertragungsmedium für fernauslesbare Energiezähler. Die intelligenten Zähler geben zeitnah genauen Aufschluss über den Energieverbrauch und ermöglichen es den Kunden, Energie einzusparen und den Verbrauch zu steuern. Als einer der größten unabhängigen Messstellenbetreiber in Deutschland unterstützt VOLTARIS Netzbetreiber und Lieferanten im Messstellenbetrieb und Energiedatenmanagement (EDM) und bietet ein professionelles Gerätemanagement. Dazu zählt die Beschaffung passender Zähler, Wandler und Zubehör sowie die Logistik und Verwaltung. In den staatlich anerkannten Prüfstellen EK3 und EL3 übernimmt VOLTARIS die Eichung von Elektrizitätszählern, Wandlern und Zusatzeinrichtungen, Eichgültigkeitsverlängerungen und Befundprüfungen.

 

 

Über VOLTARIS

 

VOLTARIS ist der Experte für Dienstleistungen im Energiedatenmanagement, Messstellenbetrieb und Smart Metering für Netzbetreiber, Lieferanten, Industrie und Gewerbe. VOLTARIS bietet mit innovativen Lösungen für das Gerätemanagement und die Marktkommunikation, für Datenmanagement (EDM, MDM), für die Einführung von Messsystemen und mit Mehrwertdiensten wie Visualisierung, Smart Home und EEG-Lösungen den sichersten Weg von heute nach morgen.

 

 

Mo

04

Feb

2013

Kooperation für Smart Home: ZyXEL und GreenPocket starten Produktpartnerschaft

Dr. Thomas Goette, CEO GreenPocket
Dr. Thomas Goette - Foto: P.Schreiber

GreenPocket (www.greenpocket.de), Deutschlands Innovationsführer für Smart Meter- und Smart Home-Software, und ZyXEL (www.zyxel.de), einer der weltweit führenden Anbieter für Netzwerklösungen, arbeiten im Bereich Smart Home ab sofort zusammen. Auf der diesjährigen E-world (5. bis 7. Februar in Essen) wird GreenPocket seine Smart Home-Komplettlösung erstmals mit dem SHG3305 Smart Home Service Gateway von ZyXEL präsentieren.

 

Pünktlich zur E-world 2013 geben ZyXEL und GreenPocket ihre Produktpartnerschaft im Bereich Smart Home bekannt.

Im ersten Schritt der Kooperation bindet GreenPocket das SHG3305 Gateway von ZyXEL in seine neue Smart Home-Lösung ein. „Wir freuen uns, mit ZyXEL einen starken Partner gewonnen zu haben. Das SHG3305 Gateway ist der perfekte Access Point für unser neues Komplettpaket“, sagt Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket.

 

Das ZyXEL SHG3305 Gateway unterstützt eine Vielzahl von Funktionen und Diensten für mehr Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit im eigenen Zuhause. Zusammen mit der Smart Home-Software von GreenPocket ermöglicht das Gateway die gezielte Steuerung und Automatisierung der Heizung sowie von Elektro- und Haushaltsgeräten oder ganzen Räumen. Der Nutzer kann die Lösung schnell und einfach über unterschiedliche Endgeräte, wie z. B. den Tablet PC oder das Smartphone, bedienen. Die einzelnen Hardware-Komponenten, d. h. Aktoren und Sensoren, werden über den Funkstandard Z-Wave angesteuert.

 

 

Auch Sebastian Richter, Project Engineer bei ZyXEL, freut sich über die neue Zusammenarbeit: „Beide Unternehmen ergänzen sich in ihrem Know-how optimal. Daher liegt es nahe, die beidseitige Kompetenz in einem entsprechenden Produktangebot für Smart Home zu bündeln.“

 

 

 

Die Besucher der E-world sind herzlich dazu eingeladen, die GreenPocket Smart Home-Lösung inklusive des SHG3305 Smart Home Service Gateways am GreenPocket-Stand (Halle 4 / Stand 4-113) zu testen. 

So

03

Feb

2013

nevento – Spezialisten für die Energiewirtschaft

Christian Markgraf, Geschäftsführer der nevento GmbH.
Christian Markgraf, Geschäftsführer der nevento GmbH.

Einflussfaktoren wie die Liberalisierung und Globalisierung der Märkte, das hohe Innovationstempo gepaart mit einer schnellen Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen stellen Unternehmen aus der Energieversorgerbranche vor enorme Herausforderungen und verursachen tiefgreifende Umwälzungen. Das junge, unabhängige Beratungsunternehmen nevento GmbH berät und unterstützt Unternehmen während der Veränderungsprozesse in den Domänen Organisation & Prozesse, IT und Mensch. Neben den Kompetenzen beim Einspeisemanagement und Smart Metering steht nevento als verlässlicher Partner in allen Fragen des Energie- und Gasmarktes bereit. nevento hilft, auf Grundlage zukünftiger Energieverteilungs- und Steuerungsstrukturen, unternehmensstrategische Ziele in nationalen Kernmärkten umzusetzen.

 

Gemeinsam mit Kunden erarbeiten die Spezialisten der nevento individuelle und praxisorientierte Lösungen. Aufgrund der Zusammenstellung der Beraterteams sowie der Option, auf ein breit gefächertes Netzwerk von Spezialisten zugreifen zu können, ist nevento in der Lage, seinen Kunden erfolgreiche und effiziente Projekte aus einer Hand anzubieten.

 

Im Mittelpunkt stehen im Rahmen der Energiewende die Fach- und Prozessberatung sowie die kontinuierliche Umsetzungsunterstützung zu aktuellen Fragestellungen in der Energiewirtschaft. Neben der Beratung zu Themen wie Netzzugang, Regulierung, Unbundling, Geschäftsprozesse und Marktkommunikation, Fahrplan- und Bilanzkreismanagement sowie Energievermarktung umfasst das Beratungskonzept ebenso Informationen zu den aktuellen Rahmenbedingungen des Einspeisemanagements und des Smart Meterings. In diesem Zusammenhang gibt nevento beispielsweise auch Hilfestellungen zur Einführung von AMM (Advanced Meter Management), MDM (Meter Data Management) und Smart-Home-Lösungen auf Basis der ZONOSTM-Plattform des nevento-Partners Cuculus GmbH.

 

„Massentaugliche Einspeiseprozesse, Optimierungen in der GPKE, GeLi Gas, MaBiS oder WiM sowie Smart-Lösungen sind längst keine IT-Themen mehr, sondern müssen unternehmensweit betrachtet werden“, erklärt Christian Markgraf, Geschäftsführer der nevento GmbH. Die gemeinsame Diskussion der Gesamtstrategie und die optimale Abstimmung von Teilbereichen des jeweiligen Unternehmens mit den Gesamtzielen sei daher wesentlicher Bestandteil der Arbeit von nevento. „Schließlich benötigen dynamisch wachsende oder sich verändernde Unternehmen regelmäßige Organisationsanpassungen“, betont Markgraf.

 

 

 

Hinsichtlich der IT leitet nevento die passenden Lösungen aus der Gesamtunternehmensstrategie ab. Nach der Analyse von Aufgabenstand und Rolle von IT-Organisationseinheiten im Unternehmen sowie der Definition von 

Wertschöpfungsbreite und -tiefe der IT-Organisation erfolgt im nächsten Schritt die Systemauswahl und Begleitung der Implementierung. Wichtiger Aspekt in der Beratungstätigkeit sind die Mitarbeiter. „Wir arbeiten domänenübergreifend. Die rechtzeitige Einbindung der Mitarbeiter in die aktuellen Veränderungsprozesse ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Nur gemeinsam können unternehmerische Ziele erreicht werden“, sagt der nevento-Geschäftsführer.

 

Neben den beratenden Tätigkeiten veranstaltet nevento auch Seminare und Workshops, die speziell auf Kunden zugeschnitten und abgestimmt sind. „Für eine nachhaltige Produktivitätssteigerung ist es wichtig, dass für neue Geschäftsprozesse auch die Mitarbeiter entsprechend geschult sind“, resümiert Markgraf.

 

nevento auf der e‑World 2013: Halle 7, Stand 7-200

 

So

03

Feb

2013

ITC AG und Power Plus Communications AG unterzeichnen Kooperationsvertrag

Dresden/Mannheim, 31. Januar 2013.

Zusammenarbeit lohnt sich – unter diesem Motto unterzeichneten ITC und Power Plus Communications (PPC) ihre Kooperationsvereinbarung.

 

Ziel ist es, im ersten Schritt Energieversorgern neue und bessere Lösungen im Bereich Smart Metering anzubieten. Weitere Schritte sehen beide Unternehmen in den Bereichen Smart Home und Smart Energy – den großen Wachstumsbereichen im Energiemarkt.

 


Beide Unternehmen konzentrieren sich auf unterschiedliche Bereiche der Smart Metering Infrastruktur. Während ITC mit über 200 Portal-Kunden der führende Anbieter von professionellen Internet-Portalen für Energieversorger (Vertriebs-, Service-, Smart-Metering- und Smart-Home-Portale) ist, fokussiert PPC die notwendige leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur. PPC ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Breitband-Powerline-Systemen (BPL), der breitbandigen Technologie für Datenübertragung über das Stromnetz. Beide Unternehmen setzen auf modulare Lösungen und offene Schnittstellen, was eine starke Ausgangsbasis für die Zusammenarbeit bildet. Die Kooperation dient dazu, Energieversorgungsunternehmen getestete und geprüfte Lösungen anzubieten und gemeinsam neue zukunftssichere Produkte zu entwickeln.

 

„Der Markt für Smart-Metering-Lösungen verändert sich zurzeit außerordentlich schnell. Mit dem BSI-Schutzprofil hält eine neue Systemarchitektur Einzug in den deutschen Energiemarkt, die den Kunden Datenschutz und -sicherheit sowie den Versorgern Investitionssicherheit bietet“, so Ingo Schönberg, Vorstandsvorsitzender von PPC. „Als eines der ersten Unternehmen der Branche hat PPC die entwicklungsbegleitende Zertifizierung eines BSI-Smart-Meter-Gateways gestartet. Die Zusammenarbeit von PPC und ITC wird auch von diesem Know-how profitieren.“

 

Marc Litim, Leiter Vertrieb ITC AG ergänzt: "Verbraucher, die über ihren Energiekonsum genauer informiert sind, können diesen besser kontrollieren und optimieren. ITC-Portal-Lösungen machen Smart-Meter-Informationen für den Anwender sichtbar, verständlich und verwendbar."

 

Auf der E-world in Essen werden beide Unternehmen das BPL-System mit der Verbrauchsdatenvisualisierung über Webportal und Smart-Phone-App demonstrieren: Auf dem PPC-Stand 2-424 in Halle 2, auf dem ITC-Stand 3-446 in Halle 3 und auf dem ITC-Stand im Smart Energy Forum in Halle 4, Stand 4-125.

Fr

16

Nov

2012

Größtes Smart Meter-Pilotprojekt in Deutschland

RWE SMARTHOME
RWE Smart Home Foto: P.Schreiber

Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland, hat heute gemeinsam mit Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin von Mülheim an der Ruhr, den 100.000sten intelligenten Stromzähler im Mülheimer Stadtteil Mintard installiert. Damit ist die Stadt praktisch flächendeckend mit den sogenannten Smart Metern ausgestattet. Mülheim an der Ruhr wird durch das bundesweit größte Pilotprojekt mit diesen innovativen Stromzählern zur Modellregion für ganz Deutschland.

Für die privaten Haushalte, kommunalen Gebäude und Gewerbebetriebe erhöht sich mit den neuen Zählern die Transparenz über ihren Stromverbrauch. Die schneller und in kürzeren Abständen verfügbaren Informationen sind eine wesentliche Voraussetzung, um durch Verhaltensänderungen oder den Einsatz energieeffizienterer Geräte den Stromverbrauch zu reduzieren. Energieeinsparungen senken zugleich die Energierechnung. Bei diesem Projekt spielt es keine Rolle, welchen Lieferanten die Verbraucher gewählt haben; Kunden anderer Versorger wurden genauso mit intelligenten Zählern ausgestattet wie RWE-Kunden.

Dr. Arndt Neuhaus betont die Bedeutung des Projekts: „Mit dem Rollout von Smart Metern in Mülheim an der Ruhr gehen wir in Deutschland vorweg. Wir haben wichtige Erkenntnisse mit unterschiedlichen Techniken beim flächendeckenden Einbau und Einsatz gewinnen können, die auch für die Verbraucher von Nutzen sind. Dabei haben wir streng darauf geachtet, dass mit den Daten der Verbraucher vertraulich umgegangen wird.“

Um den Nutzen der Smart Meter für die Kunden auszudehnen, wird die RWE Effizienz auf Basis der eingebauten Geräte in wenigen Wochen ein neues Angebot in Mülheim bereitstellen. Die Smart Meter werden mithilfe der RWE SmartHome Power Control mit der Haussteuerung SmartHome kombiniert, die nun Licht und Haushaltsgeräte aufgrund der digitalen Verbrauchsdaten automatisiert steuern kann. Für die Kunden bietet sich somit die Möglichkeit, ihren Energieverbrauch immer im Blick zu behalten, Energie zu sparen und gleichzeitig den Wohnkomfort zu erhöhen.

Dagmar Mühlenfeld zeigte sich erfreut, dass dieses Leuchtturmprojekt in ihrer Stadt umgesetzt wurde: „Es ist wichtig, dass auch im Energiebereich der Stadt die Infrastruktur auf einen modernen Stand gebracht wird. Die flächendeckende Ausstattung mit intelligenten Zählern leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Die ist ein Gewinn für Mülheim an der Ruhr, ebenso die Entscheidung von RWE Deutschland, den Sitz der Metering-Gesellschaft in unsere Stadt zu verlegen.“

Im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte bei diesem Leuchtturmprojekt wurde ein herstellerunabhängiges, modulares Messkonzept entwickelt, mit sehr variablen Kommunikationsmöglichkeiten. Diese Erfahrungen helfen der gesamten Branche, die neuen Herausforderungen im Bereich Smart Metering zu bewältigen.

Da die elektronischen Zähler in Mülheim mit einem Kommunikationsmodul gekoppelt sind, kann der Stromverbrauch vom Netzbetreiber fernausgelesen werden.

Für die Kunden entfällt damit die Notwendigkeit, ihren Verbrauch an den Lieferanten zu melden, was unter anderem eine deutlich reduzierte Fehlerquote bei der Datenübermittlung bedeutet. Zugleich vereinfacht dies den Prozess beim Netzbetreiber – der wird ab dem nächsten Jahr unter dem Namen Westnetz firmieren und weiterhin eine 100-prozentige Tochter der RWE Deutschland sein.

Quelle: RWE AG

Mi

24

Okt

2012

Cleantech Group honoriert führende Rolle von PPC bei intelligenten Stromnetzen

Vorstandsvorsitzender der Power Plus Communications AG,  Ingo Schönberg
Ingo Schönberg, Vorstandsvorsitzender der Power Plus Communications AG

Die Power Plus Communications AG (PPC) aus Mannheim ist Anfang des Monats in Washington mit dem weltweiten „Global Cleantech 100“ Award im Bereich „Smart Grid“ ausgezeichnet worden. PPC ist der führende Anbieter von Breitband-Powerline-Kommunikationssystemen (BPL) für Smart Metering und für die intelligenten Stromnetze, die Smart Grids.

 

Der große Vorteil von BPL ist, dass es die Stromleitungen selbst zur Datenübertragung nutzt und damit eine auf dem TCP/IP-Standard basierende, preiswerte Echtzeitkommunikation bietet. BPL hat sich als Schlüsseltechnologie für die Steigerung der Energieeffizienz, die intelligente Integration erneuerbarer Energien und damit die Verwirklichung der Energiewende bewährt.

 

Jedes Jahr zeichnet die renommierte Cleantech Group (www.cleantech.com), ein weltweit führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Bereich Sauberer Technologien, einhundert der global vielversprechendsten und agilsten Umwelttechnologie-Unternehmen aus.

 

 

In diesem Jahr wurde PPC unter mehr als 8.200 Nominierten aus 85 Ländern ausgewählt und mit der Aufnahme in die „2012 Global Cleantech 100“-Liste ausgezeichnet.

Die Cleantech Group honoriert damit die erfolgreichen Smart Metering- und Smart Grid-Projekte, in denen sich die BPL-Technologie von PPC als eine der besten Kommunikationslösungen für die flächendeckende, echtzeitfähige und kosteneffiziente Realisierung intelligenter Stromnetze erwiesen hat.

 

Die Liste der Cleantech Group basiert auf eigenen Erhebungen und Forschungsdaten, dem qualifizierten Urteil hunderter Spezialisten aus Kapitalbeteiligungsgesellschaften und der abschließenden Einschätzung eines internationalen Panels von 75 Experten aus dem Bereich Sauberer Technologien. Die Mitglieder des Experten-Gremiums setzen sich aus führenden Finanzinvestoren Asiens, Europas und Nordamerikas sowie Entscheidern multinationaler Konzerne zusammen. Ziel der Global Cleantech 100 Liste ist es, Entscheidern, Investoren und Finanziers einen Leitfaden über attraktive Unternehmen an die Hand zu geben, die sich dem Einsatz und der Förderung sauberer Technologien in Verbindung mit ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit verschrieben haben. Sponsoren der diesjährigen Auszeichnung sind unter anderem Autodesk, Deloitte, HP sowie Wermuth Asset Management. Die 2012 Global Cleantech 100-Liste und ein vollständiger Report stehen zum Download bereit unter: www.cleantech.com/global-cleantech-100/

Fr

05

Okt

2012

E-DeMa ausgezeichnet

Felix Holz, Leiter des Expertenteams Green Tech der Deutschen Bank Firmenkunden in Berlin, überreichte die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“ an Prof. Michael Laskowski von RWE Deutschland, Projektleiter E-DeMa. Foto: RWE
Felix Holz, Leiter des Expertenteams Green Tech der Deutschen Bank Firmenkunden in Berlin, überreichte die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“ an Prof. Michael Laskowski von RWE Deutschland, Projektleiter E-DeMa. Foto: RWE

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt E-DeMa wurde als Teil der Initiative „E-Energy – Smart Energy made in Germany“ in Berlin als „Ausgewählter Ort 2012“ im Land der Ideen in der Kategorie „Wissenschaft“ ausgezeichnet. Neben dem E-DeMa-Konsortium ging der Preis gleichermaßen an die anderen fünf Modellregionen von E-Energy.

Bei der Auszeichnung handelt es sich um den Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Die Initiative „E-Energy“ wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziell gefördert.

E-DeMa ist ein Projekt von Unternehmen und Hochschulen unter Federführung von RWE Deutschland. Projektleiter Prof. Michael Laskowski freut sich über die Auszeichnung: „Der Preis ist Ausdruck der Wertschätzung für alle Konsortialpartner. Die reibungslose Zusammenarbeit der zahlreichen Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft in den Arbeitsgruppen ist die Basis für das ausgezeichnete Ergebnis. Bereits heute zeichnet sich ab, dass alle ambitionierten Projektziele erreicht werden.“

E-DeMa ist einer der größten Feldtests zum intelligenten Stromverbrauch in Deutschland.

 

700 private Haushalte in den Modellregionen Mülheim an der Ruhr und Krefeld beteiligen sich an dieser Maßnahme für die praktische Energiewende in Privathaushalten, die zum smarten Verbraucher werden. Mit der installierten Technik können die Bürger beispielsweise ihren Stromverbrauch an verschiedenen Tarifen ausrichten oder selbst erzeugten Strom vermarkten lassen.

Di

25

Sep

2012

Kooperation im Bereich Smart Metering

Smart-Meter-Infrastruktur

 

Power Plus Communications und GreenPocket vereinbaren Zusammenarbeit.

 

Pünktlich zur Leitmesse Metering Europe (9. bis 11. Oktober in Amsterdam) starten der Breitband-Powerline-Anbieter Power Plus Communications und der Software-Spezialist GreenPocket ihre Kooperation im Bereich Smart Metering. Ziel ist es, das beidseitige technologische Know-How zu ergänzen und den Innovationsprozess innerhalb der Smart Meter-Infrastruktur weiter voranzutreiben.

 

Beide Unternehmen setzen mit ihren Lösungen an unterschiedlichen Stellen der Smart Meter-Infrastruktur an:

 

Die Breitband-Powerline-Technologie (BPL) von Power Plus Communications sorgt für eine IP-basierte, sicher verschlüsselte Echtzeit-Übertragung der Energieverbrauchsdaten vom Zähler zum Energieversorger über das Stromnetz selbst. GreenPocket bietet Energieversorgern wiederum intelligente Software-Applikationen an, mit denen Haushalte und Gewerbe ihren Energieverbrauch auf Basis der Smart Meter-Technologie gezielt analysieren und steuern können. Die Lösungen beider Anbieter sind modular einsetz- und erweiterbar und kommunizieren mit allen marktüblichen Datenformaten und -schnittstellen.

In Zukunft wollen Power Plus Communications und GreenPocket ihre Zusammenarbeit intensivieren, um Kunden und Partnern getestete und erprobte Lösungen anbieten zu können. „Smart Metering ist ein wachstumsstarker Zukunftsmarkt, den es gemeinsam zu gestalten gilt. Der Austausch von technologischem Know-How zwischen den einzelnen Anbietern ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor“, sagt Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket.

 

In Zukunft soll die Kooperation auch weiteren Anbietern offenstehen.

 

„Das Ziel der Kooperation ist, die Smart Meter-Infrastruktur gemeinsam zu stärken und innovativ weiterzuentwickeln“, so Ingo Schönberg, CEO von Power Plus Communications.

 

Im Rahmen der Metering Europe 2012 werden die beiden Unternehmen auf dem Stand von Power Plus Communications (Stand B13) eine BPL-Datenübertragung mit angeschlossener Visualisierung über ein Webportal und eine iPhone-App demonstrieren.

 

mehr über:

PPC AG     und   GreenPocket

Mo

24

Sep

2012

SmartMetering- und SmartGrid-Lösungen werden in Amsterdam vorgestellt

Lösungen für Smart Grids, Smart Buildings und Energiespeicher für Verteilnetze
Lösungen für Smart Grids, Smart Buildings und Energiespeicher für Verteilnetze Bild: Siemens AG

Auf den drei in Amsterdam zusammengefassten Fachveranstaltungen "Metering, Billing/CRM Europe", "Transmission & Distribution Europe/Smart Grids Europe" und der "Smart Homes" stellt Siemens Infrastructure & Cities vom 9. bis 11. Oktober 2012 (Halle 2, Stand M04) ein durchgängiges Konzept zur intelligenten Verteilung und Nutzung von Energie vor. Es umfasst Smart-Metering- und Smart-Grid-Lösungen, unter anderem für das Zählerdatenmanagement und das Energiemanagement in Gebäuden sowie ein Smart-Grid-Consulting-Tool. Zum Konzept gehören außerdem Energiespeicherlösungen zur Stabilisierung von Verteilnetzen.

Smart Buildings, für die Siemens Gebäudeautomatisierungs- und Sicherheitstechnik anbietet, sind eine zusätzliche Möglichkeit des dezentralen Energiemanagements
Smart Buildings, für die Siemens Gebäudeautomatisierungs- und Sicherheitstechnik anbietet, sind eine zusätzliche Möglichkeit des dezentralen Energiemanagements Bild: Siemens AG

In den nächsten Jahren wird der Energieverbrauch weltweit zunehmen – bis 2030 um gut 60 Prozent auf etwa 37.000 Terawattstunden (TWh). Schon heute sind Städte für über zwei Drittel der globalen Energienachfrage verantwortlich. Um diesen Energiebedarf umwelt- und klimaverträglich decken zu können, muss der Anteil an erneuerbaren Energiequellen steigen. Doch die heutigen Energieversorgungsnetze sind weder für den steigenden Strombedarf noch für den zunehmenden Anteil regenerativer, stark schwankender Stromerzeugung ausgelegt. Deshalb wird in den nächsten beiden Jahrzehnten die Einführung von Smart Grids sowie die Interaktion der Netze mit intelligenten Gebäuden als Energieerzeuger, Speicher und Verbraucher die größte Herausforderung für die Energiebranche und Gebäudebetreiber sein.

Mit dem Beratungs- und Analysetool Smart Grid Compass unterstützt Siemens Energieversorger, Städte und Gebäudebetreiber bei der Implementierung eines intelligenten Stromversorgungsnetzes. Nach der Analyse der bestehenden Prozesse und der im Netz vorhandenen Technik erarbeiten die Siemens-Experten gemeinsam mit dem Energieversorger die passende Geschäftsstrategie für ein Smart Grid. Ziel ist es, die beste Lösung für ein intelligentes Netz zu finden und es professionell mit minimalen Risiken und vernünftigen Budgets aufzubauen.

Grafik:  Siemens AG
Grafik: Siemens AG

Zählerdatenmanagementsysteme (Meter Data Management, MDM) unterstützen Energieversorger beim Smart Metering mit der Verarbeitung großer Datenmengen.

 

Seit der Akquisition von eMeter im Januar 2012 gehört das Meter-Data-Management-System EnergyIP zum Smart-Grid-Portfolio von Siemens. Es bindet vorhandene IT-Systeme über eine SAP-zertifizierte Schnittstelle in eine Smart-Metering-Infrastruktur ein. Damit können Energieversorgungsunternehmen Smart Metering durchgängig nutzen – vom Zähler bis zur Abrechnung, von der Betriebsführung bis zur Netzplanung.

 

Das dezentrale Energiemanagementsystem DEMS vernetzt und bündelt einzelne dezentrale Stromerzeugungsanlagen, um sie zentral als ein einziges virtuelles Kraftwerk steuern zu können.

 

Das System verarbeitet Informationen wie Wetterprognosen, Strompreise und den Energiebedarf. Auf dieser Basis wird ein Einsatzplan für alle eingebundenen Anlagen erstellt und überwacht. Weil die prognostizierte Menge des erzeugten Stroms aus regenerativen Energiequellen auf den Wettervorhersagen und den Charakteristika der Anlagen basiert, minimiert der Einsatzplan die Stromerzeugungs- und Betriebskosten der Anlagen des virtuellen Kraftwerksverbunds.

 

Smart Buildings, für die Siemens Gebäudeautomatisierungs- und Sicherheitstechnik anbietet, sind eine zusätzliche Möglichkeit des dezentralen Energiemanagements.

Der Datenaustausch via intelligente Zähler ermöglicht es Energieversorgern, Einrichtungen der angeschlossenen Gebäude als dezentrale Energiepuffer nutzen zu können, zum Beispiel mit Hilfe thermischer Speicher oder thermoaktiven Baumaterialien. Damit übernehmen Smart Buildings die Funktion von Energiespeichern für Strom aus regenerativen Energiequellen, womit sich Lastspitzen reduzieren und Primärenergie sparen lassen. Zudem trägt ein Smart Grid im Zusammenspiel mit einem intelligenten Gebäude dazu bei, durch spezielle Verbrauchstarife (Smart Metering) Energiekosten zu sparen. Um dies erreichen zu können, reagieren Smart Buildings auf Preissignale aus dem Netz und leiten daraus Aktionen ab, beispielsweise den Stromverbrauch bei Hochtarif zu reduzieren oder ihn automatisch auf Zeiten mit günstigeren Tarifen zu verlagern. Dazu müssen Gebäudebetreiber nicht nur alle Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanwendungen sowie die Beleuchtung und Beschattung energieeffizient steuern, sondern die dezentralen Energie-Erzeugungsanlagen koordinieren und die thermischen und elektrischen Speicher vorausschauend bewirtschaften.

Den Energiespeicher Siestorage bietet Siemens unter anderem zur Stabilisierung von Verteilnetzen an, die einen großen Anteil an dezentralen erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen haben. Siestorage basiert auf Lithium-Ionen-Akkumulatoren (Li-Ionen). Mit einem kompakten Batterie- und Umrichtermodul als kleinste Einheit kann der Energiespeicher auf eine Kapazität von zwei Megawattstunden (MWh) und eine Leistung von acht Megawatt (MW) ausgebaut werden. Der Energiespeicher ist außerdem zur Notstromversorgung von Produktionsanlagen, Rechenzentren und Krankenhäusern einsetzbar. Die Energiespeicher sind auch für energieeffiziente Gebäude, Inselnetze, kleinere autarke Eigenbedarfsnetze, für das öffentliche Verkehrswesen und für Anwendungen in der Elektromobilität lieferbar.

 

 

Foto: Siemens AG
Foto: Siemens AG

Intelligente Ortsnetzstationen von Siemens verbessern die Stabilität von Mittelspannungs- und Niederspannungsnetzen, die zunehmend aus dezentralen, erneuerbaren Energiequellen gespeist werden.

 

Die Stationen bestehen aus kompakten und kommunikationsfähigen Mittelspannungsschaltanlagen, regelbaren Ortsnetztransformatoren sowie Fernwirk- und Automatisierungskomponenten. Siemens setzt in den intelligenten Ortsnetzstationen überwiegend die gasisolierten Mittelspannungsschaltanlagen 8DJH und 8DJH 36 ein, die mit intelligenten Kurzschluss- und Erdungsschlussrichtungsanzeigern sowie moderner Sensortechnik in ein Smart Grid integriert werden können.

Quelle: Siemens AG

Do

13

Sep

2012

Joint Venture für Smart-Metering-Lösungen

Im September 2012 haben Siemens Infrastructure & Cities und Wasion Group Ltd., einer der führenden chinesischen Hersteller von intelligenten Zählern (Smart Meter) mit Sitz in Changsha, das Gemeinschaftsunternehmen "Smart Metering Solutions (Changsha) Co. Ltd." gegründet. Siemens hält die Mehrheit an dem Joint Venture.

 

Im Fokus des neuen Geschäfts steht die Entwicklung und Vermarktung von Software für das Management von Zählerdaten.


Seit der Akquisition des US-amerikanischen Zählerdatenmanagement-Spezialisten eMeter im Januar 2012 verfügt Siemens über weltweit führendes Know-how in diesem Geschäft. Darüber hinaus wird das Gemeinschaftsunternehmen im Rahmen von Outsourcing-Verträgen in China die Übernahme von Operational Services anbieten. Dazu gehören das Betreiben von Software-Plattformen beim Kunden, die Erfassung von Daten sowie höherwertige Beratungsleistungen. Darunter fallen beispielsweise die Analyse von Daten und die Früherkennung von Problemen sowie deren Lösungen. Die Gründung des Joint Ventures steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

Studien zufolge wird der chinesische Markt für Zählerdatenmanagement-Systeme jährlich um einen mittleren zweistelligen Prozentsatz wachsen. "Zusammen mit Wasion treiben wir unser Geschäft mit Meter-Data-Management-Lösungen auf dem chinesischen Markt maßgeblich voran. Wir bringen hier unser Know-how und unsere Erfahrung mit dem Zählerdatenmanagement-System EnergyIP ein, das nach der Akquisition von eMeter fest zu unserem Portfolio gehört", sagte Jan Mrosik, CEO der Division Smart Grid im Siemens-Sektor Infrastructure & Cities.

 

"Für uns ist das Joint Venture ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für Smart Grids. Das Erfassen und Auswerten von Verbrauchs- und Netzdaten gilt als einer der Schlüssel für das intelligente Management von Versorgungsnetzen der Zukunft."

 

"Auf Basis des Gemeinschaftsunternehmens können wir unsere Smart-Metering-Produkte zur Erfassung von Strom-, Wasser- und Gasverbrauchsdaten über das globale Vertriebsnetz von Siemens außerhalb von China vertreiben" , sagte Ji Wei, Aufsichtsratsvorsitzender von Wasion. Siemens und der chinesische Zählerhersteller arbeiten bereits seit Mai 2010 im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zusammen. Ende Dezember 2011 unterzeichneten beide Unternehmen ein Zählerlieferabkommen – und legten damit den Grundstein für das Gemeinschaftsunternehmen in Changsha.

 

 

Wasion ist ein führender Hersteller von Energiezählerprodukten und -lösungen, der seit 2005 an der Börse von Hongkong notiert ist.

 

Ende 2011 beschäftigte Wasion rund 3250 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 240 Mio. EUR. Wasion ist in der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Energie-, Wasser- und Gaszählern, Datenerfassungsterminals und Metering-Systemen tätig. Das Produktportfolio umfasst Zähler für die private, gewerbliche und industrielle Nutzung sowie Grid-Zähler (Verrechnungszähler der Energieversorger) und Metering-Lösungen. Die Fertigungskapazität des Unternehmens lag Ende 2011 bei jährlich drei Millionen dreiphasigen Stromzählern, zehn Millionen einphasigen Zählern und einer Million Datenerfassungsterminals. Wasion investiert mehr als sechs Prozent seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung.

Quelle: Siemens AG

Do

05

Jul

2012

Kamstrup schliesst sich dem eMeter Allianzprogramm an

KAMSTRUP
Foto: Kamstrup

Kamstrup gab heute bekannt, dass die Firma sich dem Allianzprogramm von eMeter als Technologie- und Entwicklungspartner in integriertem Zählerdatenmanagement anschließt.

 

Als Verbündete werden Kamstrup und eMeter, ein Siemens-Unternehmen, gemeinschaftlich integrierte Lösungen für Smart Grid-Systeme entwickeln und vertreiben.

 

Das intergrierte Smart Grid Ecosystem von eMeter rüstet die Partner von eMeter mit der nötigen Technologie und dem Support aus, die den Partner dazu befähigt, seine Lösungen mit dem EnergyIP®- Zählerdatenmanagement-Plattform zu integrieren.

 

„Wir haben schon von verschiedenen Märkten ein großes Interesse an einer kombinierten Kamstrup/eMeter-Lösung festgestellt. Mit der neuen Partnerschaft werden Energie-gesellschaften von einer Standardintegration zwischen eMeters sehr skalierbarer und funktionsreicher Lösung und Kamstrups drahtlosem und leistungsfähigem Smart Metering-System profitieren können“. sagt Henrik Baek Joergensen, Senior Product Manager für Smart Grid bei Kamstrup.

 

Das integrierte Smart Grid Partner-Ecosystem von eMeter versorgt Energiegesellschaften mit interoperablen Smart Grid-Lösungen, die auf Industriestandards und bewährten Praktiken basieren und die den Integrationsprozess optimieren und die Gesamtkosten der Eigentümerschaft reduzieren. eMeter und Kamstrup werden sich gegenseitig Zugang zu einer Folge von Webdiensten und Support, einschließlich Programmierschnittstellen, Mustercodes, Lizenzen für Demosoftware und Testprogrammen geben. Kamstrup und eMeter stellen sich zudem ihre jeweiligen Supportabteilungen und technische Expertise zur vollen Verfügung.

 

„Unser Smart Grid-Ecosystem ermöglicht Energieversorgern die Wahl einer interoperablen Lösung, die die EnergyIP-Plattform nahtlos mit der Partnertechnologie integriert“, sagt Shannon Amerman, Vice President von Technology Alliances bei eMeter, A Siemens Business. „Dies wird nicht nur zum gegenseitigen Nutzen für eMeter und unsere Partner sein, sondern auch für unsere Kunden Kostenreduktionen und größere Zufriedenheit herbeiführen.”

So

01

Jul

2012

Smart Metering Erfolg wird durch Überregulierung gefährdet

Ein „Zuviel“ an Regulierung bedroht den Erfolg des Smart Metering, so der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation jetzt in einer Stellungnahme zu den Festlegungen nach §§21b ff. EnWG an das Bundeswirtschaftsministerium.

 

Danach müssen die erforderlichen Regeln für die Marktteilnehmer so eindeutig formuliert werden, dass auf dieser Basis möglichst viele Angebote für Kunden entstehen können. Dazu gehört in erster Linie eine zuverlässige, sichere aber auch schnelle und einfache Bereitstellung der Daten. Die in diesem Zusammenhang angedachte zusätzlichen Marktrolle des „Gateway-Betreibers“ sei dabei weder zielführend noch erforderlich. Nach Ansicht der EDNA-Projektgruppe „WiM“ würde eine Veränderung der Marktrollenkonstellation zu vielen Reibungsverlusten und zur Aufspaltung von Verantwortungen führen. „Die neue Rolle würde Änderungen in allen Markprozessen nach sich ziehen – und damit auch einen gewaltigen Aufwand bei allen Marktpartnern. Dies steht in keinerlei wirtschaftlich vertretbarem Verhältnis“, betont Heinrich Lang vom ifed Institut als Vorsitzender der EDNA-Projektgruppe „WiM“.

Schutzprofil wirkt sich auf Marktprozesse aus
Nur in einem liberalisierten Umfeld kann ein dynamischer und innovativer Energiemarkt entstehen, der möglichst viele Endverbraucher aktiv einbindet. Diese Beteiligung ist wiederum die Voraussetzung dafür, Ziele wie eine drastische Verbesserung der Energieeffizienz oder die nahtlose Einbindung und Steuerung der erneuerbaren Energien umzusetzen. Nach Auffassung des EDNA erfordert die Umsetzung dieser Ziele eine zuverlässige, sichere, schnelle und einfache Bereitstellung der Daten. „Konsequenterweise müssen nach den Schutzvorgaben für die zwischen Zähler und Gateway ausgetauschten Daten nun auch die Vorgaben für die darauf aufbauenden Marktprozesse überdacht werden. Dazu muss zunächst die Schutzwürdigkeit der Datenkette von Anfang bis Ende diskutiert werden, damit daraus Vorgaben für die Prozessgestaltung entstehen können. Auch die marktrollenspezifische Datenverantwortung ist eindeutig zu regeln“, so Heinrich Lang.

Smart Metering betrifft nicht nur Strom
EDNA ist weiterhin der Auffassung, dass der „Strom-Smart-Meter“ nur eine Zwischenetappe darstellt und die Grundlage für ein System schaffen soll, in dem auch andere Energieträger eingebunden sind. Gleichzeitig sollte bei den nun anstehenden Festlegungen darauf geachtet werden, dass keine Einschränkungen für künftige Marktentwicklungen und Hindernisse für die Akzeptanz beim Endkunden entstehen. Eine zwingende Tarifierung im Gateway oder die Schaffung einer neuen Monopolrolle beim Gateway-Betrieb passen damit nicht zusammen.

 

Über den EDNA-Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.

 

Der EDNA-Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. ist eine Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern und IT-Dienstleistern sowie Anwendern aus den Aufgabenbereichen des eBusiness in den Energiemärkten rund um die Energielogistik. Das Ziel der EDNA ist es, die Automatisierung der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft zu fördern und dafür bestehende und neue Standards für den elektronischen Datenaustausch in den Softwaresystemen umzusetzen und damit „kaufbar“ zu machen. Gleichzeitig soll über ein Zertifizierungsverfahren und ein EDNA-Qualitätssiegel sichergestellt werden, dass IT-Systeme die festgelegten Standards auch tatsächlich erfüllen. Für den Anwender bedeutet das eine sehr viel größere Entscheidungs- und Investitionssicherheit als bisher, weil aufwändige Schnittstellenprogrammierungen und Integrationsanstrengungen überflüssig werden. Gleichzeitig kann er über die Automatisierung von Geschäftsprozessen erhebliche Rationalisierungspotenziale erschließen.


Folgende 67 Unternehmen/ Organisationen sind derzeit Mitglieder des EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.:


AKTIF Technology GmbH, ArcMind Technologies GmbH, arvato systems | Technologies GmbH, Atos Origin GmbH, badenova AG&Co KG, Brady Energy AG
BTC Business Technology Consulting AG, Client Computing Germany GmbH, co.met GmbH, ConEnergy Unternehmensberatung GmbH & Co. KG, COUNT+CARE GmbH, Cronos Unternehmensberatung GmbH, CURSOR Software AG, DSC Unternehmensberatung GmbH, EBSnet eEnergy Software GmbH, EnDaNet GmbH
EnergiePartner GmbH, EnergyICT GmbH, enmore consulting AG, ENSECO GmbH
EW Medien und Kongresse GmbH, FACTUR Billing Solutions GmbH, Ferranti Computer Systems, Fichtner IT Consulting AG, Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik (AST), GETEC Daten- und Abrechnungsmanagement GmbH, GISA GmbH, GÖRLITZ AG, HAKOM EDV Dienstleistungsges.m.b.H., IDESIA Consulting GmbH, IDS Scheer Consulting GmbH, InterSystems GmbH, inubit AG, IRM Integriertes Ressourcen-Management GmbH, items GmbH, ITF-EDV Fröschl GmbH, KARA AG, KEMA Nederland BV, Kisters AG, Klafka & Hinz Energie- und Informations-Systeme GmbH, KOMKE Consulting (BDU), Landis+Gyr GmbH, make IT GmbH, Manss und Partner GmbH, Meine-Energie GmbH, msu solutions GmbH, numetris AG, NZR - Nordwestdeutsche Zählerrevision GmbH & Co. KG, OFFIS, phi-Consulting GmbH, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, procilon IT-Solutions GmbH, PSI AG, regiocom GmbH, Robotron Datenbank-Software GmbH, Schleupen AG, SDK - Software Development Kopf GmbH, SEEBURGER AG, SIV.AG, Software AG, SOPTIM AG, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, SWU Energie GmbH, ubitronix system solutions gmbh, VisoTech Softwareentwicklungsges.m.b.H., Wilken GmbH, Wilken Neutrasoft GmbH

Di

19

Jun

2012

Deutsche Telekom installiert 15.000 digitale Zähler in Mülheim an der Ruhr

Gabriele Riedmann de Trinidad leitet das Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom
Gabriele Riedmann de Trinidad leitet das Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom

RWE Deutschland setzt auf die Infrastruktur und Dienste der Deutschen Telekom zur Kommunikation mit 15.000 digitalen Stromzählern in Mülheim an der Ruhr. Dafür installiert der Bonner Konzern bis zur Jahresmitte Smart Meter sowie die erforderlichen Kommunikationsboxen für eine Fernabfrage. Sie sammeln die Messdaten der Zähler ein und übertragen die Werte sicher verschlüsselt an RWE. Das Projekt "Mülheim zählt" ist bislang das größte Smart-Meter-Projekt in Deutschland. Insgesamt mehr als 100.000 Geräte werden noch in diesem Jahr installiert sein. Damit wird die Stadt praktisch flächendeckend mit Smart Metern ausgestattet.

"Aus den Erfahrungen, die wir im Projekt "Mülheim zählt" gemacht haben und machen werden, gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse über Nutzen und zweckmäßigen Umgang mit einer neuen Generation der Energiedatenerfassung", sagt Gerhard Radtke von der Projektleitung bei RWE Deutschland.

"Die Telekom nutzt ihre Kommunikationsinfrastruktur und ihr Knowhow im Umgang mit Massendaten, um sich gemeinsam mit Partnern wie jetzt RWE auf die neuen Herausforderungen im Bereich Smart Metering vorzubereiten", sagt Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom.

Der Einsatz digitaler Stromzähler ist der erste Schritt zu einem intelligenten Energiemanagement. Durch frühzeitigere Datenverfügbarkeit im Stromnetz können Netzbetreiber ihre Einrichtungen unter immer herausfordernderen Bedingungen weiterhin zuverlässig betreiben, und Stromkunden können auf Basis aktueller Strombezugsdaten ihr Nutzungsverhalten entsprechend besser anpassen.

Quelle/ Foto : Deutsche Telekom AG

Mo

18

Jun

2012

Kostenlose Strom App

Die RWE-App bietet einen schnellen Überblick über den Verbrauch
Die RWE-App bietet einen schnellen Überblick über den Verbrauch Bild: RWE AG

Mit der kostenlosen App „RWE Stromrechner“ behalten Verbraucher ihre Stromkosten im Blick. Die neue Anwendung gibt es für die mobilen Betriebssysteme Apple iOS und Google Android. Herunterladen kann man die App bei iTunes und Google Play. Smartphone-Nutzer können damit in fünf Minuten die größten „Stromfresser“ im Haus identifizieren und durch einen bewussten Umgang mit Energie zu hohen Verbräuchen und Kosten entgegensteuern. Der Nutzer gibt an, wie lange er seine Haushaltsgeräte – z.B. Fernseher, Waschmaschine oder Herd – verwendet und kann sich die Kosten pro Tag, Woche oder Jahr anzeigen lassen. Die Anwendung definiert rund 20 Geräte und ihre durchschnittlichen Verbrauchswerte, weitere Geräte können hinzugefügt werden.

Laut Branchenverband BDEW nehmen Geräte der Unterhaltungselektronik und IT-Geräte einen immer größeren Anteil am Stromverbrauch in privaten Haushalten ein.

Die Verbraucher haben den hohen Stromverbrauch dieser Geräte bei Betrieb und im Standby oftmals noch nicht erkannt.

Die RWE-Software weist die Standby-Kosten gezielt aus. Das kann zu überraschenden Erkenntnissen führen: So betragen beispielsweise die jährlichen Kosten eines Computers im Standby-Betrieb rund 40 Euro. Zum Vergleich: Ist der Computer täglich drei Stunden in Betrieb, kostet dies rund 80 Euro pro Jahr. Im sozialen Netzwerk Facebook können sich Stromkunden mit anderen Haushalten vergleichen und sehen so, ob ihr Verbrauch im „grünen Bereich“ ist. Quelle:RWE AG

Mi

13

Jun

2012

BSI-konformes Smart Metering System schafft Planungssicherheit

Görlitz AG
Foto: Görlitz AG

GÖRLITZ gibt im Rahmen der Umstellungen in der Metering Landschaft in Deutschland auf schutzprofilgeschützte Messsysteme eine Garantie, dass das heute schon verfügbare Messsystem von Echelon den Anforderungen des BSI Schutzprofils genügen wird und die kostengünstige PLC-Technik zur Erschließung der letzten Meile zum Kundenzähler auch dann noch genutzt werden kann.


Die Garantie wird in Form eines "Vouchers" abgegeben, mit dem der Betreiber dann später die Schutzprofilerweiterung für das Echelon System zu einem heute schon garantierten Maximalpreis nachrüsten kann, wenn es erforderlich wird. Die Vereinbarungen hierzu wurden zwischen dem kalifornischen Hersteller Echelon Corp. und der GÖRLITZ AG geschlossen und auf der diesjährigen Echelon Smart Energy Konferenz in Budapest vorgestellt.

Deutschland steht derzeit in der Umsetzung des von der EU auferlegten 3. Binnenmarktpaketes.

 

Die daraus resultierende Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vom 05. August 2011 beinhaltet erstmals die Verpflichtung, ab dem 01.01.2013 bei bestimmten Anschlussnutzern „Messsysteme“ zu verbauen. Diese, in das Kommunikationsnetz eingebundene Messeinrichtung besteht aus einem elektronischen Zähler und einer Kommunikationseinheit (Gateway) und muss zusätzlich den Anforderungen eines Schutzprofils genügen. Dessen Mindestanforderungen an die Sicherheit der geplanten Messsysteme werden derzeit im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) festgelegt. Netzbetreiber, in der Rolle als verpflichtender Messstellenbetreiber/Messdienstleister stehen somit vor der widersprüchlichen Situation, ab Januar 2013 rund 10 Millionen Messeinrichtungen laut EnWG verpflichtend einbauen zu müssen, und bereits zu diesem Zeitpunkt einen Großteil der Kosten für den mit großer Wahrscheinlichkeit eintretenden vollen Roll-Out zu investieren – obwohl der Markt bisher keine allgemein gültigen und rechtlich konformen Messsysteme vorweisen kann.

 

„Die daraus resultierende Planungsunsicherheit zwingt kleine Messstellenbetreiber nicht selten zur Aufgabe des Messwesens“, erklärt Ralf Hoffmann, Vorsitzender des Vorstands der GÖRLITZ AG. GÖRLITZ hat eine Lösung für diejenigen Netzbetreiber entwickelt, die den Roll-Out proaktiv und unabhängig planen und selbst steuern möchten: Eine BSI-konforme Lösung in Kooperation mit Echelon Corp.  
Im Kern der Lösung steht die bewährte IDSpecto.AMM Smart Metering Lösung. Das System wird heute in den größten Smart Metering Projekten weltweit eingesetzt und ermöglicht die Auslesung enormer Zählermengen mit hohen Datendichten (>400.000LP). Zweite Komponente ist das Echelon Networked Energy Services (NES) System. Das offene, auf Standards basierende NES-System (OSGP Protokoll, anerkannt durch EU-Standardisierungsgremium) ist speziell auf die Bedürfnisse eines Smart Meter Roll-Outs zugeschnitten, ist kostengünstig, schnell und zuverlässig. Die intelligenten Zähler der Marke Echelon sowie deren Vernetzung via Powerline und Datenkonzentratoren im Feld bilden die Technologie- und Netzwerkinfrastruktur. Über das Modul IDSpecto.AMMGateway als „Metering Connector“ werden die erfassten Zählerdaten schnell, präzise und sicher im GÖRLITZ System verarbeitet. „Mit dieser Lösung haben wir durchweg positive Erfahrungen gemacht. In den skandinavischen Projekten ist die Funktionalität und Massentauglichkeit in  beeindruckender Weise nachgewiesen worden. Wir haben den Zeitplan für den Roll-Out eingehalten“, kommentiert Olaf Schimpf, Produktmanager Smart Metering. Auch viele kleinere Kunden des Koblenzer Herstellers haben bereits in regionalen Roll-Outs von den Erfahrungen profitieren können.

„Damit dieses Komplettsystem nun auch zukunftsfähig und langfristig den rechtlichen Anforderungen gerecht werden kann, haben wir uns zu einer nie dagewesenen Strategie entschieden“, so Ralf Hoffmann. Kunden können Gutscheine, sogenannte Vouchers erwerben, eine Garantie, zu einem späteren Zeitpunkt ein BSI-Schutzprofilgateway zu einem heute bereits festgelegten Preis zu beziehen. „Durch den Erwerb eines GÖRLITZ-Vouchers geben wir unseren Kunden absolute Planungssicherheit und Investitionsschutz für die getätigten Investitionen“. In den Entwicklungsabteilungen des Koblenzer Unternehmens wird bereits an einem „BSI-Gateway“ gearbeitet.

 

Da die Anforderungen seitens des BSI noch nicht final feststehen, wird sich auch die Fertigstellung noch hinauszögern.

„Trotzdem, oder anders gesagt, allen Unsicherheiten zum Trotz, können wir unseren Kunden heute schon verlässliche Zahlen geben, die sie in ihre individuelle Kalkulation mit einbeziehen können.“ Damit bleibt Zeit und auch finanzieller „Spielraum“, um die technische Infrastruktur und das Know-how für den Roll-Out aufzubauen und damit Kapazitäts- und Kompetenzengpässen vorzubeugen. Der zusätzliche Aufwand für die später notwendige Umrüstung auf Schutzprofiltechnologie ist absehbar. „Somit ist diese Lösung auch für solche Netzbetreiber interessant, die in den nächsten 2-3 Jahren viele Zähler im Turnus tauschen müssen oder diejenigen, die einen hohen Anteil an konzentrierten Neubauten in ihrem Netzgebiet erwarten.“

Werden die gesetzlichen Verpflichtungen später fixiert, kann durch Einlösung und Anrechnung des Vouchers das Smart Metering System um das notwendige BSI-Gateway erweitert werden und den Anforderungen zur Sicherheit an der Messstelle wird Rechnung getragen. Zusätzlich wird mit dem Voucher-Programm ein Softwareupdate von Echelon für das NES-System geliefert, um auch IT-seitig die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten.

Das Voucher Angebot der GÖRLITZ AG erlaubt somit den sofortigen Beginn der Aktivitäten zum Einbau von zukunftsfähiger Gerätetechnologie gemäß den Anforderungen von §21 EnWG. Netzbetreiber können den Roll-Out in ihrem Netz entsprechend ihrer eigenen Strategie, unter Einbezug aller Finanzkennzahlen und Risiken, unabhängig von den derzeit noch nicht endgültig klaren Rahmenbedingungen planen und durchführen.

Quelle:Goerlitz AG

Fr

25

Mai

2012

GreenPocket erhält 3,5 Mio. Euro

GreenPocket CEO
Dr. Thomas Goette, CEO GreenPocket

GreenPocket, einer der führenden europäischen Anbieter für Smart Meter- und Smart Home-Software, hat seine Series B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Ein Konsortium aus Alt- und Neuinvestoren unter Führung der NRW. Bank zeichnet sich für das Investment verantwortlich. Den Ausschlag für die Finanzierung gaben das starke Umsatzwachstum und die internationale Expansion von GreenPocket sowie die hohen Wachstumserwartungen für verbraucherorientierte Softwareanwendungen im Smart Grid-Markt.

 

Das Konsortium umfasst die Alt-Investoren Schwetje Digital, Rheinland Venture Capital Fonds, KfW Bankengruppe (ERP-Startfonds) und das Management von GreenPocket sowie die NRW.Bank und Privatinvestoren als neue Anteilseigner. Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket: „Wir freuen uns, dass alle bisherigen Investoren erneut in GreenPocket investiert haben und wir mit der NRW.Bank einen starken und erfahrenen Partner hinzugewinnen konnten.“ GreenPocket wird die Investitionen von 3,5 Mio. Euro nutzen, um die erfolgreiche Internationalisierung fortzuführen, das Produktportfolio zu erweitern und die technologische Basis zu stärken, so Goette weiter.

In den beiden vergangenen Jahren konnte das 2009 gegründete Unternehmen seine Umsatzziele stets deutlich übertreffen. Mittlerweile zählt GreenPocket über 30 Energieversorger in Deutschland, Österreich, Spanien und Großbritannien zu seinen Kunden. Bereits 4 der 10 größten europäischen Versorger arbeiten aktuell mit GreenPocket Software-Lösungen. „Neben der sehr guten Unternehmensführung und der überzeugenden Erfolgsstrategie hat die starke internationale Kundenbasis den Ausschlag für unsere Beteiligung gegeben. GreenPocket ist ein Vorreiter in einem wichtigen Zukunftsmarkt“, sagt Dr. Thomas Raueiser von der NRW.Bank.

 

Ähnlich positiv bewertet Dr. Lars Fink, Managing Partner von Schwetje Digital, die Erfolgsaussichten von GreenPocket: „Die über 50 erfolgreich durchgeführten Kundenprojekte spiegeln die starke Technologiebasis von GreenPocket wider. Darüber hinaus haben uns die innovative Produkt-Roadmap und das starke Wachstum des Unternehmens überzeugt, erneut zu investieren.“ In zehn Jahren wird jeder moderne Haushalt Smart Home-Komponenten verwenden. „Unser klares Ziel ist es, in diesem dynamisch wachsenden Markt international eine führende Rolle einzunehmen. Wir sind überzeugt, dass Smart Home-Software mit hohem Innovationsgrad, die sich durch klares Design, einfache Bedienbarkeit und überzeugenden Nutzen auszeichnet, in den nächsten Jahren zu einer Massenmarktanwendung wird“, so CEO Dr. Thomas Goette zu den Perspektiven von GreenPocket.

 

 

 

Mi

21

Mär

2012

Smart Metering – IT-Sicherheit und Datenschutz

Voltaris
Voltaris Foto: P.S

Die Anforderungen an Smart Metering sind hoch. Zum einen benötigen Netzbetreiber und Lieferanten unverfälschte Daten über Verbrauch beziehungsweise Einspeisung, zum anderen sehen Endverbraucher ihre Privatsphäre bedroht, weil durch das spezifische Energieprofil das individuelle Nutzungsverhalten ausgelesen werden kann.

 

Für die Branche ergibt sich daraus die Aufgabe, sowohl die maximale Datensicherheit zu garantieren als auch dem Kunden maximale Einsparpotenziale bieten zu können. Die VOLTARIS GmbH informierte deshalb im Rahmen eines eintägigen Workshops in Saarbrücken in Zusammenarbeit unter anderem mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zum Thema.

Smart Metering ist für Gesellschaft und Staat besonders kritisch, da die Vernetzung der Energiemesstechnik über öffentliche Kommunikationsverbindungen verschiedene Interessen tangiert. Dabei stehen, neben den funktionalen Anforderungen, der Datenschutz und die Datensicherheit im Fokus. Mit diesen Themen beschäftigte sich der Workshop, der in Zusammenarbeit mit der DFKI GmbH in Saarbrücken, der datenschutz cert GmbH und der Sirrix AG durchgeführt wurde. Der Workshop richtete sich an Hersteller von intelligenten Zählern, Smart Metering-Produkten, Messstellenbetreiber, Messdienstleister, Verteilnetzbetreiber und Energieversorger mit dem Ziel, Informationen zum aktuellen Stand und den geplanten Neuerungen in der Branche zu geben. Dabei stand die Vermittlung der neuen Anforderungen an die Technologie, die Prüfung und den Betrieb ebenso im Fokus wie allgemeine Fragestellungen als auch die Frage der zukünftigen Ausgestaltung von Zertifizierungsprozessen.

 

Vielfältige Interessen und Herausforderungen im Themenfeld

Die Vernetzung der Energiemesstechnik über öffentliche Kommunikationsverbindungen impliziert vielfältige Interessen: Zur Umsetzung der Smart Metering-Projekte benötigen die Marktteilnehmer unverfälschte Daten über den Verbrauch beziehungsweise die Einspeisung in Gebäuden. Gleichzeitig sehen Verbraucher ihre Privatsphäre bedroht, da durch das spezifische Energieprofil eines Haushaltes das Verhalten seiner Bewohner erfasst und ausgewertet werden kann. „Zwingend erforderlich ist ein robustes und ausfallsicheres Versorgungsnetz, auch bei neuen Gefährdungen aus den Kommunikationsnetzen“, erklärt Karsten Vortanz, Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH.

 

Geplante Neuerungen fordern die Branche

Zur Gewährung der Datensicherheit sollen zukünftig Schutzprofile für die Kommunikationseinheit (Gateway) der Messsysteme zum Einsatz kommen. Die Messsystem-Gateways müssen dann nach den Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert sein.

 

Das neue Energiewirtschaftsgesetz sieht vor, dass Messsysteme, die den Anforderungen der Schutzprofile nicht genügen, nur noch bis zum 31. Dezember 2012 eingebaut werden dürfen und bis zum Ablauf der bestehenden Eichgültigkeit genutzt werden können. „Die geplanten Neuerungen werfen ihre Schatten voraus. Zwar ist die Detailumsetzung gesetzlich noch nicht festgelegt, klar ist aber, dass Eile geboten ist. Bereits Anfang 2013 sollen die neuen Messsysteme eingesetzt werden. Eine enge Zusammenarbeit aller Interessensgruppen ist hier dringend notwendig“, betont Peter Zayer, ebenfalls Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH. Daher wurde der Workshop in Zusammenarbeit mit den Datensicherheitsexperten und Zertifizierungsunternehmen des DFKI GmbH in Saarbrücken, der datenschutz cert GmbH und der Sirrix AG durchgeführt. Der Workshop wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt.

 

 

VOLTARIS integriert Neuerungen in Smart Meter-Gesamtlösungen

VOLTARIS wird die neuen Messsysteme auf Basis der bestehenden intelligenten Smart Meter-Gesamtlösungen integrieren. Die eichrechtlichen Aufgaben werden in zwei internen, staatlich anerkannten Prüfstellen gelöst. Dabei ist VOLTARIS stets nah am aktuellen Stand der Entwicklungen: Geschäftsführer Peter Zayer ist Vorsitzender des Lenkungskreises Zähl- und Messwesen im Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE, das die Entwicklung des Schutzprofils begleitet und Kriterien für Mess- und Zählgeräte entwickelt. Parallel dazu werden auch die eichrechtlichen Anforderungen an das Gateway und deren Administration definiert. „Auch durch die Arbeit im FNN sind wir in der Lage, unsere Kunden jederzeit über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und sie bestmöglich auf die anstehenden Neuerungen und steigenden Anforderungen vorzubereiten“, erklärt Zayer.

 

Di

20

Mär

2012

19 Millionen Euro für internationale Energieforschung

E.ON fördert Smart-Home-Technologie

 

E.ON verleiht zum vierten Mal den E.ON Research Award für Energieforschung. Die diesjährigen Gewinner sind drei internationale Forscherteams aus Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland, die Projektvorschläge zum Thema „Smart Home“ eingereicht haben. Diese Projekte werden von E.ON mit rund einer Million Euro unterstützt.


Unter dem Oberbegriff „Smart Home“ werden die Bereiche Energieversorgung, Haustechnik, Mobilität, Sicherheit und Unterhaltungselektronik immer stärker zusammenwachsen und das Endkundengeschäft durch neue Produkten und Dienstleistungen revolutionieren.

Die drei Gewinnerprojekte untersuchen, wie sich die intelligente Haustechnik überdies auf die künftige Beziehung von Energieversorgern zu ihren Kunden auswirken wird.


Das Team der IMDEA Energia, Spanien und der Universität London, UK, beschäftigt sich mit der Visualisierung der Smart Home Technologie. Die Forscher der Universität von Nottingham, UK, evaluieren den täglichen Umgang von Kunden mit der neuen Technologie. Bei dem dritten Projekt handelt es sich um eine vergleichende Studie der Universität Westminster, London, der Cardiff Universität, UK, der italienischen National Agency for New Technologies und dem Ecologic Institute in Deutschland. Das Team wird der Frage nachgehen, inwieweit sich die Bedürfnisse der Kunden in Großbritannien, Deutschland und Italien im Hinblick auf die neue Technologie voneinander unterscheiden.


Der E.ON-Forschungspreis wird weltweit ausgeschrieben und fördert herausragende Projekte, die Zukunftstechnologien im Bereich Energie entwickeln. Smart Home ist das vierte Thema der E.ON-Forschungsinititavie, in deren Rahmen das Unternehmen in den letzten sechs Jahren bereits 19 Millionen Euro für Forschungsvorhaben mit wechselnden Schwerpunkten bereitgestellt hat. Sie ist Bestandteil der Technologie- und Innovationsaktivitäten der E.ON AG. Quelle: PM

Mo

13

Feb

2012

5 Millionen intelligente Stromzähler ab 2013

Smart Metering Lösungen gesucht
Smart Metering Lösungen gesucht Foto: P.S.

 

Smart Metering Konzepte sollten schnell erarbeitet werden.

Energieversorger, die bisher noch kein Konzept zur Einführung von Smart Metern haben, drohen Verluste im Endkundenmarkt. Zu dieser Einschätzung kommt Tim Karnhof, Leiter Smart Metering der Trianel GmbH: „Zum einen können Dritte den Heimmarkt des Versorgers mit eigenen Produkten besetzen, zum anderen kann die Bundesnetzagentur wegen Verletzung gesetzlicher Vorgaben Zwangsgelder verhängen.“

Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes schreibt den Verteilnetzbetreibern in ihrer Rolle als Messstellenbetreiber vor, alle Kunden mit einem Jahresverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden mit Smart Metern auszustatten. Diese Untergrenze bedeutet, dass auch viele Einfamilienhaushalte mit „intelligenten“ Messsystemen ausgestattet werden müssen. Ein flächendeckender Austausch, wie von der EU gewünscht, ist mit der 6.000 kWh-Grenze allerdings nicht sichergestellt.

„Überregionale Versorger werden nach unserer Einschätzung darauf bestehen, dass die Umrüstung unmittelbar nach Bekanntgabe des Schutzprofils durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie) und der Produktion der Systeme erfolgt“, erläutert Karnhof: „Spätestens 2013 werden nach unseren Berechnungen rund 5 Millionen Stromzähler ausgetauscht werden müssen.“ Nach Einschätzung von Trianel fehlt heute aber noch mehreren hundert Stromversorgern das technische und personelle Fundament, um den Zählertausch zu bewerkstelligen. Karnhof: „Hier laufen die Unternehmen, vornehmlich mittelständische Energieversorger und Stadtwerke, Gefahr, von einer scheinbar plötzlich hereinbrechenden Welle kalt erwischt zu werden.“ Denn anders als üblich, werde es bei der Einführung von Smart Metern nach aktuellen Gesetzeslage keinerlei Übergangsfristen geben.

Die Summierung der Kosten in der Smart-Meter-Kette belaufen sich nach Trianel-Berechnungen auf bis zu 250 € pro Messsystem.


Noch sei vollkommen offen, wer die Kosten zu tragen habe. Das BMWi will eine volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse in Auftrag geben, um die exakte Untergrenze zum Smart Metering möglicherweise verschieben zu können. Sollte diese Studie allerdings nicht im September 2012 abgeschlossen sein, tritt automatisch die EU-Richtlinie in Kraft, die eine 80 Prozent Smart-Meter-Versorgung bis 2020 vorsieht.

Neben Risiken und Nebenwirkungen beinhalte die Smart-Meter-Einführung jedoch auch Chancen für Energieversorger und ihre Kunden. Gerade bei Gewerbekunden unter 100.000 kWh kann durch die Auflösung der sogenannten Standardlastprofile eine exakte Beschaffung anhand des realen Verbrauchs erfolgen. Karnhof: „In vielen Fällen lassen sich damit Kunden günstiger als bisher beliefern. Dies stellt nicht nur den Einstieg in das Lastmanagement im Standardlastprofilkundenbereich dar, sondern kann zu einem wichtigen Baustein der Energiewende werden“.Quelle: Trianel.de

Di

07

Feb

2012

PPC auf der E-world 2012: BSI-ready durch BPL-Technik im intelligenten Stromnetz

das neue BPL-Gateway LGW200DR
das neue BPL-Gateway LGW200DR

Breitband-Powerline-Technik von PPC erfüllt Anforderungen des BSI-Schutzprofils

 

Die Power Plus Communications AG (PPC) aus Mannheim präsentiert auf der E-world energy & water 2012 (Halle 2, Stand 2-429) ihr Portfolio an echtzeitfähigen, IP-basierten Breitband-Powerline-Lösungen für intelligente Stromnetze (Smart Grids). Zwei Themen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Auftritts von PPC. Zum einen bietet das Unternehmen eine Antwort auf die Herausforderung BSI-Schutzprofil: Damit die im Smart Grid übermittelten Daten vor Missbrauch geschützt sind, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Schutzprofil mit hohen Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit formuliert. Das betrifft die verwendete Übertragungstechnologie und die Verschlüsselung genauso wie die Integrität der Daten und die Authentifizierung der Zähler.

 

Das Schutzprofil wird Grundlage der kommenden BSI-Zertifizierung sein.

Die von PPC angebotene Breitband-Powerline-Kommunikationstechnologie ist bereits heute BSI-ready und bietet ein hohes Maß an Investitionssicherheit. Zum anderen feiert das neue BPL-Gateway LGW200DR mit integrierter RS485 Schnittstelle Premiere. Bei Smart Grids mit BPL-Technik bilden diese Gateways nicht nur die kommunikative Verbindung zwischen Smart Metern und Energieversorgern, sondern können nahtlos alle Smart-Home-fähigen Geräte und Anwendungen aus dem Home Area Network (HAN) des Verbrauchers in das Wide Area Network (WAN) der Niederspannungsnetze einbinden. Erst auf dieser Grundlage sind weitere Smart Grid-Szenarien wie intelligente Gerätesteuerung und ein flexibles Lastmanagement realisierbar.

 

 

„Die BPL-Technologie ist IP-basiert und bietet so hohe Sicherheit bei der Datenübertragung, da alle in der IP-Welt bewährten, leistungsfähigen Sicherheitsmechanismen genutzt werden können“, erklärt Ingo Schönberg, Vorstandsvorsitzender von PPC. „Auf dieser Basis können wir zudem schon jetzt das vom BSI geforderte TLS-(Transport-Layer-Security)-Protokoll unterstützen. Aber auch auf die noch zu erwartenden Anforderungen können wir in kürzester Zeit reagieren, ohne dabei die bestehende BPL-Infrastruktur kostenintensiv upgraden zu müssen.“ Neben der hohen Sicherheit bietet die Breitband-Powerline-Technik noch eine Reihe weiterer Vorteile: Durch das breite Frequenzband und die vermaschte Netzwerk- Topologie ist die Datenübertragung äußerst stabil und ermöglicht echtzeitnahe Kommunikation. Über das automatisierte Smart Auto-Routing wird immer die beste Verbindung gewählt. Ein Netzwerk-Management-System überwacht permanent die Kommunikationsverbindungen. Endgeräte lassen sich via Plug & Play integrieren. Außerdem ist keine neue Netzinfrastruktur nötig, das BPL-Netz nutzt einfach die bestehenden Stromnetze. Für zusätzliche Anwendungen bietet das Breitband-Powerline-System genügend Performance. BPL ist damit kosteneffizienter als andere Kommunikationssysteme gleicher Leistung und bei vergleichbaren Kosten viel leistungsfähiger als schmalbandige Powerline-Kommunikation.

 

 

Do

02

Feb

2012

Individuelle Lösungen für Smart Metering und Smart Home

Dr. Thomas Goette(Mitte) und die VOLTARIS Geschäftsführer Peter Zayer und Karsten Vortanz.
Dr. Thomas Goette(Mitte) und die VOLTARIS Geschäftsführer Peter Zayer und Karsten Vortanz.

VOLTARIS und GreenPocket geben Partnerschaft bekannt:

 

Aufgrund der hohen Komplexität der Smart Meter-Infrastruktur sind Energieversorger auf kompetente und starke Partner angewiesen. „VOLTARIS Smart Metering ist ein stabiles und verlässliches Komplett-Paket. Von der Bereitstellung der intelligenten Zähler über die Kommunikation der Daten bis zur Datenaufbereitung für Haushaltskunden, Gewerbekunden und Kunden mit einer Photovoltaik-Anlage ist in dieser Lösung alles enthalten“, erläutert Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket . „Umso mehr freuen wir uns, dass ein Experte wie VOLTARIS bei der Visualisierung auf uns vertraut.“

 

Auch Karsten Vortanz, ebenfalls Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH, zeigt sich überzeugt von der neuen Zusammenarbeit: „Die technologische Substanz und Innovationskraft haben den Ausschlag für GreenPocket gegeben. Zurzeit ist am Markt nichts Vergleichbares zu finden. Und auch unsere Kunden sind sehr zufrieden mit der Aufbereitung der Verbrauchsdaten. Das belegen die steigenden Nachfragen nach Smart Home-Lösungen und die guten Downloadzahlen unserer neuen App.“

VOLTARIS und GreenPocket auf der E-world

Die VOLTARIS Geschäftsführer Peter Zayer und Karsten Vortanz.
Die VOLTARIS Geschäftsführer Peter Zayer und Karsten Vortanz.

Während VOLTARIS Smart Metering die digitalen Verbrauchsdaten vom Zähler in das EDM-System übermittelt und dort verarbeitet, setzt GreenPocket danach an, interpretiert die Daten und bereitet sie verbrauchergerecht auf. Selbstverständlich finden alle zurzeit verfügbaren Standards für Datensicherheit und Datenschutz Beachtung. So können die Verbrauchsdaten über das VOLTARIS Webportal oder auch unterwegs über die VOLTARIS Energie App für iPhone, iPod touch und iPad eingesehen werden. Ebenso lassen sich u.a. Heizung oder Lichtquellen individuell steuern.

Beide Unternehmen stellen ihre intelligenten Lösungen auf der E-world 2012 in Essen vor und erläutern den Besuchern ihr breites und innovatives Dienstleistungsangebot.

Preisvorteile für kleinere Stadt- und Gemeindewerke beim Smart Metering

Die VOLTARIS Energie App wurde in Zusammenarbeit mit GreenPocket entwickelt.
Die VOLTARIS Energie App wurde in Zusammenarbeit mit GreenPocket entwickelt.

Die komplexen Prozesslösungen im Bereich Smart Metering sind insbesondere für kleinere Stadt- und Gemeindewerke kostenintensiv und daher schwer zu finanzieren. Durch die Zusammenarbeit von VOLTARIS und GreenPocket ergeben sich für die Energieversorger finanzielle Vorteile: „Im Rahmen unserer Kooperation mit GreenPocket können wir unseren Kunden intelligente Mandantenlösungen als Pakete anbieten. Das beinhaltet natürlich auch einen gewissen Preisvorteil.

 

So wird die Ausstattung mit intelligenten Zählern und einem modernen und zukunftsträchtigen System auch für kleinere Stadt- und Gemeindewerke lohnenswert“, betont Peter Zayer, Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH.

Fr

13

Jan

2012

Feldtest zum intelligenten Stromverbrauch

Smart Metering RWE Feldtest
Dr. Michael Laskowski, RWE Deutschland - Projektleiter E-DeMa, Renate aus der Beek, Bürgermeisterin Mülheim an der Ruhr Foto: RWE

Die 700 Teilnehmer des Feldversuchs zum intelligenten Stromverbrauch in Mülheim-Saarn stehen fest.

Bürgermeisterin Renate aus der Beek zog heute im RWE Energieladen aus einer zur Lostrommel umfunktionierten Waschmaschine unter notarieller Aufsicht die Namen der letzten 80 Teilnehmer für das Teilprojekt des Feldversuchs. Sie erhalten neben einem intel-ligenten Stromzähler mit Schnittstelle zum heimischen PC jeweils zwei speziell entwickelte Elektrogeräte vom Projektpartner Miele. Die Verlosung von Waschmaschinen, Spülmaschinen und Trocknern war notwendig geworden, weil sich deutlich mehr Haushalte für diesen Testbestandteil gemeldet hatten als Geräte zur Verfügung stehen. Dieser Praxistest ergänzt das von RWE Deutschland geführte und bundesweit einmalige Projekt „Mülheim zählt“: Noch in diesem Jahr sollen in der Ruhrgebietsstadt mehr als 100.000 intelligente Stromzähler eingebaut sein; damit wird Mülheim an der Ruhr zur ersten größeren deutschen Stadt, in der flächendeckend Haushalte mit Smart-Meter-Geräten ausgestattet sein werden.

Der Feldtest zum intelligenten Stromverbrauch ist der größte seiner Art in Deutschland und ein zentraler Baustein der vom Bundeswirtschaftsministerium und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft getragenen „E-Energy“-Initiative „E-DeMa“.

Das Kürzel „E-DeMa“ steht für die „Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy Marktplatz der Zukunft“. Das heißt: Bürger sollen aktiv am Strommarkt teilnehmen und ihren Stromverbrauch optimieren. Über das Internet und moderne Stromnetze können Strom-verbraucher und Stromanbieter energiewirtschaftlich miteinander verbunden werden. Alle 700 Testhaushalte werden zu Marktteilnehmern, die ihren Stromverbrauch durch Reaktion auf entsprechende Preisanreize steuern können. Dafür können sie direkt am PC über den Zugriff auf einen virtuellen Marktplatz (eine spezielle Internetseite) erfahren, wann der Stromverbrauch am günstigsten ist und ihren Stromverbrauch danach ausrichten. „Für die Testhaushalte der heutigen Verlosung wird es noch einfacher“, erklärt Prof. Dr. Michael Laskowski, Projektleiter E-DeMa bei RWE Deutschland. „Die diesen Teilnehmern zur Verfü-gung gestellten Waschmaschinen, Spülmaschinen oder Trockner können so programmiert werden, dass sie den Strom automatisch nutzen, wenn er im Markt besonders günstig ist. Die Geräte werden dann nach entsprechender Programmierung und Befüllung ferngesteuert gestartet.“ Zusätzlich konnten in Kooperation mit dem Energieversorger medl in Mülheim-Saarn insgesamt 11 Kunden mit stromerzeugenden Heizungen (Mikro-KWK-Anlagen) gewonnen werden, die ebenfalls mit der „intelligenten“ Technik ausgestattet werden.

Der Feldversuch für alle 700 Testhaushalte startet Anfang März 2012 und dauert 9 Monate.


Die Ergebnisse der Testhaushalte werden gesammelt, die im Feldversuch erzielten Einsparungen prämiert RWE Deutschland nach einem Bonussystem. Der Erlös kommt einem Energieeffizienz-Projekt in Mülheim-Saarn zugute. Neben RWE Deutschland sind die Firmen Siemens, Miele, Stadtwerke Krefeld und ProSyst sowie die Hochschulen Dortmund, Bochum und Essen-Duisburg am Projekt E-DeMa beteiligt.

Fr

13

Jan

2012

GreenPocket unter die 30 besten Greentech-Startups in Deutschland

Die Wirtschaftwoche und die Unternehmensberatung Roland Berger haben GreenPocket– als einziges Unternehmen aus dem Bereich „Smart Metering & Smart Home“ – zu einem der „grünen Pioniere“ in Deutschland gewählt. Unter dem Titel „Grüne Zukunft“ werden in der aktuellen Ausgabe (01/12) der Wirtschaftswoche die 30 deutschen Unternehmen mit den besten Aussichten im Zukunftsmarkt „Grüne Technologien“ vorgestellt.
In die engere Auswahl kamen nur Unternehmen, die bereits mit Wagniskapital finanziert sind, deren Produkte überzeugen und die zudem einen grünen Wachstumsmarkt bedienen. Um die 30 „grünen Pioniere“ zu bestimmen, haben die Wirtschaftswoche und Roland Berger Strategy die Geschäftsmodelle der Unternehmen analysiert und deren Geschäftsführer eingehend interviewt.

Greenpocket Webportal - Startseite
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GreenPocket iPhone-App
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Eines der erfolgreichen Unternehmen ist der Software-Spezialist GreenPocket.

 

Dr. Thomas Goette (CEO GreenPocket): „Eine solche positive Beurteilung von absoluten Experten freut uns natürlich sehr. Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit.“ Als deutscher Marktführer für Smart Meter- und Smart Home-Applikationen hat das Kölner Unternehmen beste Chancen in Zukunft weiter zu wachsen. Laut einer Studie der Beratungsfirma Arthur D. Little sollen allein in Deutschland in den nächsten 10 bis 15 Jahren ca. 35 Millionen smarte Stromzähler verbaut werden.

 

Zwei Jahre nach der Gründung zählt GreenPocket bereits 34 Mitarbeiter und über 30 nationale und internationale Energieversorger als Kunden.


Insgesamt hat das Unternehmen über 50 Smart Meter- und Smart Home-Projekte erfolgreich durchgeführt.

 

Über GreenPocket
GreenPocket ist ein Software-Spezialist für Smart Metering und Smart Home. Wir bieten Energieversorgern innovative und intelligente Applikationen an, mit denen Haushalte, Gewerbe und Kommunen ihre Energieeffizienz nachhaltig verbessern können. Seit der Gründung 2009 hat sich GreenPocket innerhalb kurzer Zeit zu einem der führenden Anbieter im europäischen Smart Energy-Markt entwickelt. Neben großen internationalen Energieversorgern konnten wir bereits 30 deutsche Energieversorger als Kunden gewinnen, u.a. Vattenfall, Mainova und die Stadtwerke München, Bremen und Bonn. Mit über 50 erfolgreich durchgeführten Kundenprojekten ist GreenPocket Deutschlands führender Anbieter für verbraucherorientierte Smart Meter- und Smart Home-Software.

Do

17

Nov

2011

Smart Metering Projekt in Belgien

Dr. Neuhaus als Lieferant für 36.000 Communication Gateways ausgewählt.

EANDIS und INFRAX haben Dr. Neuhaus Telekommunikation den Zuschlag erteilt, Communication Gateways für ein Smart Metering Pilot Projekt in Flandern/Belgien zu liefern. Das Gateway ermöglicht die automatisierte, bidirektionale Kommunikation zwischen dem zentralseitigen System und Elektrizität- sowie Gaszählern verschiedenster Hersteller. Der Roll-Out der ca. 36.000 Gateways ist für das Jahr 2012 geplant.

 

EANDIS und INFRAX sind flämische Verteilnetzbetreiber. EANDIS betreibt über 2,5 Millionen Messpunkte für Strom und 1,5 Millionen für Gas; INFRAX betreibt über 700.000 Messpunkte für Strom und 280.000 für Gas. Beide Firmen engagieren sich bereits seit Anfang 2009 im Bereich Smart Metering. Dieses aktuelle Pilotprojekt ist der nächste Schritt in Richtung eines großflächigen Roll-Out.

Das Communication Gateway, entwickelt und gebaut von Dr. Neuhaus, wird EANDIS und INFRAX in die Lage versetzen, eine Weitverkehrskommunikation via Power Line (PLC), DSL/LAN Netzwerk und das Mobilfunknetzwerk (GPRS) aufzubauen. Die Architektur sieht den Zusammenschluss von bewährten Technologien, welche zum Teil schon im Dr. Neuhaus MUC-Controller verwendet werden, mit neuen von EANDIS entwickelt Konzepten wie z.B. Stromfilterung und Multiple Gateway Konzept für PLC-Kommunikation vor.

Das Produkt wird über ein Interface zur lokalen Konfiguration und Administration verfügen, sowie auch zur Übermittlung der Verbrauchswerte direkt an den Verbraucher.

 

Besondere Aufmerksamkeit liegt auf Sicherheitsaspekten sowie dem Stromverbrauch.

"Ein bewährtes, flexibles und sicheres Communication Gateway ist der Grundpfeiler einer jeden Smart Metering Lösung", sagt Detlef Einacker, Vertriebsleiter International bei Dr. Neuhaus. "Die heutige Ankündigung unterstreicht unseren Fokus auf hochentwickelte Kommunikationstechnologie für Smart Metering Projekte in Europa und weltweit."

Communication Gateways für Smart Metering Applikationen von Dr. Neuhaus sind bereits seit 2009 verfügbar. Ihre offene und Linux-basierte Software Plattform ermöglicht eine flexible Integration eines breiten Spektrums an Haushalts- und Industriezählern sowie auch anderer Sensoren. Die Kunden habe die Wahl zwischen Power Line, Mobilfunk oder DSL/LAN Verbindung für die Weitbereichskommunikation. Darüber hinaus bietet das Produkt Schnittstellen für eine einfache Einbindung in das lokale Hausnetz. Im Laufe der letzten zwei Jahre hat Dr. Neuhaus mehr als 90.000 Communication Gateways hergestellt und in über 100 Smart Metering Projekte und Trials geliefert. Der Vertrag mit EANDIS und INFRAX wurde im dritten Quartal 2011 unterzeichnet.  

Di

04

Okt

2011

Mit Smart Metering zu geringerem Verbrauch

HafenCity Hamburg GmbH kooperiert mit Vattenfall beim Energiesparen.

 

Mit einem „Energiespartag“ haben die HafenCity Hamburg GmbH und der Hamburger Netzbetreiber Vattenfall einen gemeinsamen Impuls zu einem ressourcenschonenderen Energieverbrauch gegeben. Die HafenCity Hamburg GmbH ist damit der erste Kooperationspartner in Deutschland, auf den eine im Unternehmen Vattenfall erfolgreich getestete Energiesparinitiative ausgeweitet wird. Im Fokus des Projekts stehen potenzielle Energieeinsparungen, also Strom und Gas, in Büroräumen.

Den Grundbaustein bilden intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter, die detaillierte Informationen zum Stromverbrauch liefern und, im Gegensatz zu bisherigen Zählern, den Abruf der Daten über einen längeren Zeitraum ermöglichen. 

In der Folge ist aber weniger die Technik gefragt. „Für die HafenCity ist Nachhaltigkeit ein grundlegendes Konzept, deshalb wollen wir auch im eigenen Haus – auch wenn es kein Neubau ist – Vorbild sein.“, so der Vorsitzende Geschäftsführung, Jürgen Bruns-Berentelg.

Im Rahmen des Energiespartages wurde den Mitarbeitern ein abwechslungsreiches Informationsprogramm angeboten. Auf jeder Etage wurden Bildschirme montiert, die den aktuellen Stromverbrauch zeigen. Am Infostand und bei Bürorundgängen gab es für die Interessenten Energiespartipps, Auswertungen des Energieverbrauchs und eine ausführliche Beratung zum Thema Stromsparpotenzial. Referenten der HafenCity Hamburg GmbH wurden als Energiesparbotschafter geschult.

Mitarbeiter der EHA Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co KG präsentierten die Projektidee und zeigten, dass durch verhaltensbezogene und organisatorische Maßnahmen bei jedem Unternehmen der Endenergieverbrauch gesenkt werden kann: Beim Verlassen der Büros das Licht ausschalten, die Raumtemperatur angemessen einstellen und statt des Aufzugs die Treppe benutzen sind nur einige Beispiele, wie jeder Einzelne zum Energiesparen beitragen kann.

Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG in Hamburg, verweist auf erfolgreiche Energieeffizienz-Projekte im eigenen Hause: „In der CityNord konnten wir mit dem Projekt ´GESA – Gemeinsam Energiesparen am Arbeitsplatz` den Stromverbrauch spürbar senken. Darum freue ich mich auch, dass wir die HafenCity Hamburg GmbH für dieses wichtige Thema gewinnen konnten.“

Das Einsparpotenzial in der HafenCity beträgt allein durch organisatorische und verhaltensbezogene Maßnahmen rund 13 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. In Euro bedeutet dies eine Ersparnis von 4.200 und die Umwelt würde mit 20 Tonnen CO2 jährlich weniger belastet. Im Nachhaltigkeitspavillon OSAKA 9 der HafenCity wird über das Thema nachhaltige Stadtentwicklung informiert und das Energiesparmodell Smart Meter vorgestellt.

Quelle: PM Vattenfall

Fr

05

Aug

2011

IDS-Gruppe bietet ganzheitliche Lösungen für Smart Grid und Smart Metering

Mit der Übernahme der CAIGOS GmbH zum 01.01.2011 und der GÖRLITZ AG zum 15.07.2011 hat sich die IDS-Gruppe grundlegende Technologien im Bereich GIS und Smart Metering gesichert. Ziel ist, den Verteilnetzbetreibern von Elektrizität und Gas ganzheitliche Lösungen für Smart Grid/Metering anbieten zu können. Das bedeutet, alle Komponenten für den technischen Netzbetrieb - von der Netzplanung, über die Netzführung bis hin zum Entstörungsprozess und dem Zählerwesen - kommen zukünftig aus einer Hand. Und das integriert und höchst effektiv, denn Probleme, wie doppelte Kommunikationsinfrastrukturen und aufwendige Schnittstellen zwischen den zentralen IT-Systemen für die Netzführung und der Zählerauslesung sollen damit bald der Vergangenheit angehören. Das wird zu Kosteneinsparungen führen, welche die Energieversorger und auch die Energieverbraucher bereits heute erwarten.
Smart Grid und Smart Metering sind die Resultate aus dem gesellschaftlichen und gesetzlichen Willen, sich von der Kernenergie zu lösen, die Erneuerbare Energieerzeugung auszubauen und mehr Wettbewerb in den Energiemarkt zu bringen.

Das nächste Jahrzehnt wird damit von umfangreichen Investitionen geprägt sein, die unzähligen dezentralen Erzeugungsanlagen in die Netzsteuerung zu integrieren, die Netze optimal auszunutzen sowie dem Endverbraucher flexible Tarife anzubieten, um auf das durch Witterungseinflüsse abhängige Erzeugungspotential reagieren zu können. Nur dann wird es zukünftig eine qualitativ hochwertige und stabile Elektrizitätsversorgung geben.

Der Integrationsprozess läuft auf Hochtouren und bereits zur Messe E-world energy & water im Februar 2012 wird die IDS-Gruppe neue und innovative Lösungen für die Energiewirtschaft präsentieren.

Über IDS GmbH

Die IDS-Gruppe ist ein Spezialist für IT- und Automatisierungslösungen für Smart Grid und Smart Metering für den deutschen und europäischen Markt der Ver- und Entsorgungswirtschaft, deren innovatives Produkt- und Dienstleitungsportfolio auf alle Aspekte des technischen Netzbetriebes, der geodatenbasierten Informationsverarbeitung und des Zählerwesens ausgerichtet ist. Mit mehr als 550 qualifizierten Mitarbeitern in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb, Fertigung, Projektabwicklung und Administration plant die IDS-Gruppe für 2011 einen Konzernumsatz von ca. 75 Mio. Euro.

Quelle: PM IDS

Mi

03

Aug

2011

N-ERGIE beteiligt sich an Metegra GmbH

Die Stadtwerke Hannover AG und E.ON Avacon AG haben für ihr Gemeinschaftsunternehmen Metegra GmbH zwei weitere Partner gefunden. Die Mainova Service Dienste GmbH (MSD), Tochterunternehmen der Mainova AG, Frankfurt am Main, und die CentraPlus GmbH (CPG), Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, sollen rückwirkend zum 1. Januar 2011 gleichberechtigte Gesellschafter des im Jahr 2000 gegründeten Unternehmens mit Sitz im niedersächsischen Laatzen werden.

Die Verträge sind unterzeichnet, noch aber steht der Vollzug unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe. Die Metegra ist Spezialistin im Bereich der Messtechnik und eine staatlich anerkannte Prüfstelle für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Wärme. Sie konnte sich 2008 zum Kalibrierlabor akkreditieren lassen. In Kalibrierlaboren werden etwaige Messunsicherheiten von Messgeräten untersucht. Seit 2009 ist die Metegra die erste nichtamtliche Prüfstelle in Deutschland, die die Benennung als Stelle für Konformitätsprüfungen gemäß der EU-Richtlinie Measurement Instrument Directive (MID) in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Wärme erreicht hat.

 

Mit der jetzt erfolgten Erweiterung des Gesellschafterkreises gewährleistet die Metegra ihre Unabhängigkeit und ist für den Status als „Benannte Stelle nach MID“ optimal aufgestellt. Als unabhängige Prüfstelle wird sie ihre Leistungen sowohl Herstellern von Zählern, Energieversorgungsunternehmen und Messstellenbetreibern als auch Industrie- und Gewerbeunternehmen anbieten.

 

Die Gesellschafter gehen von einer Neustrukturierung im Prüfstellenmarkt aus und wollen mit der Metegra die Chance nutzen, zukünftig über einen gemeinsamen bundesweiten Marktauftritt erfolgreich zu agieren.

 

Über den Kauf-/Verkaufspreis der Gesellschafteranteile vereinbarten die Partner Stillschweigen.

Die 23 Mitarbeiter der Metegra erwirtschafteten 2010 einen Umsatz in Höhe von rund 2,1 Mio. Euro. Seit 1. Januar 2011 ist Thomas Everding Geschäftsführer des Unternehmens.

Di

02

Aug

2011

Simon Löffler wird in den Vorstand der GÖRLITZ AG berufen

Simon Löffler wird in den Vorstand der GÖRLITZ AG berufen
Simon Löffler wird in den Vorstand der GÖRLITZ AG berufen

Die personellen Umstrukturierungen im Vorstand der GÖRLITZ AG sind abgeschlossen: Zukünftig wird der Vorstandsvorsitzende Ralf Hoffmann gemeinsam mit Norbert Bartsch (Technischer Vorstand) und dem neuen Mitglied Simon Löffler das Unternehmen leiten. Nach dem Verkauf der Mehrheitsanteile der GÖRLITZ AG an die IDS Gruppe in Ettlingen scheidet Martin Görlitz aus dem Vorstand aus.

 

Simon Löffler (35) wird als kaufmännischer Vorstand die wirtschaftliche und finanzielle Ausrichtung des Koblenzer Spezialisten für Metering-Systeme verantworten. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in diesem mir bekanntem und spannenden Umfeld“, betont er. Zuletzt betreute er, im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorstand des bisherigen Hauptaktionärs bfu AG, die Übernahmeverhandlungen zwischen IDS GmbH und der GÖRLITZ AG. Im Einvernehmen mit dem neuen Eigentümer aus Ettlingen wird er zum 01. August 2011 seinen Posten besetzen. „Wir freuen uns, dass uns Herr Löffler zukünftig kompetent bei unserer Vorstandsarbeit unterstützen wird“, lobt Ralf Hoffmann die Entscheidung des Aufsichtsrates. „Simon Löffler hat viele Erfahrungen im Führen von Unternehmen und kennt die GÖRLITZ AG aus seinen bisherigen Tätigkeiten. Außerdem weiß er um die Anforderungen, die an eine erfolgreich im vielschichtigen Energiemarkt agierende Firma gestellt werden“, begründet er.

Simon Löffler studierte Wirtschaft, Sprachen und Kulturraumstudien an der Universität Passau. Nach seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Unternehmen als Geschäftsführer in den Bereichen Touristik, internationale Versicherungslösungen und dem Stiftungswesen, bis er als freiberuflicher Unternehmensberater den Schritt in die Selbstständigkeit unternahm. 2007 wechselte Simon Löffler zur GÖRLITZ AG und verantwortete den Bereich Business Development. 2009 wurde er in den Vorstand der Beteiligungsgesellschaft bfu AG berufen und war dort verantwortlich für die Themen Beteiligungsmanagement, Business Development und M&A. Im gleichen Jahr wurde Herr Löffler von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat der GÖRLITZ AG gewählt. Dieses Mandat legt er nun zum 31.07.2011 nieder.

Quelle: PM Goerlitz AG

Mo

01

Aug

2011

Energiewelt der Zukunft im Kleinen

E.ON, Schleswig-Holstein Netz AG, Fachhochschule Westküste und Fraunhofer Anwendungszentrum Systemtechnik sehen in Pellworm den idealen Ort, um die Energiewelt der Zukunft im kleinen, überschaubaren Maßstab zu realisieren. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, in der Pellworm ideale Voraussetzungen für eine Vorreiterrolle für den Aufbau eines integrierten Energiesystems zugesprochen werden. Denn auf der Insel gibt es heute schon eine große Anzahl von regenerativen Erzeugungsanlagen, die deutlich mehr Strom erzeugen als auf der Insel benötigt wird und eine entsprechende Netzinfrastruktur.

 

Die Studie zeigt, dass es möglich ist, die auf Pellworm regenerativ erzeugte Energie größtenteils vor Ort zu nutzen und weniger Strom ans Festland abzugeben. Ein Batteriespeicher und intelligente Steuerungstechnik werden das bereits vorhandene Hybrid-Kraftwerk von E.ON auf Pellworm ergänzen. Gemeinsam mit den Projektpartnern treibt E.ON Hanse jetzt die Umsetzungsplanung voran und legt die notwendigen Elemente für den Systemausbau fest. Im Anschluss daran beginnt die Installation der neuen Technik. Pellworm stellt dabei ein wichtiges Projekt von E.ON im Bereich der Forschung und Entwicklung dar.


„E.ON engagiert sich mit seiner internationalen Technologiekompetenz auch in der Region. Wir arbeiten derzeit in über 600 Technologieprojekten an der Zukunft der Energieversorgung, zum Beispiel an innovativen Speicherkonzepten“, sagte Dr. Dierk Paskert, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON Hanse und bei E.ON für die Verteilnetze in Deutschland verantwortlich. „Pellworm ist ein exzellentes Beispiel, wie diese Technologie vor Ort zur Anwendung kommen kann“, so Paskert weiter. „Auf Pellworm werden wir alle Komponenten eines intelligenten Netzes installieren und so heute schon die Energiezukunft von morgen testen. Eine große Rolle spielt dabei die Speicherung von regenerativ erzeugter Energie, die sich dann abrufen lässt, wenn Sonne und Wind nicht zur Verfügung stehen.“


„Das besondere an dieser Studie ist, dass hier erstmals Erzeugung, Speicherung, Verteilnetz und Verbrauch gemeinsam betrachtet werden“, sagt Prof. Dr. Jürgen Hussmann von der Fachhochschule Westküste. „Und dies gilt nicht nur für die eigentlichen Energieflüsse, sondern auch für die notwendigen Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Systemkomponenten.“

PM E.ON

Fr

29

Jul

2011

Pionierregionen erproben SmartGrids Made in Germany

Seit 2008 fördert das Programm "E-Energy" Smart Grids made in Germany.

In ressortübergreifender Partnerschaft zwischen Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium den Einsatz von Smart Grid-Technologien in unterschiedlichen Regionen Deutschlands.

"Wir erproben ein neues, spannendes Energiezeitalter", so Ludwig Karg, Leiter der E-Energy Begleitforschung. "Alle sechs Smart Energy Regionen sind in ihre Feldtests gestartet oder starten in Kürze. Die Initiative ist damit auf einem sehr guten Weg. Von Cuxhaven bis nach Freiamt im Schwarzwald unterziehen knapp 7.000 Haushalte und Unternehmen in sechs Regionen Schlüsseltechnologien für intelligente Energiesysteme dem Alltagstest."

 

E-Energy sucht neue Wege um den Anforderungen des Wandels zu liberalisierten Märkten, zu dezentralen und regenerativen Erzeugungsstrukturen wie beispielsweise Solar- oder Windenergie sowie zur Elektromobilität Rechnung zu tragen. Gleichzeitig zielt die Initiative darauf ab ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit sicherzustellen, um das Potenzial des Standorts Deutschland gezielt auszubauen.

 

Hier die sechs SmartGrid Projekte und Regionen:

 

 

Cuxhaven: Energiemanagement am iPod

Anfang April ist in der Modellregion eTelligence in Cuxhaven ein Feldtest gestartet: 650 Haushalte testen für 12 Monate innovative, zukunftsorientierte Stromtarife. Mit verschiedenen Feedbacksystemen können die Probanden den eigenen Stromverbrauch und die Stromkosten sowie die CO2-Emission untersuchen. Die Analysemöglichkeiten werden über eine entsprechende iPod-App sowie über ein Internetportal ermöglicht. Darüber hinaus wird ein Lastenmanagement entwickelt, bei dem Stromverbraucher, -erzeuger, und -speicher intelligent miteinander vernetzt sind: Zwei Kühlhäuser, der Windpark Tossens, das ahoi!-Bad Cuxhaven, die Kläranlage sowie eine Heiz-Kraft-Anlage sind am virtuellen Kraftwerk angeschlossen, das damit ähnlich steuerbar und vorhersehbar ist wie ein konventionelles Kraftwerk. Das Kühlhaus wird z.B. in Zeiten hoher Windenergieproduktion herunter gekühlt und schaltet die Kühlaggregate in Zeiten starken Verbrauchs und hoher Preise ab. Der eTelligence-Marktplatz ermöglicht kleinen, dezentralen Erzeugern Zugang zu Energiemärkten.

 

Harz: Regional erzeugte erneuerbare Energien

Auch im Rahmen der Regenerativen Modellregion Harz (RegModHarz) wird demonstriert, wie Anlagen auf einfache Weise über eine standardisierte Schnittstelle an die Leitwarte eines virtuellen Kraftwerks angebunden werden können. Dies schafft die technische Grundlage, um die vorhandenen Erneuerbaren Erzeuger gebündelt zu vermarkten, wie beispielsweise über den ?Innovativen Regionalen Erneuerbaren Tarif?: Bewohner des Harz können erneuerbaren Strom aus ihrer Region beziehen. Bereits heute wird im Harz ein Drittel des verbrauchten Stroms von Erneuerbaren Erzeugern produziert. Dieser Anteil wird wachsen und damit neue Herausforderungen an den Netzbetrieb stellen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen wird derzeit ein neuartiges Messsystem für die Netzzustandsüberwachung erprobt, mit dem der Netzbetrieb effizienter und wirtschaftlicher gestaltet werden kann und die Integration erneuerbarer Erzeuger ins Netz erleichtert wird.

 

Aachen: Smart Energy Region Aachen

16 kommunale Versorgungsunternehmen und Stadtwerke sowie namhafte Unternehmen aus den Bereichen Solartechnik, Elektro-­Installationstechnik, Haushaltsgeräte, Heizung-Klima-Lüftungstechnik, Energietechnik und der Informations- und Kommunikationstechnologie haben sich im Modellprojekt Smart Watts zusammen geschlossen, um innovative Technologiekonzepte, wie die ?intelligente Kilowattstunde? zu testen. Hier enthält die erzeugte Energie mit Hilfe der IKT beispielsweise Informationen über die Erzeugung Herkunft und den Preis. In Aachen wird darüber hinaus untersucht, inwiefern ?intelligente Stromzähler? zu einem zentralen Instrument der Verbrauchssteuerung weiterentwickelt werden können. Hierzu werden Ende dieses Jahres 500 Haushalte in den Feldtest miteinbezogen. Ziel ist, ein vollständiges Marktmodell für einen dezentralen Energiemarkt zu entwickeln.

 

Rhein-Ruhr: Strom-Produzenten und Konsumenten verschmelzen zum Prosumer

Im Rhein-Ruhr-Gebiet wurden für den Feldtest des Projekts E-DeMa 14 Mikro-Blockheizkraftwerke installiert. Bei Bedarf können diese als dezentrale Kleinerzeuger zugeschaltet werden und helfen somit die Energieversorgung bedarfsgerechter zu gestalten. Außerdem werden derzeit über 1.500 Haushalte und Gewerbebetriebe mit sogenannten IKT-Gateways ausgestattet, die es den Verbrauchern erlauben aktiv an lokalen und regionalen Energiemärkten teilzunehmen. Dort können beispielsweise die zuvor gebündelten kleinen Erzeugungsmengen vermarktet werden. Die klassischen Rollen von Energieerzeuger und -verbraucher verschmelzen so zum "Prosumer" der sowohl Energie produziert als auch konsumiert. Ziel ist die Entwicklung einer intelligenten Verbrauchssteuerung sowie einer zeitnahen Verbrauchsdatenerfassung und -bereitstellung. Die Projektpartner entwickeln gemeinsam praxisgerechte Lösungen für ein Erzeuger- und Verbrauchsmanagement über Haus-, Netz- und Marktapplikationen.

 

Mannheim: Ein elektronischer Butler für das Energiemanagement

Schon heute sind in der Modellstadt Mannheim rund 200 Feldtestkunden mit dem "Energiebutler" ausgestattet. Dieses Energiemanagementsystem hilft Stromkunden ihren Verbrauch an den variablen Preisen des Energiemarktes auszurichten. Gleichzeitig korrespondiert der Energiebutler mit den Verbrauchsgeräten und steuert sie gezielt an. Auf Basis des aktuellen Energiepreises entscheidet der Energiebutler, wann die Nutzung von Geräten aus Sicht des Verbrauchers sinnvoll ist ? und schaltet sie selbständig ein. Gerade Geräte mit variablen Nutzungszeiten, wie beispielsweise Waschmaschinen oder Tiefkühltruhen, können so kostensparend betrieben werden. In der nächsten Stufe ab Herbst 2011 werden bis zu 1.000 weitere Haushalte an dem Projekt mitwirken.

 

Baden-Württemberg: Das intelligente Haus wird Realität

1.000 Stromkunden in Freiamt (Schwarzwald) und Göppingen testen im E-Energy-Projekt MeRegio das ?intelligente Haus?. In ihm werden in dem zahlenmäßig aktuell größten Feldtest in E-Energy die Energieerzeugung und der Energieverbrauch aufeinander abgestimmt, um mit Hilfe von lokalen Lastverschiebungspotentialen die vorhandene Energie effizient zu nutzen. Hierzu wurden nicht nur intelligente Tiefkühler und Geschirrspüler, sondern auch stationäre Batterien und Mikro-Kraft-Wärm-Kopplungsanlagen angeschlossen sowie ? unter Einbezug von Eigenerzeugung ? im Sinne des Kunden lokal optimiert. Zur Darstellung werden Anwendungen wir eine Stromradar-App für das iPhone getestet, die dem Verbraucher gezielte Hilfestellung beim Energiemanagement bietet: Es zeigt den aktuellen Energieverbrauch im Sekundentakt und schafft damit Transparenz ? auch wenn gerade kein PC in der Nähe ist. Damit der Erfolg der Region auch für die Bürger nachvollziehbar wird, arbeitet das Projekt an einer allgemein gültigen Zertifizierung zur ?Minimum Emission Region?. Das Projekt konnte schon jetzt deutlich zeigen, dass sich Stromkunden nicht nur für neue Angebote im Smart Home-Bereich interessieren, sondern auch bereit sind, ihren Stromverbrauch in die ?grünen? und damit für sie günstigen Tarifzonen zu verlagern.

 

Über E-Energy  Smart Grids made in Germany

Das Förderprogramm E-Energy - Smart Grids made in Germany ist zentraler Bestandteil der Hightech-Strategie und des Programms Informationsgesellschaft Deutschland 2010 der Bundesregierung und wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum nationalen Leuchtturmprojekt erklärt. Technologiepartnerschaften in sechs Modellprojekten entwickeln und erproben Schlüsseltechnologien und Geschäftsmodelle für ein "Internet der Energie". Die Modellprojekte werden in einer ressortübergreifenden Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit insgesamt 60 Mio. € gefördert. Darüber hinaus steuert die Wirtschaft innerhalb der Modellprojekte weitere 80 Mio. € für die Erforschung und Erprobung neuer IKT-gestützter Energiesysteme bei. Damit wird ein Gesamtvolumen von rund 140 Mio. € mobilisiert.

mehr Informationen unter E-Energy

Do

28

Jul

2011

Neuer Feldtest ergänzt das größte Smart Meter Projekt in Deutschland: „Mülheim zählt“

Das Konsortium für das Forschungsprojekt E-DeMa unter Führung der RWE Deutschland AG, Essen, sucht ab sofort im Stadtteil Saarn von Mülheim an der Ruhr rund 1.100 Haushalte in Ein- und Zweifamilienhäusern für einen Feldtest zum intelligenten Stromverbrauch. Das Stromnetz und die Verbrauchsgewohnheiten in Mülheim-Saarn bieten die besten Voraussetzungen für den E-DeMa Feldtest, der auf rund ein Jahr ausgelegt ist und das laufende Projekt „Mülheim zählt“ ergänzt. „Mülheim zählt“ ist das größte Smart-Meter-Projekt in Deutschland; RWE baut bis zum kommenden Jahr mehr als 100.000 intelligente Stromzähler in der Ruhrgebietsstadt ein. Mit E-DeMa wird untersucht, wie Stromverbraucher und Stromanbieter durch moderne Stromnetze und das Internet energiewirtschaftlich miteinander verbunden werden können.

 

Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG: „Wir setzen auf intelligente Energie in ländlichen Regionen und in der Stadt. In der Eifel erproben wir mit Smart Country, wie clever das Netz für die erneuerbaren Energien sein muss. In Mülheim und andernorts wollen wir zeigen, wie Bürger sinnvoll ihren Stromeinsatz gestalten und aktiv am Strommarkt teilnehmen können.“

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld freut sich über das innovative Energie-Projekt: „Es ist schön, dass wir in Mülheim wieder einmal Vorbild sein dürfen und uns erneut als kooperative und zukunftsweisende Modellstadt erweisen können. Ich hoffe, dass sich die Menschen in Saarn diese Chance nicht entgehen lassen. Sie helfen auf einen Schlag der Umwelt, ihrem Stadtteil und am Ende auch ihrem Portmonee. Sie können aktiv die Zukunft des Energiemarktes mitgestalten, indem sie die ersten Nutznießer der neuesten Technologie werden – das finde ich sehr spannend!“

Wer beim Feldtest in Mülheim mitmachen will, muss über einen Internetzugang verfügen. Dann baut RWE zuhause einen intelligenten Stromzähler mit einer Schnittstelle zum heimischen PC ein. Über das Internet kann dann jederzeit festgestellt werden, wann es je nach Marktpreis am preiswertesten ist, Strom zu verbrauchen. So wird der Testhaushalt zum Marktteilnehmer. Monatlich erhalten die Haushalte eine Pro-Forma-Rechnung. Sie ermöglicht den Vergleich zur regulären Stromrechnung. Ein Teil der Haushalte wird mit Waschmaschinen vom Projektpartner Miele ausgestattet, die ferngesteuert den Waschvorgang starten, wenn der Strom im Markt besonders günstig ist. Die Teilnahme am Feldtest ist ohne wirtschaftliches Risiko. Alle Bürger in Mülheim-Saarn, die in einem Ein- oder Zweifamilienhaus wohnen und sich an diesem E-DeMa Feldtest beteiligen möchten, können sich ab sofort unter der Telefonnummer 0800 337 6427 registrieren lassen. Außerdem werden geschulte Projektmitarbeiter interessierten Haushalten alle Fragen rund um das Projekt beantworten.

Die beim Test erzielten Ergebnisse werden über alle Testhaushalte gesammelt und nach einem Bonussystem von RWE prämiert. Der Erlös kommt einer gemeinnützigen Einrichtung in Mülheim an der Ruhr zugute. In elf Saarner Haushalten wird zudem der Mülheimer Energieversorger Medl kompakte und gasbetriebene Kleinkraftwerke, sogenannte Mikro-KWK-Anlagen, im Keller einbauen, die nach Ablauf der Testphase im Rahmen eines Wärmelieferungsvertrages weiterbetrieben werden können.

Der Mülheimer Feldtest ist ein Baustein des laufenden Projekts „E–DeMa“, die Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zu einem elektronischen Marktplatz (E–Energy Marktplatz). Mit E–DeMa wird der Verbraucher in die Lage versetzt, seine elektrischen Geräte zu Zeiten laufen zu lassen, wenn insbesondere viel regenerative Energie im Netz ist und gleichzeitig die Preise niedrig sind. Bei E-DeMa wird der Haushalt oder Gewerbebetrieb nicht nur zum „smarten Verbraucher“. Er kann vielmehr auch zum Selbstversorger beim Strom werden und darüber hinaus überschüssige Mengen selbst erzeugten Stroms, beispielsweise durch eine Photovoltaikanlage oder eine Mikro-KWK-Anlage, an lokalen Handelsplätzen vermarkten lassen. Dies ist insbesondere nach Auslaufen der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erforderlich, um die Wirtschaftlichkeit eigener Anlagen weiterhin zu gewährleisten.

Am Projekt E – DeMa sind neben RWE Deutschland die Firmen Siemens, Miele, Stadtwerke Krefeld und ProSyst sowie die Hochschulen Dortmund, Bochum und Essen-Duisburg beteiligt. E–DeMa ist Teil der Initiative „E-Energy“ der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt und wird von diesen beiden Ministerien finanziell gefördert.

Quelle: RWE

Mi

27

Jul

2011

Siemens-Technik erfüllt Schlüsselstandards für Smart-Grid-Lösungen

Die Siemens-Netzleitsysteme der Reihe Spectrum Power sowie Schutzgeräte, Stationsleittechnik und Ethernet-Switches von Siemens Energy erfüllen alle Anforderungen, die die internationalen Standards IEC 61968 und IEC 61850 an zukünftige Smart-Grid-Lösungen stellen. Dies bestätigten kürzlich erfolgreich absolvierte Interoperabilitätstests der Anwendervereinigung UCA, die beim französischen Stromversorger EDF in Paris stattgefunden haben. Die UCA prüfte die Netzleitsysteme auf Datenaustauschfähigkeit gemäß Verteilnetzmanagementstandard IEC 61968. Die Energieautomatisierungsprodukte von Siemens bestanden den Interoperabilitätstest im Hinblick auf die Kommunikationsnorm für die Stationsautomatisierung, IEC 61850. 

Siemens ist einer der größten Anbieter von Produkten und Systemen, die dieser Norm entsprechen. Das Unternehmen hat heute mehr als 170.000 Geräte dieses Standards in Schaltanlagen weltweit im Einsatz.

 

Die erfolgreich verlaufenen Interoperabilitätstests bei der internationalen Anwendervereinigung UCA (Utilities Communications Architecture) belegen, dass sich die geprüften Siemens-Produkte bei der Automatisierung von Stromversorgungsnetzen in Systeme mit Produkten anderer Hersteller ohne Schnittstellenprobleme integrieren lassen. „Um weltweit zukunftsfähige Technik und Lösungen anbieten zu können, engagieren wir uns seit eh und je in den wichtigsten Normungsgremien und tragen maßgeblich dazu bei, die neuesten Standards zu setzen. Und selbstverständlich berücksichtigen wir diese Standards bei der Entwicklung unserer Produkte“, sagte Jan Mrosik, CEO der Business Unit Energy Automation im Siemens-Sektor Energy.

 

Beim IEC-61968-Test erfüllten die Siemens-Netzleitsysteme alle Anforderungen bei der Prüfung auf Datenaustauschfähigkeit gemäß CIM-Standard (Common Information Model). Die IEC 61968 definiert Standards für die Integration von Lösungen für das Verteilnetzmanagement, inklusive der Definition des Datenmodells für Verteilnetze nach dem CIM-Standard. An dem IEC-61850-Interoperabilitätstest beteiligte Siemens sich mit Siprotec-Schutzgeräten, dem Stationsleitsystem Sicam PAS und Ethernet-Switches der Reihe Scalance. Mit dem erfolgreich absolvierten Test festigt Siemens seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung dieses Standards. Heute gelten der Verteilnetzmanagement-Standard IEC 61968, die Kommunikationsnorm IEC 61850 für die Energieautomatisierung und das CIM-Model weltweit als Schlüsselstandards für zukunftsfähige Smart-Grid-Lösungen.
Lösungen zum Auf- und Ausbau von intelligenten Stromversorgungsnetzen (Smart Grids) sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Hongkong, London, New York, Tokio, Delhi und Singapur in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

PM Siemens AG

Mo

25

Jul

2011

Stromzähler mit LEGIC® Technologie für den chinesischen Markt

Stromzähler von Pansun auf der Basis der kontaktlosen LEGIC advant Smart Card Technologie
Stromzähler von Pansun auf der Basis der kontaktlosen LEGIC advant Smart Card Technologie Foto: © 2011 LEGIC Identsystems AG

Beijing Pansun Infotech Co., Ltd ist ein neuer Lizenzpartner der LEGIC Identsystems AG, führender Hersteller von kontaktloser Smart Card Technologie für Anwendungen im Bereich der Personenidentifikation. Der Anbieter von RFID-Tags, Mikroprozessorkarten, Lesern, biometrischen Modulen und Kartendruckern baut damit auf die neueste LEGIC advant Technologie. Insbesondere die Integration der LEGIC Technologie in seine Stromzählerlösungen wird Pansun signifikante Vorteile einbringen. Darüber hinaus wird der chinesische Hersteller Identifikationsmedien wie Firmenkarten mit integrierter PKI-Funktionalität auf der Grundlage der LEGIC Technologie produzieren.

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat sich Pansun Infotech zu einem gut etablierten Hersteller von Smart Cards und proprietären Anwendungen für den Geschäfts- und Privatsektor entwickelt. Unter anderem hat sich das Unternehmen seit Kurzem auf die Entwicklung von Stromzählern und geeigneten Prepaid-Karten für Wohngebiete spezialisiert. Dank der neuen Partnerschaft kann Pansun die LEGIC advant Technologie in die eigenen Stromzählermodule sowie in Karten für die Personenidentifikation integrieren und damit die Vorteile einer flexiblen und fortschrittlichen Technologie nutzen.

 

"Aufgrund der Flexibilität von LEGIC advant können wir die Technologie in viele unterschiedliche Anwendungen integrieren, zum Beispiel in unsere Stromzählerlösungen für den Geschäfts- und Privatsektor", kommentiert Simon Gao, Geschäftsführer von Pansun Infotech. "LEGIC ist in China eine bekannte Technologie, deren Vorzüge eine wachsende Zahl unserer Kunden nutzen will. Die Partnerschaft ist für uns ein wichtiger Schritt, um auf die zukünftigen Marktanforderungen vorbereitet zu sein."

Dazu Dr. Otto Eggimann, Bereichsleiter Verkauf & Geschäftsentwicklung von LEGIC: "Die aktuelle Geschäftsentwicklung zeigt, dass unsere Technologie immer wichtiger und vielseitiger wird, auch in Asien. Ich bin davon überzeugt, dass es mit diesen ermutigenden, neu aufkommenden Anwendungsbereichen weitergehen wird, und wir freuen uns auf eine lang währende, erfolgreiche Partnerschaft mit Pansun."

Über Beijing Pansun Infotech Co., Ltd
Pansun ist ein High-Tech-Unternehmen mit Schwerpunkt auf Smart Card- und RFID-Technologielösungen. Als Anbieter der Technologie und eigenentwickelter Anwendungen hat das 2001 in Beijing gegründete Unternehmen Erfahrungen und Marktanteile in der Branche gewonnen. Pansun hat seine eigene Technologie entwickelt, die sich in einer Vielzahl von Anwendungen findet, beispielsweise COS für die Telekommunikation, Transportwesen, Sozialversicherungen, Finanzen oder der Identifikation.

 

Über LEGIC Identsystems AG


LEGIC Identsystems AG mit Schweizer Hauptsitz ist ein führender Anbieter kontaktloser Smart Card Technologie auf der Frequenz von 13.56 MHz. Zum Produktangebot gehören hoch integrierte Lese-/Schreib Chip Sets, Lesermodule und Transponder Chips, welche den LEGIC RF-Standard unterstützen sowie mit den Normen ISO 15693 & ISO 14443 konform sind.

Zum weltweiten Partnernetzwerk zählen derzeit über 250 offizielle LEGIC Lizenzpartner. Die LEGIC Partner bieten eine Vielzahl von LEGIC all-in-one-card Applikationen für Zutrittskontrolle, Biometrie, e-payment, Parken, Ticketing sowie weiteren Multiapplikationen an. Über 3 Millionen Lesermodule und mehr als 150 Millionen LEGIC Ausweise sind in über 100 000 Unternehmen und Freizeitanwendungen weltweit erfolgreich im Einsatz.

PM LEGIC

Mi

20

Jul

2011

Deloitte-Studie zu Smart Grids

Der aktuelle Deloitte-Report „Smart Grid – Markt und Regulierung“ analysiert Daten und Fakten und gibt Handlungsempfehlungen: Intelligente Stromnetze (Smart Grids) stellen die Balance zwischen Stromerzeugung und -verbrauch her. Allerdings kann Deutschland bei der Einführung dieser im internationalen Vergleich (EU/USA) bisher nur mäßigen Erfolg vorweisen – es besteht hier noch erheblicher Handlungsbedarf. Ein maßgebliches Hindernis beim Aufbau smarter Netze ist das verbraucherseitige Lastmanagement, da bei Erneuerbaren Energien (EE) Angebot und Nachfrage nicht mehr wie gewohnt angepasst werden können. Problematisch ist zudem die Kapazitätsauslastung von Niederspannungsnetzen und auch die Frage der Datensicherheit spielt zunehmend eine wichtige Rolle.

"Die Energiewende bedingt einen hohen Veränderungsbedarf bei der Stromversorgungs-Infrastruktur. Dabei geht es vor allem um das Management der Lastflüsse, aber auch um Dezentralisierung, Investitionsanreize und das regulative Rahmenwerk“, erklärt Hans Günter Wolf, Partner und Leiter Energy & Resources bei Deloitte.

 

 

Hürde Netzstabilität
Der Anteil regenerativer Energien an der Strombilanz 2010 ist gegenüber dem Vorjahr um knapp zehn Prozent gewachsen und betrug 17 Prozent. Der Nachteil aus Wind- und Wasserkraft: Die Netzstabilität, also die gesicherte Abweichung von nicht mehr als 0,5 Hertz, kann nicht mehr gewährleistet werden. Smart Grids müssen daher die Kapazitäten koordinieren und die Strommenge entsprechend verteilen – mittels Informationstechnologie, die auch die bidirektionale Datenübermittlung erlaubt. Eine Schlüsselrolle spielen sogenannte Smart Meters, intelligente Strommessgeräte an den Verbindungspunkten zwischen Netz und Verbraucher.

Internationaler Vergleich: USA vorne, Deutschland im Mittelfeld
Im internationalen Vergleich haben die USA eine Vorreiterrolle – hier war der Innovationsdruck wegen der völlig veralteten Infrastruktur besonders hoch. Aufgrund regulatorischer wie auch organisatorischer Fortschritte ist ein umfassender Smart-Grid-Rollout näher gerückt. In Deutschland hingegen existiert noch kein entsprechender Plan, wenn auch einige rechtliche Voraussetzungen bereits in Kraft sind. Italien ist ein gutes Stück weiter – die Installation von Smart Meters in den Haushalten ist dort obligatorisch. Auch Schweden hat bereits einen Smart-Meter-Rollout realisiert. In Europa hat sich die Vergütung eingespeisten EE-Stroms durchgesetzt, nur fünf Nationen setzen auf die Quote.

 

Anreizregulierung mit temporärer Preisbindung
In Deutschland ist die Wende zu regenerativen Energien mit mehreren Faktoren verbunden: Dazu zählen der Trend zur Versorger-Dezentralisierung sowie Kooperation von Energie- und Telekommunikationsanbietern. Maßgebliche Treiber neben dem EEG sind die Anreizregulierung, um eine temporäre Entkopplung von Kosten und Erlös zu ermöglichen, sowie – künftig – ein ergänzendes Qualitätsanreizsystem. Zu den Zielen gehören zudem der Aufbau eines europäischen Verbundstromnetzes sowie die Angleichung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Der Gesamtinvestitionsbedarf in den nächsten Jahren wird auf etwa 200 Mrd. Euro geschätzt.

 

Schlüsselaspekt Lastenmanagement
Die größten Herausforderungen sind jedoch ein verbraucherorientiertes Lastenmanagement zur Optimierung der Nachfragekurve sowie eine akzeptable Renditeperspektive für Investoren. Überdies müssen die Bürger vom Bau neuer Stromtrassen überzeugt werden. Nicht zuletzt spielt die Datensicherheit eine zentrale Rolle – laut einer forsa-Umfrage fürchten die Befragten wegen mangelnden Datenschutzes Widerstand in der Bevölkerung.

 

Erfolgsfaktoren
Netzaus- und -umbau müssen deutlich beschleunigt – einschließlich entsprechender Richtlinien und Standards – sowie Investitionshemmnisse abgebaut und das Angebot neuer Strompreismodelle erweitert werden. Auch gilt es, gezielt Technologien im Softwarebereich zu fördern, bestehende Verteilnetze zu optimieren und ein Monitoring zu implementieren, sowohl bei der Stromeinspeisung als auch bei der IT. Es geht darum, nach einem flächendeckenden Rollout von Smart Meters die Advanced Metering Infrasturcture (AMI) zur Zählerfernauslese einzusetzen.

„Der Weg ist klar – die Probleme aber auch. Umso mehr kommt es auf operative Exzellenz, Change Management und adäquate Governance an – samt intensiver Risikoanalyse. Darüber hinaus müssen alle Stakeholder einschließlich der Öffentlichkeit eingebunden und Einführungsszenarien erarbeitet werden. Deutschland könnte bei Smart Grids die Technologieführerschaft übernehmen, wenn die Akteure Tempo und Qualität optimieren“, schließt Ludwig Einhellig, Energie & Resources-Experte bei Deloitte.

Den kompletten Report erhält man bei Deloitte audf Anfrage, die Executive Summary zum Download.

 

PM: Deloitte

© 2011 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

 

 

 

Mo

18

Jul

2011

Die GÖRLITZ AG hat einen neuen Gesellschafter

Foto: Goerlitz AG
Foto: Goerlitz AG

Mit sofortiger Wirkung hat die IDS GmbH, Ettlingen, die Mehrheitsanteile an der GÖRLITZ AG aus Koblenz übernommen. Die GÖRLITZ-Gruppe ergänzt das weitreichende Portfolio im Verbund um Hard- und Softwareprodukte und Lösungen für den Markt der Energieversorgung. Beide Unternehmen werden ihre erfolgreiche Arbeit im Markt mit ihren bisherigen Strukturen und Management fortsetzen.

Die ambitionierten Ziele von Politik und Gesellschaft, den Anteil der erneuerbaren Energien auf 50% zu heben und eine dezentrale Energieerzeugung zu schaffen, verlangen eine völlig neue Konzeption der Erzeugung, des Transportes, der Verteilung, der Nutzung und der Abrechnung von Energie. Es gilt, intelligente Systeme und Lösungen zu entwickeln, mit denen Smart Grids und Smart Metering in Kürze Realität werden können.

IDS und GÖRLITZ sind im Markt der Netzbetreiber für die Energieversorgung in Europa bekannte Namen. Schon lange stehen Lösungen für Smart Grids und Smart Metering im Fokus der beiden Unternehmen.
„Mit dem Zusammenschluss können wir den Kunden zukünftig eine einzigartige Lösungskompetenz anbieten“, kommentiert Ralf Hoffmann, Vorsitzender des Vorstands der GÖRLITZ AG. „Und das mit dem Vorteil, dass mit nur einem System das komplette Energietransport und -verteilnetz überwacht, gesteuert und zudem der Energiefluss abgerechnet werden kann“, ergänzt Norbert Wagner, Geschäftsführer der IDS GmbH. Schnittstellenproblematiken gehören dann der Vergangenheit an. Hiervon profitieren nicht nur Kunden in Deutschland, sondern durch die regionalen Landesgesellschaften beider Unternehmen und deren internationalem Engagement auch Kunden in vielen Ländern weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus.

Martin Görlitz, Unternehmensgründer, gibt nach mehr als 35 Jahren sein Lebenswerk zu treuen Händen. „Ich möchte die Arbeit in meiner Stiftung in den Mittelpunkt meines Wirkens stellen“, begründet er den Verkauf seiner Beteiligung. Die Martin-Görlitz-Stiftung fördert seit 1995 Projekte im Bereich rationeller und zeitgemäßer Energieerzeugung und -nutzung, der Entwicklung und Einführung umweltfreundlicher Technologien. Weiteres Ziel der Stiftungsarbeit ist die Nachwuchsförderung im handwerklich-technischen Bereich.  

 
Über das Unternehmen IDS GmbH:Die IDS-Gruppe hat sich als Spezialist für Netzmanagement, Leittechnik, Automatisierungs-, und Fernwirktechnik sowie IT-Lösungen zur Unterstützung des technischen Netzbetriebs fest auf dem europäischen Markt etabliert. Zur IDS Gruppe gehören Tochtergesellschaften in Tschechien, der Schweiz und der Türkei mit rund 400 hochqualifizierten Mitarbeitern in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb, Fertigung, Projektabwicklung und Administration. Das Portfolio der IDS GmbH ist auf innovative Produkte für die Ver- und Entsorgungswirtschaft ausgerichtet. Mit Lösungen, Produkten und Dienstleistungen für alle Prozesse des technischen Netzbetriebs wird die IDS-Gruppe im Jahr 2011 einen Umsatz von ca. 50 Mio. Euro erwirtschaften.

Über das Unternehmen GÖRLITZ AG:

Die GÖRLITZ AG aus Koblenz ist Hersteller von Zählerfernablese- und Metering-Systemen, die Energiedaten erfassen und für die betriebswirtschaftlichen Systeme qualifizierte Messdaten liefern. Die Lösungen zur Energiedatenerfassung/-kommunikation, Energiemanagement und Smart Metering sind in Europa führend - mittlerweile realisieren die 200 Mitarbeiter Projekte in mehr als 27 Ländern und werden in 2011 einen Umsatz von ca. 25 Mio. Euro erwirtschaften. Zur Unternehmensgruppe gehören Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Österreich, in Benelux, Italien und Dänemark. Die qualifizierte Abdeckung eines weiteren wichtigen Marktsegmentes übernimmt die Berg GmbH mit Sitz in München, die den Industrie- und Gewerbesektor mit Anlagen zum Energiemonitoring und Kostenkontrolle bedient. Und auch die Zukunft hat bei GÖRLITZ längst begonnen: Als jüngster, innovationsorientierter Unternehmensteil erschließt die GÖRLITZ Mobility Solutions GmbH das immer bedeutender werdende Feld der Elektromobilität.

PM Goerlitz AG

Mi

13

Jul

2011

SmartHome auf dem Wasser

Energiehaus der Zukunft auf dem Wasser
Energiehaus der Zukunft auf dem Wasser Foto: RWE

RWE Effizienz nimmt mit Partnern neues Projekt des Innovationsprogramms „Energiehaus der Zukunft“ in Betrieb.

 

Auf dem Kiesbaggersee Birgelfeld in Kalkar-Hönnepel wurde am 07. Juli 2011 das Pilotprojekt „Wohnen mit Weitblick“ feierlich eingeweiht. Das Kieswerk Maas-Roeloffs errichtete hier in Kooperation mit der RWE Effizienz GmbH sowie dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ein 100 m2 großes Einfamilienhaus auf einem schwimmenden Stahlponton als Plus-Energiehaus. Dies bedeutet: Durch die Nutzung der Sonne und des Seewassers deckt das Gebäude nicht nur seinen Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und elektrische Geräte, sondern erzeugt sogar mehr Energie als benötigt.

 

Dieses innovative Energiekonzept wurde im Rahmen des RWE Innovationsprogramms „Energiehaus der Zukunft“ umgesetzt und soll nun weiter erforscht werden. Dabei geht es darum, gemeinsam mit Partnern Energieeffizienztechnologien in der Praxis intelligent zu vernetzen und zukünftige Anwendungen unter realen Bedingungen zu testen.


„Wir übernehmen hier bundesweit eine Vorreiterrolle, denn das Pilotprojekt soll nicht nur für weitere Plus-Energiehäuser auf unserem Kiesbaggersee, sondern auch für vergleichbare Gebiete in ganz Deutschland Modellcharakter haben“, erklärte Kai Artus, Prokurist im Kieswerk Maas-Roeloffs, anlässlich des offiziellen Projektstarts. „Mit dem innovativen Wohnhauskonzept bieten wir gemäß den Vorgaben der Stadt Kalkar eine zukunftsweisende Lösung für die nachhaltige Nutzung des Sees nach Beendigung der Auskiesung an.“

Zum intelligenten Plus-Energiehaus wird das Gebäude, indem eine besonders gute Dämmung sowie Fenster mit Dreifachverglasung den Wärmebedarf auf ein Minimum reduzieren. Die dann noch benötigte Heizleistung von nur 3 kW wird von einer speziell für das Projekt entwickelten Wärmepumpe erbracht, welche das Seewasser als Energiequelle nutzt. Die Wärmeverteilung erfolgt über neuartige Gebläse-Heizkörper, die als Alternative zur ebenfalls vorhandenen Fußbodenheizung untersucht werden. Bei erfolgreichen Tests könnten diese zukünftig die Nachrüstung von Wärmepumpen in Altbauten erheblich vereinfachen.

Die Stromerzeugung im schwimmenden Plus-Energiehaus übernimmt eine aus drei verschiedenen Systemen bestehende Photovoltaikanlage (PV-Anlage) mit einer Gesamtfläche von 40 m². Neben klassischen PV-Modulen mit Dachaufständerung werden auch Kollektoren eingesetzt, die automatisch der Sonnenbewegung folgen. Dazu kommen senkrecht an der Terrasse installierte Module, deren Wirkungsgrad zusätzlich durch die Lichtreflexion der Seewasseroberfläche erhöht wird.

Zur Steigerung des Komforts und der Energieeffizienz wird die innovative Hausautomatisierung SmartHome von RWE eingesetzt. Dabei werden Heizkörper, Beleuchtung und Haushaltsgeräte über eine gesicherte Funkverbindung miteinander vernetzt und zentral gesteuert. Bewegungsmelder und Fensterkontakte geben Belegungs- und Positionsrückmeldungen und können zur Steuerung der Lüftungsanlage genutzt werden. Zudem soll das System auch direkt auf den ebenfalls vorgesehenen Smart Meter zugreifen. Hierbei handelt es sich um elektronische Zähler, die den individuellen Stromverbrauch – beispielsweise direkt beim Einschalten eines Elektrogerätes oder auch der Wärmepumpe – genau abbilden. Die Verbrauchswerte lassen sich dann über die Haussteuerung darstellen, wobei auch die entsprechenden Kosten und der äquivalente CO2-Ausstoß visualisiert werden.

„Ein derartiges ganzheitliches Energiemanagement stellt die optimale Ergänzung für das Konzept eines Plus-Energiehauses dar“, erläuterte Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH. „Es bietet die Möglichkeit, den Energieverbrauch im Haus laufend zu analysieren, Einsparpotentiale zu erkennen und automatisiert ohne jeglichen Komfortverlust weitere Energie- und CO2-Einsparungen zu erwirken.“

Di

12

Jul

2011

Trianel unterstützt Stadtwerke bei wichtigen Zukunftsthemen

Aus Sicht der Trianel ist die ökologische Energiewende nur durch die Kombination zentraler und dezentraler Strukturen umsetzbar. Bei der Erschließung von CO2-Minderungspotenzialen vor Ort spielen starke Stadtwerke eine bedeutende Rolle. „Dazu müssen sie sich vom kWh-Lieferanten hin zum modernen kundenorientierten Energiedienstleister entwickeln, der Verbraucherbedürfnisse versteht und beantwortet. Ihre große Kundennähe und Akzeptanz vor Ort kommen den Stadtwerken dabei in idealer Weise entgegen“, beschreibt Sven Becker, Sprecher der Trianel Geschäftsführung, die künftigen Aufgaben der Stadtwerke auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf. „Damit sich Stadtwerke weiterhin erfolgreich in der Energiewende positionieren können, entwickeln wir in ihrem Auftrag nicht nur Lösungen für den Ausbau ihres Erzeugungsportfolios, sondern auch Geschäftsmodelle für die Themen Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Erzeugung, wie Mikro-Konzepte in der Kraftwärmekopplung (KWK), und Smart Metering."

Mit 53 Netzwerkpartnern betreibt Trianel deutschlandweit das größte e-Mobilitätsnetzwerk für Stadtwerke. Das Netzwerk befähigt Energieversorger, sich als lokaler Partner für Elektromobilität im entstehenden Markt zu positionieren.

 

Im Netzwerk werden marktreife Produkte und praxistaugliche Geschäftsmodelle entwickelt, erprobt und zeitnah umgesetzt. Erstes Produkt ist ein selbst entwickeltes Pedelec (Pedal Electric Cycle), das im Herbst 2010 im

 

Markt eingeführt und bis heute von den Stadtwerken bereits rund 1.000mal bestellt wurde. Die Partner verfolgen dabei den Ansatz, das Stadtwerke EnergieRad© sowohl im eigenen Fuhrpark einzusetzen, als auch über den Fachhandel an Endkunden zu vertreiben. Zudem werden Mobilitätskonzepte entwickelt, in denen die Pedelecs in Verleihsysteme eingebunden werden um den ÖPNV zu ergänzen. Aktuell wird der Stadtwerke EnergieRoller© im Markt eingeführt, ein e-max Roller 90 S, der in einem umfangreichen Test für gut befunden wurde.

 

Gemeinsam mit 41 Stadtwerken plant Trianel des Weiteren die Einführung von intelligenten Zählern. Ziel des Projekts Smart Metering ist es, bis zum dritten Quartal 2011 ein umsetzungsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln, das es Stadtwerken gleich welcher Größe erlaubt, kostenneutral alle Kunden mit elektronischen Haushaltszählern für alle Versorgungsprodukte auszustatten. 4 Mio. konventionelle Strom- und Gaszähler könnten dann gegen Smart Meter ausgetauscht werden, mit denen die Haushalte ihren Verbrauch kontrollieren und auf verbrauchsarme und kostengünstigere Zeiten umlenken können.

 

„In absehbarer Zeit wird ein völlig neuer Markt für neue Tarife und Effizienzprodukte bei Energiedienstleistern entstehen“, betont Sven Becker. „Basis für diese Effizienzprodukte ist Smart Metering. Auch die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes fordert Stadtwerke, sich zukünftig stärker im Bereich Smart Metering zu engagieren.“

 

 

Zum anderen legt das Trianel Projekt den Grundstein für ein intelligentes Netz (Smart Grid). Denn ohne Smart Metering wird das regelbare Netz nicht realisierbar. Gleichzeitig verfügen Stadtwerke auch über neue Wege der Kundenbindung und können frühzeitig den nächsten Schritt in Richtung Smart Home gehen und ihren Kunden weitere Produkte anbieten.

 

Auch der Bereich dezentrale Erzeugung durch Mini/Mikro-KWK-Anlagen ist ein attraktiver Zukunftsmarkt für Stadtwerke. Trianel plant, gemeinsam mit Stadtwerken Ende dieses Jahres ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten. Damit sollen potenzielle Geschäftsbereiche analysiert und eine Markteintrittstrategie erarbeitet werden. Insgesamt sieht Trianel einen wachsenden Bedarf von Stadtwerken bei der Analyse von Trends, die sich im Umfeld der weiteren Orientierung der Energiewirtschaft und der Bevölkerung am Thema Nachhaltigkeit ergeben. „Um die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke zu sichern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen, wird Trianel als Dienstleistung für ihre Gesellschafter umfänglich Markt- und Trendentwicklungen sowie Entwicklungen im regulatorischen Umfeld beobachten. Dann wird es darum gehen, Geschäftsmodelle für die Stadtwerke im Hinblick darauf zu entwickeln, wie sie dem wachsenden Bedürfnis ihrer Kunden nach einem nachhaltigen Umgang mit Energie gerecht werden können“, beschreibt Sven Becker einen Schwerpunkt der künftigen Trianel Aktivitäten. „Aus der Zusammenarbeit mit den Stadtwerken werden sich für die Stadtwerke hohe Mehrwerte aus neuen Wertschöpfungsbereichen und für Trianel neue Dienstleistungen ergeben, die für alle Beteiligten ein kontinuierliches Unternehmenswachstum ermöglichen."

Quelle:PM Trianel

Fr

08

Jul

2011

Forschungsprojekt "Intelligentes Energie-Monitoring" gestartet

Das Team des Forschungsprojekts "Intelligentes Energie-Monitoring" (v.l.: Alex Maier, Alexander Betker, Christian Borgert, Prof. Dr. Heiner Klocke) Foto: Manfred Stern/FH Köln
Das Team des Forschungsprojekts "Intelligentes Energie-Monitoring" (v.l.: Alex Maier, Alexander Betker, Christian Borgert, Prof. Dr. Heiner Klocke) Foto: Manfred Stern/FH Köln

150.000 Euro bekommt Prof. Dr. Heiner Klocke vom Institut Informatik für sein Forschungsprojekt "Intelligentes Energie-Monitoring". Zusammen mit der Essener ArcMind Technologies GmbH wird ein Forscherteam eine Benutzeroberfläche gestalten, in der alle Energieverbraucher in einem Privathaus oder in einem Firmengebäude übersichtlich dargestellt werden.

 

Die Software könnte dann Verbraucher steuern (Beleuchtung in unbenutzten Räumen) und Verbräuche besser über den Tag verteilen (z. B. Waschmaschine). Das System soll u. a. auch Auswertungen über längere Zeiträume liefern, um Verbrauchsspitzen darzustellen. Die Förderung beinhaltet zum größten Teil Personalmittel, sie kommt mit 112.500 Euro aus dem NRW-Wirtschaftsministerium ("Programm Ziel2"), das Unternehmen ArcMind beteiligt sich mit 22.500 Euro, die Hochschule trägt 15.000 Euro selbst.


"50 Prozent des Stroms wird außerhalb der Industrie verbraucht, davon 27 Prozent in Privathaushalten", berichtet der Projektleiter, Dipl.-Informatiker Alex Maier. Durch "smart metering", der intelligenten, vernetzten Strommessung, kann man den Stromverbrauch senken, Geld sparen und der Umwelt nutzen, da ist sich Maier sicher.

 

Die Technik, um die Verbräuche einzelner elektrischer Geräte zentral zu erfassen, gibt es schon im Handel. Ein System, das im Labor von Prof. Klocke eingesetzt wird, ist "Digitalstrom", eine Entwicklung der ETH Zürich.

Dabei wird die herkömmliche Sicherung im Stromkasten ersetzt durch einen Mini-Server, also einen vollwertigen Computer mit Internetanschluss. Die Sensoren für die einzelnen Verbraucher melden ihre Verbräuche an den Server. "Was hier noch fehlt, ist eine Bedienoberfläche, mit der das Stromsparen Spaß macht", so ArcMind-Geschäftsführer Christian Borgert. So eine leicht bedienbare Oberfläche mit "Spaßfaktor" wollen Prof. Klocke, Alex Maier und Studenten wie Alexander Betker entwickeln. Sie soll so ausgelegt werden, dass man sie auch mit einem Smart Phone wie dem z. B. dem I-Phone bedienen kann.

"Wir suchen die Innovation", erläutert Borgert die Motivation seiner Firma, beim Projekt mitzumachen: ArcMind mit seinen 45 Mitarbeitern könnte ein solches Vorhaben neben dem Tagesgeschäft nicht selbst durchführen. Außerdem sieht das Unternehmen in der Kooperation mit der Hochschule eine Chance, gute Studierende oder Absolventen als Nachwuchs zu gewinnen. Beste Erfahrungen mit Absolventen der Fachhochschule Köln hat das Unternehmen schon gemacht: Dipl.-Informatiker Peter Mayer hatte bei Prof. Klocke studiert und ist heute einer der Geschäftsführer des expandierenden Essener Unternehmens.

Borgert sieht auch ein großes Interesse bei den Energieversorgern. So könnte ein Stromversorger einem Privathaushalt die erforderliche Technik finanzieren und dann einen speziellen Tarif anbieten, der für beide Seiten günstiger ist, weil die teuren Verbrauchsspitzen, z. B. zur Mittagszeit, durch die intelligente Steuerung abgefedert würden.
Quelle: PM FH Koeln

Do

07

Jul

2011

Smart Grid Anbieter Sentec eröffnet Büro in der Schweiz

Sentec, der Anbieter von Smart-Grid und Smart-Metering Lösungen eröffnet eine europäische Niederlassung in der Schweiz. Die Niederlassung wird von Rogério Zuim geleitet, der zuvor

für ABB Schweiz AG als Head of Europe und Afrika tätig war.

Mark England, Sentec CEO: "Dies ist ein wichtiger strategischer Schritt für Sentec. Das neue Schweizer Büro wird uns helfen, eine stärkere Präsenz auf dem europäischen Markt zu haben.

Wir glauben, dass Sentec´s bewährtes Know-how aus den USA und anderen Märkten erhebliche Vorteile für das intelligente europäische Energienetz und den Metering Markt mit sich bringt.

Wir sind zuversichtlich, dass Rogério´s Kontakte und Erfahrungen in der Energiewirtschaft uns helfen, diese Vorteile einem breiteren Spektrum von europäischen Kunden nahe zu bringen. "

 

Rogério Zuim, European Sales VP "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit europäischen Versorgungsunternehmen, maßgeschneiderte Smart Meter zu entwickeln. Es besteht ein echter Bedarf für zukunftssichere Smart-Metering-Technologie in ganz Europa. Wir sind bestrebt, langfristige Beziehungen mit Partnern aufzubauen, um sicherzustellen, dass sie das beste Smart Meter für ihre Anforderungen und maximierten ROI für ihre Einführung, und bieten eine Plattform für die Zukunft ihrer intelligente Stromnetze. "

 

www.sentec.co.uk

Mi

06

Jul

2011

Schlaue Haushaltsgeräte bereit für SmartGrid

T 8967 WP EcoComfort ist der erste Wärmepumpentrockner auf dem Markt, der im Smart-Grid-Modus betrieben werden kann und auf diese Weise den günstigsten Stromtarif nutzt
T 8967 WP EcoComfort ist der erste Wärmepumpentrockner auf dem Markt, der im Smart-Grid-Modus betrieben werden kann und auf diese Weise den günstigsten Stromtarif nutzt FOTO: Miele

Zur IFA 2010 präsentierte Miele die weltweit ersten Hausgeräte, die erkennen, wann der Strom am wenigsten kostet – und dann automatisch starten (Stichwort „Smart Grid“, kurz: SG). Inzwischen sind die Geräte im Handel, und immer mehr Stromversorger bieten die dazu passenden Staffeltarife an.

 

Zusätzlich forciert die Politik die Installation sogenannter Smart Meter, mit denen sich Tarife erfassen und abrechnen lassen. Auch Miele legt nach: Zur IFA 2011 stellt das Unternehmen die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready“ vor. „SG-fähige Hausgeräte können dazu beitragen, die Stromrechnung zu senken. Außerdem unterstützt diese Technologie die effiziente Nutzung regenerativ erzeugter Energien“, erläutert Christian Gerwens, Chef der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland. „Ich bin zuversichtlich, dass SG-fähige Hausgeräte in den kommenden Jahren einen neuen Megatrend auslösen werden“, so Gerwens weiter. Das Prinzip hinter den intelligent vernetzten Geräten: Je mehr Energie – beispielsweise aus wetterabhängiger Sonnen- oder Windkraft – im Stromnetz verfügbar ist, desto günstiger wird der Strom angeboten.

Nach Angaben der Forschungsgruppe EnCT in Freiburg bieten zurzeit rund 100 der 900 Energieversorgungsunternehmen (EVU) in Deutschland smarte Energieprodukte an. Die Ansätze sind jedoch höchst unterschiedlich. Flächendeckend gehen beispielsweise die Stadtwerke Haßfurt das Thema an. Bis zum Frühjahr 2012 will die bayerische Gemeinde alle 10.000 Haushalte mit digitalen Zählern ausstatten. Breite Akzeptanz findet das Projekt in der Bevölkerung, weil die Zähler-Umstellung für die Kunden kostenlos ist.

 

 

Intelligente Stromzähler für Kunden von Stadtwerken

 

Das nach eigenen Angaben größte europäische Umsetzungsprojekt im Sektor Smart Metering plant Trianel, eine Energiehandelsgesellschaft, zu der sich unabhängige Stadtwerke zusammengeschlossen haben. Bis Ende dieses Jahres will Trianel ein Geschäftsmodell entwickeln, das es den Mitgliedsunternehmen ermöglicht, kostenneutral ihre Kunden mit elektronischen Haushaltszählern für alle Versorgungsprodukte auszustatten. Am Trianel-Projekt beteiligen sich 39 Stadtwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

 

Neben regionalen Anbietern stimmen sich auch die großen Konzerne auf die Energiewende ein, die nach dem vorgezogenen Atomausstieg zusätzliche Impulse erhalten dürfte. Beispiel RheinEnergie AG. Der Kölner Energieversorger hat im April angekündigt, bis Ende des Jahres 30.000 Haushalte mit Smart Metern auszustatten. Ziel ist es, den angeschlossenen Kunden bessere Service- und Tarifangebote zu unterbreiten. Für die Erfassung der Verbrauchsdaten und die Abrechnungen arbeiten die Kölner mit dem IT-Spezialisten SAP zusammen.

 

Eine Initiative von E.ON ist das „10.000 Smart Meter“-Projekt im bayerischen Bad Staffelstein, das bereits 2008 initiiert wurde. Ein neues Geschäftsfeld deckt die Konzerntochter E.ON Metering GmbH ab. Sie bietet regionalen Stromversorgern ein breites Angebot: von der Beratung, über die Bereitstellung der Zähler, die zentrale Fernauslesung bis zur Auswertung und Abrechnung der Kundendaten.

 

Der Essener Energieriese RWE will bis Ende des Jahres 100.000 Haushalte in Mühlheim an der Ruhr mit Smart Metern ausstatten. Im Frühjahr 2011 hat das Unternehmen eine Kooperation mit Miele gestartet. Innerhalb eines Markttests, der in Essen und Wesel stattfindet, sollen Teilnehmer Strom möglichst zur „Sparzeit“ abnehmen. Daneben gibt es noch die „Basiszeit“ und die „Spitzenzeit“. Strom kostet zwischen 10 und 40 ct/kWh. Weil das Ganze als Simulation angelegt ist, können Teilnehmer nur gewinnen, aber keine böse Überraschung auf der Stromrechnung erleben. Eine Tarifspreizung zwischen 10 und 40 ct/kWh halten Experten in nicht allzu ferner Zukunft allerdings für realistisch. Ein SG-Ready-Gerät von Miele, das innerhalb einer solchen Preisspanne automatisch zum günstigsten Tarif arbeitet, spart dann leicht zwischen 40 und 60 Euro pro Jahr an Energiekosten.

 

Wer übrigens beim RWE-Markttest mitmacht, konnte noch auf eine ganz andere Weise sparen. Für Schnellentschlossene gab es die für die SG-Ready Waschmaschine W 5967 WPS Autodos und den entsprechenden Trockner T 8967 WP EcoComfort einen Wertgutschein in Höhe von jeweils 300 Euro.

 

Weitere Projekte: Vattenfall hat bereits im Sommer 2010 im Märkischen Viertel in Berlin 10.000 Wohnungen mit intelligenten Stromzählern ausgestattet. Vor wenigen Wochen konnten sich Privathaushalte in der Hamburger HafenCity für eine ähnliche Vattenfall-Aktion bewerben. Die „T-City Friedrichshafen“ startete schon 2008 mit einem Pilotprojekt, inzwischen sind zwei Gemeinden mit Smart Metern ausgerüstet. Treibende Kraft an der Stadt am Bodensee ist die Deutsche Telekom.

 

Vorgaben der Politik

Die Mitgliedsstaaten der EU und damit auch Deutschland bekennen sich zum Ausbau der regenerativen Energien. So hat Umweltminister Norbert Röttgen bekräftigt, der Anteil von Ökostrom im Gesamtstrommarkt solle von derzeit 17 Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2020 steigen. Dieses Ziel erfordert zwangsweise den Aufbau intelligenter Stromnetze – so genannter Smart Grids – und die Lenkung des (privaten) Stromverbrauchs vorzugsweise in nachfrageschwache Zeiten oder in Zeiten, zu denen viel Ökostrom zur Verfügung steht. Erster und logischer Schritt zu einem Smart Grid ist die flächendeckende Einführung von Smart Metern.

80 Prozent der Haushalte in Europa sollen bis 2020 mit einem Smart Meter ausgestattet werden. Das fordert die EU-Kommission im Strategiepapier „Smart Grids – from innovation to deployment“. Nötig sei der Ausbau auch, um die steigenden Energie-Einspeisungen aus erneuerbaren Quellen zu gewährleisten, so die Kommission. Zurzeit sind erst in zehn Prozent aller Haushalte in Europa intelligente Stromzähler installiert. Die Maßnahme soll Stromeinsparungen bis zu zehn Prozent ermöglichen.

 

Wie diese Ziele erreicht werden sollen, geht aus einer Mitteilung der EU-Kommission (KOM(2011)202) hervor. Unter anderem wird darin die verbindliche Festlegung technischer Standards für intelligente Netze und Zähler bis Ende 2012 gefordert.

 

Haushalte und Unternehmen sollen einfachen Zugang zu den Verbrauchsinformationen haben, so dass sie ihre Energiekosten bewusst niedrig halten können. Im Idealfall sollen die Informationen über ein Display im Haushalt angezeigt werden.
Über die Mindestanforderungen an zukünftige Smart-Meter-Generationen machen sich zurzeit Expertenrunden Gedanken. Wie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zu erfahren ist, zeichnen sich aber gewisse Standards ab. So müsse ein Smart Meter bidirektional in ein Kommunikationsnetz einzubinden sein, es müsse verschiedene Tarifsignale verarbeiten können und über offene Schnittstellen verfügen. Last but not least muss es einem Schutzprofil entsprechen, anders gesagt, ein effektiver Datenschutz muss gewährleistet sein. Im BMWi ist man zuversichtlich, noch in 2011 dieses Schutzprofil definieren zu können.

 

Logo SG Ready
Logo SG Ready

Smart-Grid-fähige Hausgeräte von Miele im Handel / Neue Modelle folgen

Seit April 2011 sind die weltweit ersten Smart-Grid-fähigen Hausgeräte auf dem Markt. Miele bietet zwei Waschmaschinen-Modelle und einen Trockner mit der neuen Technologie an, Geschirrspüler wird das Unternehmen zur IFA 2011 in Berlin vorstellen. Mit der Smart-Grid-Technologie nutzen Miele-Hausgeräte automatisch den jeweils günstigsten Stromtarif, den ein Energieversorger anbietet. Zusätzlich unterstützt der Benutzer den Ausbau regenerativer Energien.

Die Modelle müssen mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet werden und tauschen über die vorhandene Stromleitung im Haus Daten mit dem Miele-Gateway aus. Auf dem Gateway – eine Box im kompakten Format – sind sowohl Steuerungsfunktionen wie „Start“ und „Stop“ als auch ein Kalender hinterlegt. Für die Installation verbindet der Benutzer seinen PC mit dem Gateway und gelangt so auf die Benutzeroberfläche des Gateways. Dort trägt er die Stromtarife des Energieversorgers im Kalender ein.

 

Noch einfacher ist es, wenn Energieversorgungsunternehmen die Tarife in einem standardisierten Datenformat zur Verfügung stellen und diese dann vom Gateway automatisch eingelesen werden können.

 

Nach Eingabe der Tarife aktiviert der Benutzer am Hausgerät über das Display einmalig die Smart-Start-Funktion. Bei jedem Programmstart kann der Benutzer dann den spätestens Endzeitpunkt (beispielsweise 20 Uhr) direkt am Gerät festlegen. Das Gerät startet dann automatisch zum günstigen Stromtarif. In jedem Fall ist gewährleistet, dass etwa der Waschvorgang zu einem definierten Zeitpunkt abgeschlossen ist. Außerdem werden Gerätelaufzeiten in der Nacht, so sie nicht gewünscht sind, vermieden.

Quelle: PM Miele

Mo

04

Jul

2011

Modernstes Netzmanagement in neuer Schaltwarte

Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz weiht neues „Transmission
Control Center“ in Neuenhagen bei Berlin ein.

 

Aktuelle und künftige Netzherausforderungen können in neuer Schaltwarte optimal gemeistert werden / EU-Energiekommissar Günther Oettinger als Festredner zu Gast / „Transmission Control Center“ verwirklicht ambitioniertes Sicherheitskonzept.
Berlin – Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission hat am vergangenen Montag sein neues „Transmission Control Center“ (TCC) in Neuenhagen bei Berlin eingeweiht. Im TCC – der zentralen Schaltwarte – wird das gesamte Höchstspannungsnetz von 50Hertz für den Norden und Osten Deutschlands gemanagt. Rund 150 Gäste aus Politik, Energiewirtschaft, Behörden, Verbänden und Medien waren der Einladung von 50Hertz zur Einweihung gefolgt. Ehrengäste waren Günther Oettinger, Energiekommissar der Europäischen Union und Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Das neue TCC, das mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro gebaut wurde, löst die bisherige Schaltwarte in Berlin-Marzahn ab. Der neue Standort sei nach den Worten des Sprechers der Geschäftsführung von 50Hertz, Boris Schucht, durch modernste technische Ausstattung und einem ambitionierten Sicherheitskonzept zum Schutz vor Gefährdungen ein Meilenstein in der Entwicklung von 50Hertz: „Unsere primäre Aufgabe besteht darin, die Energiewende so umzusetzen, dass Versorgungssicherheit und europäischer Elektrizitätshandel bei gleichzeitiger Integration der erneuerbaren Energien gewährleistet werden können. Dafür ist unsere neue Schaltwarte nun auch für die kommenden Jahrzehnte gerüstet.“

Günther Oettinger, Energiekommissar der Europäischen Union und Festredner bei der Veranstaltung, verwies auf die geostrategisch bedeutsame Lage des Netzgebietes von 50Hertz. Er betonte, der Ausbau der Netzinfrastruktur müsse Vorrang haben. Überdies mahnte er Planungssicherheit auf nationaler und europäischer Ebene an, damit die Netzbetreiber die enormen Investitionen auch tätigen können. Neben Oettinger betonte auch Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den hohen Stellenwert der neuen Schaltzentrale. Nach den Worten Homanns sei die Gewährleistung der Systemsicherheit im Zuge der beschleunigten Energiewende eine zunehmend komplizierter werdende Aufgabe, insbesondere auch im Netzgebiet von 50Hertz, das sich vor allem durch einen hohen und weiter wachsenden Anteil regenerativer Energien bei gleichzeitig relativ geringem Stromverbrauch im deutschlandweiten Vergleich auszeichne.

 

Das neue TCC am Standort Neuenhagen bei Berlin ist mit modernster Technik ausgestattet, damit das Operativpersonal das Netz optimal steuern und damit die Versorgungssicherheit auch weiterhin auf hohem Niveau gewährleisten kann. Im Control Center von 50Hertz wird das gesamte nordostdeutsche Netz gesteuert und sichergestellt, dass immer genauso viel Strom produziert und ins Netz eingespeist wird, wie die Verbraucher gerade benötigen. Die Aufrechterhaltung der Systemsicherheit wird im Netzgebiet von 50Hertz immer herausfordernder: Bereits jetzt sind rund 15.000 Megawatt erneuerbare Energien im neuen Bundesgebiet installiert und müssen sicher aufgenommen und in die Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands transportiert werden.

QuellePM

Fr

01

Jul

2011

Priora Facility Management AG verbaut weitere EMETRION IQs

Insgesamt 212 EMETRION IQ – Stromzähler hat Priora Facility Management in den vergangenen Jahren 2009 und 2010 in seinen Gebäuden eingebaut. Die Geräte erfassen die Stromdaten der Kunden des in der Schweiz marktführenden Unternehmens im Total Facility Management-Bereich und senden die ausgelesenen Werte vollkommen selbstständig an die Datenzentrale. Priora Facility Management hat nun weitere Exemplare des modernen Elektrizitätszählers bei GÖRLITZ Schweiz bestellt.

Das TFM-Unternehmen betreut mehrere Liegenschaften im Bereich des Zürcher Flughafens, versorgt die ansässigen Firmen mit den notwendigen Medien und rechnet die gelieferten Leistungen monatlich ab.

Durch lückenlose Verfügbarkeit und die hohe Qualität der Daten haben sich die bereits verbauten Stromzähler im vergangenen Jahr beweisen können. Nach wie vor setzt man deshalb auch zukünftig auf die Zuverlässigkeit des Push-Betriebes der GÖRLITZ Messsysteme. Die Daten werden von der Messstelle eigenständig an das Zielsystem „Enigma“ gesendet, eine Eigenentwicklung des Priora Facility Management Teams. Die vom schweizerischen Bundesamt für Metrologie (METAS) geeichten Zeitreihen von Zählerständen (Zählerstandsfolgen) und deren lückenlose Übermittlung minimieren den Aufwand für Plausibilitätsprüfungen nahezu vollständig.

Nur durch Einsatz einer solchen intelligenten Zähler- und Kommunikationstechnik kann auf den Betrieb einer herstellerspezifischen bzw. gerätetreiberorientierten Leitstellentechnik verzichtet werden. Somit unterstützt GÖRLITZ den reibungslosen Ablauf der von Priora Facility Management angebotenen Dienstleistung auch zukünftig mit ihren Qualitätsprodukten.

Quelle: MM Goerlitz AG

Mehr Informationen zum EMETRION IQ

 

Do

30

Jun

2011

Zeitvariable Smart Meter Tarife sorgen für Einsparung von 9,5 Prozent

Intelliekon – so lautet die Abkürzung des Forschungprojekts “Nachhaltiger Energiekonsum durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme“.
Intelliekon – so lautet die Abkürzung des Forschungprojekts “Nachhaltiger Energiekonsum durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme“. © by Fraunhofer ISE

Mehrere Pilotprojekte für den Einsatz und den Nutzen von Smart-Metering laufen derzeit. Nun wurden für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Intelliekon – Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme" erste Ergebnisse vorgelegt.

 

Durch intelligente Zähler und die Visualisierung des Stromverbrauchs können Privathaushalte durchschnittlich 3,7 Prozent Strom einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt das vom BMBF geförderte Projekt "Intelliekon – Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme", an dem unter anderem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI beteiligt waren. Bei zeitvariablen Tarifen lag die ermittelte Einsparung sogar bei 9,5 Prozent. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse findet am 26. Oktober 2011 in Frankfurt statt.

 

 

Mehr als 2.000 Haushalte in Deutschland und Österreich nahmen an der achtzehnmonatigen Feldphase des Projekts teil, indem sie intelligente Stromzähler benutzten, die den zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs erfassen. Die Teilnehmenden konnten auf einem Internetportal oder durch eine monatliche schriftliche Information beispielsweise ihren Stromverbrauch stundenweise analysieren und erhielten für alle gängigen Geräte im Haushalt mehr als vierzig Energiespartipps.

 

 

 

"Smart Metering ist in der aktuellen Energiedebatte ein wichtiges Thema, da von dieser Technologie eine Effizienzsteigerung in deutschen Haushalten erwartet wird. Jetzt haben wir erstmals mit einer groß angelegten und sozialwissenschaftlich fundierten Studie gezeigt, welches Potenzial sich dahinter verbirgt", sagt der Psychologe und Gesamtprojektleiter am Fraunhofer ISE, Sebastian Gölz.

 

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI wertete die Verbrauchsdaten aus und stellte fest, dass die Haushalte eine durchschnittliche Verbrauchseinsparung von 3,7 Prozent erzielen konnten. Als Vergleichsgröße dienten dabei Haushalte, die keine Verbrauchsrückmeldung zu ihrem Stromverbrauch erhielten. Umgerechnet auf den bundesdeutschen Stromverbrauch entspricht dies einer jährlichen Einsparung von etwa fünf Terawattstunden Strom und einer Milliarde Euro vermiedene Stromkosten in den Haushalten.

 

 

Das Projekt hatte auch eine langfristige Wirkung: "In unseren Untersuchungen haben wir gezeigt, dass der Einspareffekt auch mehrere Monate nach Beginn des Feldtests noch nachweisbar ist", sagt Teilprojektleiter Dr. Marian Klobasa vom Fraunhofer ISI.

 

 

Während das Fraunhofer ISI die Einspareffekte bilanzierte und die Auswirkungen auf das Energiesystem sowie erzielbare CO₂-Minderungen analysierte, befragte das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE, Frankfurt), die Teilnehmer des Pilotprojekts zur Akzeptanz und Attraktivität der Feedbackinformationen. Diese wurden sehr positiv bewertet und überwiegend als informativ, nützlich, gut gestaltet, nutzerfreundlich und verständlich empfunden. Die meisten Befragten zeigen eine klare Bereitschaft, Strom einzusparen – und das Feedbacksystem kann sie dabei unterstützen.

 

"Allerdings führen gut dargestellte und zeitnah gelieferte Informationen nicht automatisch zu einer deutlichen Verbrauchsreduktion", betont ISOE-Projektleiter Dr. Konrad Götz.

Dafür scheinen konkrete Handlungsvorschläge wichtig zu sein, denn ein Viertel der Webportal-Nutzer interessiert sich besonders stark für Energiespartipps. Zu diesem Ergebnis kam das Fraunhofer ISE, das die Nutzung des Internetportals analysierte. Dabei stellte es auch fest, dass die Feedbackinformationen von den meisten Teilnehmern nur in den ersten zwei Monaten des Feldtests abgerufen wurden und nur eine Minderheit das Webportal dauerhaft nutzte.

 

 

"Bei den verwendeten Systemen mussten die Teilnehmer noch viel Eigeninitiative entwickeln, um herauszufinden, wo genau sie den Verbrauch reduzieren können. Doch die – teils nur kurze – Nutzung der Verbrauchsrückmeldung setzt offenbar einen Impuls, sich mit dem Stromverbrauch und Einsparmöglichkeiten zu beschäftigen", so Gölz vom Fraunhofer ISE.

 

In einem für alle Interessierten offenen Praxisforum am 26. Oktober 2011 in Frankfurt werden die Projektergebnisse ausführlich vorgestellt und die Schlussfolgerungen mit Vertretern aus Energiewirtschaft und Politik diskutiert. Themen sind Kundenakzeptanz und Konsumverhalten bei Feedback und einem Zweistufentarif, Feedbacknutzung, Zahlungsbereitschaft sowie ökologische Auswirkungen einer bundesweiten Abschätzung der Stromeinsparung. Anmeldungen sind auf www.intelliekon.de/praxisforum möglich.

 

Das vierjährige Projekt "Intelliekon – Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" gefördert. Neben dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI sowie dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) arbeiten der Smart-Metering Anbieter EVB Energy Solutions, neun deutsche Energieversorger (Energieversorgung Oelde, Stadtwerke Hassfurt, Stadtwerke Münster, Stadtwerke Schwerte, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm SWU, SVO Energie (Celle), swb (Bremen), SWK Stadtwerke Krefeld, Technische Werke Kaiserslautern) sowie ein österreichischer Energieversorger (Linz Strom GmbH) zusammen.

 

 

Detailinformationen zum Projekt sind auf der Webseite intelliekon.de einzusehen. Das Working Paper "Smart metering in Germany and Austria – results of providing feedback information in a field trial" ist unter http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/e/download/working-papers-sustainability-and-innovation/WP6-2011_smart-metering-in-Germany.pdf herunterladbar.

PM:Fraunhofer ISE

Mi

29

Jun

2011

Mehr als 200 Teilnehmer besuchten die Roadshow der Firma Berg

In vier Städten in Deutschland (Frankfurt, Ingolstadt, Essen und Leipzig) besuchten mehr als 200 Teilnehmer die Roadshow der Firma Berg zum Thema Neue Lösungen für Energieeffizienz und Energiemanagement.  Die Vertreter aus Industrie, Liegenschaftsverwaltungen und öffentlichen Einrichtungen informierten sich auf der Tagesveranstaltung über aktuelle Lösungen aus den Bereichen Messtechnik, Lastmanagement und Energiemanagement nach DIN 16001.
 
Olaf Siegel, Geschäftsführer Vertrieb der Berg GmbH, zeigte sich erfreut über die grosse Resonanz. "Unsere Lösungen und Technologien, decken in hohen Maße die Anforderungen des Marktes ab. Nicht nur die Messtechnik,sondern die gesamte systemische Integration eines Last- und Energiemanagemetsystems in die Systemlandschaft des Kunden ist eine der
Stärken der Berg GmbH".

 

So bietet der Systemspezialist aus München auch alle möglichen Varianten der Betriebsführung eines Energiemanagements an.
"Unser Spektrum an Lösungen reicht von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu grossen Industriestandorten, sowie von Kauflösungen bis hin zu Vollserviceleistungen", so Olaf Siegel.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von Praxisberichten verschiedener Kunden, wie BMW und Metallumform.  Im Herbst sind weitere Veranstaltungen in Hannover und Stuttgart geplant.

Quelle: PM Goerlitz AG

im Web:   www.berg.goerlitz.com

Mo

27

Jun

2011

Herausforderungen zur Implementierung von Smart Grids

Das Institut für Energie- und Regulierungsrecht veranstaltet einen Workshop zum Thema Energierecht unter dem Titel „Rechtliche und technische Herausforderungen zur Implementierung von Smart Grids", am Donnerstag  d. 30. Juni in Berlin.

Der Workshop widmet sich rechtlichen Fragen rund um den Einbau intelligenter Verteilnetze.

 

Herr Kleemann vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird einleitend über die neuen Smart-Grid-Vorschriften des EnWG-Referentenentwurfs berichten.

 

Anschließend stehen Vorträge aus den unterschiedlichen Blickwinkeln zu den rechtlichen Anforderungen, die die Einführung von Smart Grids in den Markt stellen, am Programm. Abschließend wird Herr Kowalski das BSI-Schutzprofil zu Smart Metern vorstellen.

 

 

Mehr Informationen unter:  enreg.eu

Di

21

Jun

2011

200 Haushalte werden an ein intelligentes Netz angeschlossen

Forschen für die Zukunft: Bernhard Fenn (re.) und Marco Peter (li.) stellen die Stromversorgung von morgen vor
Forschen für die Zukunft: Bernhard Fenn (re.) und Marco Peter (li.) stellen die Stromversorgung von morgen vor. Foto: HSE AG

EU-Forschungsprojekt "Web2Energy" geht in die nächste Etappe

 

Gemeinsam mit neun anderen Unternehmen hatte der Darmstädter Energiekonzern im vergangenen Jahr das Projekt gestartet, bei dem im Juli rund 200 Haushalte an ein intelligentes Netz (Smart Grid) angeschlossen werden. Bernhard Fenn, Prokurist der HSE und Projektleiter, informierte die Projekt-Teilnehmer über die einjährige Testphase. Er stellte das Internetportal vor, das ihnen die Möglichkeit bietet, den eigenen Energieverbrauch transparent zu verfolgen. Am Informationsabend nahm außerdem Marco Peter von der SCHOTT Solar AG teil. Als Kooperationspartner der HSE forscht der internationale Hersteller für Photovoltaik-Produkte und Solarmodule mit Firmensitz in Mainz, welche Rolle die Anlagen im Bereich der intelligenten Netze künftig spielen könnten. SCHOTT Solar stellt für das "Web2Energy"-Projekt Solarmodule zur Verfügung.

Für die einjährige Testphase erhalten rund 200 Stromkunden aus Schaafheim, Groß-Bieberau, Eppertshausen, Münster, Darmstadt-Eberstadt und Ober-Ramstadt Smartmeter, die den Stromverbrauch zeitabhängig erfassen und aus der Ferne abgelesen werden können.

Durch die neue Technik bekommen die Teilnehmer detaillierte Auskünfte, wann sie wie viel Strom verbrauchen. Die Stromzähler helfen ihnen außerdem, ihre Gewohnheiten beim Stromverbrauch zu ändern. Sie erfahren bereits am Vorabend, ob und zu welchem Zeitpunkt besonders viel regenerativer Strom erzeugt wird. Rote und grüne Ampelsignale verdeutlichen die Vorhersage, die auf Wetterdaten zu Wind und Sonne basiert. Die Testkunden können ihre Daten wahlweise per Smartphone, SMS oder im vorgestellten Internetportal aufrufen.

Die intelligenten Stromnetze sollen in Zukunft helfen, den Stromverbrauch ans Angebot anzupassen und Informationen zum aktuellen Stromangebot an Verbraucher zu kommunizieren. "Die Stromnetze von morgen signalisieren dem Kunden, beziehungsweise seinen Geräten, wann es sinnvoll und günstig ist, Strom zu verbrauchen", erklärte Projektleiter Bernhard Fenn. Die Stromnetze der Zukunft müssten intelligent sein, um das schwankende Stromangebot der regenerativen Energien mit dem Stromverbrauch in Einklang zu bringen.

"Web2Energy" ist eines von sechs Forschungsprojekten der EU, die sich um Zukunftslösungen in der Stromversorgung kümmern. Unter Leitung der HSE arbeiten Unternehmen und Institutionen unter realistischen Bedingungen an einer einheitlichen Kommunikationsmethode, mit der in Zukunft die Stromerzeuger und Verbraucher ihre Informationen austauschen können und die europaweit oder sogar weltweit funktionieren könnte. Neben den 200 Test-Haushalten sind an das Mininetz kleinere und größere Stromerzeuger aus der Region angeschlossen.
Quelle: HSE AG

 

Web:   www.web2energy.com

Mo

20

Jun

2011

Honda will Smart Home System in Saitama errichten und testen

Foto:  Honda Deutschland GmbH
Foto: Honda Deutschland GmbH

Mit Elektrofahrzeugen und effizientem Energiemanagement gegen globale Erwärmung

 

Eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2015 ist Ziel des Projektes E-KIZUNA, das die Honda Motor Corporation und die japanische Stadt Saitama umsetzen wollen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Japan unterzeichnet. Durch die Popularisierung von Elektrofahrzeugen soll die globale Erwärmung bekämpft und eine nachhaltige, CO2-arme Gesellschaft geschaffen werden. Das Projekt wird von der Stadt Saitama in Zusammenarbeit mit zahlreichen Interessengruppen verwaltet. Das japanische Wort kizuna steht für die Bande zwischen den Menschen.

 

Im Rahmen von E-KIZUNA werden Honda und Saitama den Einsatz von Elektrofahrzeugen, Plug-in-Hybridfahrzeugen und Elektrorollern im Stadtverkehr erproben. Darüber hinaus will Honda im Frühjahr 2012 das Honda Smart Home System in Saitama errichten und testen. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Energiemanagementsystem, in dem verschiedene von Honda entwickelte Anlagen zur Energieerzeugung zum Einsatz kommen, u.a. ein Gas-Blockheizkraftwerk und ein Solarenergiesystem. Ergänzend zum kommerziellen Stromnetz liefert das Honda Smart Home System Wärme und Elektrizität für Privathaushalte und produziert Strom zur Elektromobilität.

 

Honda wird gleichzeitig untersuchen, inwieweit das System in der Lage ist, in einem Katastrophenfall unabhängig Strom zu erzeugen.

Der Einsatz der Honda-Technologien zur Elektromobilität und Energieerzeugung soll dazu beitragen, bis zum Jahr 2015 die CO2-Emissionen um die Hälfte des Niveaus von 2000 zu reduzieren. "Mit E-KIZUNA unterstreicht Honda ein weiteres Mal seine Innovationskraft und bringt die Zukunft in Japan schon heute auf die Straße", sagte Yuishi Fukuda, Präsident der Honda Deutschland GmbH.

Die Priorität von E-KIZUNA liegt auf der Errichtung einer katastrophenresistenten Stadt der Zukunft mit Hilfe unterschiedlicher Energiequellen und Elektromobilität. Die Projektvereinbarung zwischen Honda und der Stadt Saitama umfasst diverse Maßnahmen, unter anderem:

- Verbesserung des Zugangs zu Elektrofahrzeugen und Entwicklung von Geschäftsmodellen für Elektrofahrzeuge.
- Aufbau unabhängiger Häusersiedlungen mit Fokus auf lokale Stromerzeugung und
-verwendung.
- Entwicklung von Haushaltsenergiesystemen, die im Katastrophenfall funktionsfähig sind.

Weitere Bestandteile der Zusammenarbeit sind:

- Aufbau eines Sicherheitsnetzes für Ladestationen.
- Ankurbelung der Nachfrage durch Schaffung von Anreizen.
- Am lokalen Bedarf orientierte Aufklärungsinitiativen.

 

Quelle: Honda Deutschland GmbH

So

19

Jun

2011

Intelligentes Stromverteilnetz unter Spannung gesetzt

 

Eifelkreis als „Smart Country“ Modellregion für mehr Intelligenz
im Stromnetz 

 

 

Mitten im Eifelkreis Bitburg-Prüm schlagen RWE Deutschland und Partner aus Industrie und Wissenschaft heute ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Stromversorgung auf. Zum ersten Mal wird in Deutschland ein intelligentes Stromverteilnetz in einer ländlichen Region unter Spannung gesetzt. Unter dem Motto „Smart Country“ bietet die im Eifelkreis eingesetzte Technik auf einer Fläche von 170 Quadratkilometern eine intelligente Antwort auf die Frage, wie Strom aus Sonne und Wind bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit genutzt werden kann. Planer, Bauherren und Betriebsführer für das Stromnetz der Zukunft sind die Verteilnetz- und Netzservicegesellschaften von RWE Rhein-Ruhr und RWE Westfalen-Weser-Ems.

Kombiniert mit moderner Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und einem Biogasspeicher als „Strompuffer“ gewährleistet das intelligente Netz jederzeit eine stabile Stromversorgung. Dies gilt auch dann, wenn das natürlich schwankende Angebot an Strom aus Sonnen- und Windenergie nicht dem aktuellen Strombedarf von Verbrauchern entspricht. RWE Deutschland ist federführend in diesem Projekt. Partner sind die Unternehmen ABB und Consentec sowie die Technische Universität Dortmund. Der Aufbau des Demonstrationsnetzes wird vom Bundeswirtschafts-ministerium gefördert. Insgesamt werden 3 Millionen Euro für das intelligente Netz im Eifelkreis ausgegeben. In rund drei Jahren wird Zwischenbilanz gezogen, wie sich das intelligente Netz im Einsatz bewährt hat.

Dr. Joachim Schneider, Technik-Vorstand der RWE Deutschland AG: „Mehr Strom aus erneuerbaren Energien und Netzstabilität sind keine Gegensätze mehr, wenn intelligente Netze dahinterstehen. Bei smarten Lösungen geht RWE vorweg, damit die Energiewende im Stromverteilnetz gelingt.“ Dr. Knut Kübler, Leiter des Referates „Energieforschung“, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: „Was in der Eifel unter realen Bedingungen getestet wird, kann sich zum Prototypen für einen deutschlandweiten Umbau des Stromverteilnetzes mit Smart Grids entwickeln.“ Denn hauptsächlich in den ländlichen Regionen entscheidet sich, ob die Energiewende zu mehr erneuerbaren Energien auch im Stromverteilnetz verwirklicht werden kann. 98 Prozent der deutschen Netzinfrastruktur von insgesamt rund 1,7 Millionen Kilometern machen das Stromverteilnetz aus. Knapp 350.000 Kilometer davon werden von RWE Deutschland betrieben.

 

 

Mehr Strom aus erneuerbaren Energien ohne Einbußen bei der Versorgungssicherheit

 

In Bitburg-Prüm will RWE zeigen, wie die Versorgungssicherheit in ländlichen Regionen auch bei einem mitunter stark schwankenden Angebot aus erneuerbaren Energien gewährleistet werden kann. Unter mehr als 400 Gebieten hat RWE Deutschland den Eifelkreis als Labor für diesen Härtetest eines intelligenten Stromnetzes ausgewählt. Denn hier liegen in mehrerer Hinsicht typische Herausforderungen für die Betreiber von Stromverteilnetzen: Bislang sorgte eine an die bisherige Versorgungsaufgabe angepasste Netzinfrastruktur für Versorgungssicherheit in einer dünn besiedelten Region. 5.500 Einwohner auf 170 Quadratkilometern verbrauchen im Demonstrations-Netzgebiet ungefähr 22 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Eine Stadt wie Essen hat auf 210 Quadratkilometern einen jährlichen Strombedarf von 5,5 Milliarden kWh.

Seit im Eifelkreis die Zahl der installierten Windkraft- und Photovoltaikanlagen stark steigt, muss das Stromverteilnetz mit der Zeit gehen und das schwankende Angebot an Strom aus erneuerbaren Energien so ausbalancieren, dass die Gefahr von Versorgungsunterbrechungen minimiert werden kann. Aktuell speisen im Versorgungsbereich des RWE-Regionalzentrums Trier mit rund 362.000 versorgten Einwohnern über 5.500 Anlagen – davon 5.200 Photovoltaikanlagen – mit rund 840 Megawatt (MW) installierter Kapazität in das Mittel- und Niederspannungsnetz ein. Im Jahre 2006 waren es erst rund 800 Erzeuger. Außerdem speisen 57 Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 107 MW direkt in das 110.000-Volt Netz ein. Das Ende der Fahnenstange ist nicht erreicht. Im Jahr 2010 lagen dem RWE-Regionalzentrum Trier über 2.230 Anfragen zur Einspeisung dezentral erzeugter elektrischer Energie vor. Im Jahre 2011 sind es schon weitere 190.

Das Modellprojekt besteht aus vier verschiedenen technischen Bausteinen: Spannungsregler sind vor und hinter intelligenten Ortsnetzstationen oder direkt beim Kunden angebracht. Sie schützen vor Schwankungen in der Versorgungsspannung. Zum ersten Mal in Deutschland wird die Biogasanlage eines Landwirtes als Stromspeicher zum Ausgleich von Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch im Netz mit einbezogen. Der dritte Baustein besteht aus Messpunkten an 20 Stellen im Netz sowie an 48 Photovoltaikanlagen. Kontinuierlich werden hier Spannung und Strom gemessen, um die Netzplanung und -führung optimieren zu können. Baustein Nummer vier ist eine leistungsstarke Kabelstrecke mit Pausenschaltern. Dabei handelt es sich um eine neu errichtete „Strom-Autobahn“, die die bisherigen „Strom-Landstraßen“ entlastet und damit die Anschlusskapazität für die dezentrale Erzeugung erhöht. Durch den Einsatz von Pausenschaltern wird die Ausbreitung von Fehlern, die von der Strom-Landstraße auf die Strom-Autobahn übergehen könnten, verhindert.

Quelle: PM RWE

Fr

17

Jun

2011

50Hertz startet Pilotprojekt mit Hochtemperaturseilen

Erprobung der neuen Übertragungstechnik bei laufendem Betrieb / Ziel ist die
künftige Bereitstellung höherer Transportkapazität durch neueste Technik


Am heutigen Freitag startet der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit der praktischen Erprobung der neuesten Generation von Hochtemperaturseilen (ACCR mit Aluminium-Oxid-Matrix) in einem Pilotprojekt im Umspannwerk Güstrow. Hochtemperaturseile der neuesten Generation sind thermisch höher belastbar als herkömmliche Leiterseile.


Mit der Pilotanlage im Umspannwerk Güstrow erprobt 50Hertz die neue Technologie im laufenden Betrieb in einer gesicherten Anlage an einem nicht systemkritischen Abschnitt. Der rund 200 Meter lange Testabschnitt ist Teil des Gesamtnetzes, so dass die neuen Seile unter realen Bedingungen des Höchstspannungsnetzes erprobt werden. Aus den Testergebnissen werden Erkenntnisse gesammelt für einen zukünftigen, breiteren Einsatz dieser Technologie, um auf bestehenden Leitungen die Übertragungskapazität bei Bedarf bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Für die künftige Anwendung dieser Übertragungstechnik ist zudem das Verhalten der kompletten Installationen (also der Kombination aus Armaturen und Seilen), das Durchhangverhalten und die Langzeitfestigkeit auf Grund der höheren Temperaturentwicklung zu analysieren.

Mit dem Start der Pilotanlage zur Erprobung der neuesten Hochtemperaturseile dokumentiert 50Hertz erneut seine Aktivitäten in den Bereichen Netzverstärkung und Netzoptimierung. Bereits heute setzt 50Hertz punktuell Hochtemperaturseile einer älteren Generation ein; auch das sogenannte Temperaturmonitoring zur temporären Erhöhung der Auslastung einzelner Leitungsabschnitte (z.B. die Leitung Remptendorf/Thüringen nach Redwitz/Bayern) wird im Sinne eines optimalen Systembetriebs eingesetzt.

 

50Hertz sorgt mit rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Betrieb und den Ausbau des Übertragungsnetzes. Darüber hinaus ist das Unternehmen für die Führung des elektrischen Gesamtsystems auf den Gebieten der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verantwortlich.

Als verantwortlicher Übertragungsnetzbetreiber im Herzen Europas steht 50Hertz für
die sichere Integration der erneuerbaren Energien, die Entwicklung des europäischen Strommarktes und den Erhalt eines hohen Versorgungssicherheitsstandards. Das Übertragungsnetz bildet die Grundlage für die sichere Stromversorgung von mehr als 18 Millionen Menschen. Anteilseigner sind seit 2010 der belgische Übertragungsnetzbetreiber
Elia sowie der australische Infrastrukturfonds IFM. Als europäischer Übertragungsnetzbetreiber ist 50Hertz Transmission Teil der Elia Gruppe und Mitglied im europäischen Verband ENTSO-E.

Quelle: PM

Do

16

Jun

2011

Mit RWE SmartHome mehr Sicherheit

Mit den neuen Endgeräten für die RWE SmartHome Haussteuerung können Eigentümer und Mieter eine Vielzahl von Sicherheitsfunktionen umsetzen.
Mit den neuen Endgeräten für die RWE SmartHome Haussteuerung können Eigentümer und Mieter eine Vielzahl von Sicherheitsfunktionen umsetzen. Foto: RWE

Für einen höheren Brand- und Einbruchsschutz in den eigenen vier Wänden können Eigentümer und Mieter jetzt mit der RWE SmartHome Haussteuerung sorgen. Ab sofort bietet die RWE Effizienz GmbH Rauch- und Bewegungsmelder sowie Tür- und Fenstersensoren an, die schnell und einfach per Plug & Play über eine Zentrale vernetzt werden können. Neben der Steuerung von Heizung und Elektrogeräten lassen sich so mit Hilfe des funkbasierten Hausautomatisierungssystems eine Vielzahl von Sicherheitsfunktionen umsetzen.

 

Ebenfalls verfügbar sind zwei neue Zwischenstecker, mit denen jetzt auch Lampen gedimmt oder elektrische Geräte im Außenbereich eingebunden werden können.

 

 

„Wir bauen unsere Haussteuerung schrittweise immer weiter aus und geben unseren Kunden so die Möglichkeit, neue und interessante Einsatzbereiche für sich zu erschließen. Die jetzt vorgestellte erste Erweiterungswelle steht ganz im Zeichen der Sicherheit. Mit den hier eingeführten Produkten können RWE SmartHome Besitzer beispielsweise beruhigt in den Urlaub fahren – in dem Wissen, dass sie jederzeit über ihr Smartphone zu Hause nach dem Rechten sehen können und sofort informiert werden, wenn etwas nicht in Ordnung sein sollte“, erläutert Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH.

 

 

„Gleichzeitig stellen wir aber auch unseren bestehenden Kunden kontinuierlich neue Funktionen – wie etwa eine Kindersicherung für die Heizkörperthermostate – zur Verfügung. Ergänzend zur automatischen Aktualisierung der Software und der Endgeräte haben wir hier jetzt eigene Apps eingeführt, mit denen sich selbst komplexe Aufgaben einfach steuern lassen.“

 

Die erste App für die Hausautomatisierung ist mit dem „virtuellen Bewohner“ bereits verfügbar. Dabei handelt es sich um eine Anwesenheitssimulation, die Licht und elektrische Geräte zufällig innerhalb vorher definierter Zeiträume ein- und ausschaltet.

 

Mit Hilfe eines Kalenders und eines Tagesprofils kann der Benutzer hier einfach und komfortabel die Zeiträume und sogar die maximale Einschaltdauer der einzelnen Geräte festlegen. Der „virtuelle Bewohner“ sorgt dann dafür, dass innerhalb dieser Parameter kein Tag dem anderen gleicht. Das Programm wird über ein eigenes Icon direkt in die Benutzeroberfläche der Haussteuerung eingebunden.

Ein höherer Brandschutz lässt sich mit Hilfe der intelligenten Rauchmelder erreichen. Sämtliche Sensoren sind untereinander per Funk vernetzt, so dass im Brandfall automatisch im ganzen Haus Alarm gegeben wird. Gleichzeitig sendet das System sofort eine Warnmeldung per Email. Zudem sind die Rauchmelder mit hellen LED-Lampen als Notbeleuchtung bei einem Stromausfall ausgestattet. Die Bewegungsmelder hingegen reagieren auf menschliche Körperwärme und steuern dann die angebundenen Elektrogeräte und Leuchten an.

 

So können sowohl unerwünschte Besucher abgeschreckt als auch Komfortfunktionen wie eine Lichtsteuerung im Keller realisiert werden. Die Tür- / Fenstersensoren überwachen nicht nur sämtliche Zugänge des Hauses bzw. der Wohnung, sondern helfen darüber hinaus auch noch beim Energie sparen. Die Geräte kommunizieren direkt mit den im Raum installierten Heizkörperthermostaten, so dass bei einem geöffneten Fenster die Heizung automatisch herunter geregelt werden kann.

Für Neueinsteiger bietet der Hersteller ein eigenständiges Sicherheitspaket zu einem Preis von 379 Euro an. Dieses beinhaltet drei Tür- / Fenstersensoren, einen Rauchmelder, einen Innenraum-Bewegungsmelder sowie die Steuerungszentrale. Ein bis auf die Zentrale identisches Erweiterungspaket ist für 199 Euro erhältlich. Diese und alle weiteren neuen Komponenten – wie Bewegungsmelder und Zwischenstecker für den Außenbereich sowie die dimmbaren Zwischenstecker – können über den Webshop auf www.rwe-smarthome.de oder die zentrale Bestellhotline 0800 - 12 34 060 erworben werden.

Do

16

Jun

2011

Monatliche Stromrechnung geplant

 

Energieanbieter sollen dafür sorgen, dass die Verbraucher mehr Energie einsparen.

Laut einem heutigen Bericht von Welt Online sollen die Unternehmen vom jährlichen Rechnungsturnus abrücken und dem Endkunden öfter eine Energieabrechnung erstellen.

Strom mit monatlicher Rechnung und Gas alle zwei Monate.

 

Diese Pläne sollen am kommenden Mittwoch von EU-Kommissar Günther Oettinger im „Entwurf einer Richtlinie zur Energieeffizienz“ vorgelegt werden schreibt Welt Online weiter.

 

Die Umsetzung dieser Pläne wird ganz entscheidend davon abhängen mit welcher Geschwindigkeit Smart Metering in der Breite eingesetzt wird. In den einzelnen EU Ländern sehen wir hier verschiedene Fortschrittsstufen.

 

Auch Deutschland wird nun beim Zählerwechsel mehr Tempo machen müssen und die Stromversorger noch mehr Smartmetertarife anbieten.

 

Beim Schutzprofil für Smartmeter erwartet man nun nach den Sommerferien eine Endfassung, so dass auch für Anbieter eine Planungssicherheit für 2012 gegeben ist.

Mi

15

Jun

2011

Auf dem Weg zum Internet der Energie

Neue Broschüre 2011, Auf dem Weg zum Internet der Energie

 

Für die Neuausrichtung der Energieversorgung in Deutschland sind kluge Lösungen zu finden. Die Investition in intelligente Netze stellt die Weichen für eine flexiblere Nachfrage und eine höhere Energieeffizienz. So können erneuerbare Energien besser integriert und die Netzstabilität weiterhin gewährleistet werden. Die Ausbildung eines integrierten Systems, eines Internet der Energie, schafft zugleich die Grundlage für die Entstehung innovativer Geschäftsmodelle sowie neuer Dienstleistungen.

 

 

 

Link zur Broschüre:

 

 

BDI Initiativ , Internet der Energie

Di

14

Jun

2011

Datenschutz im intelligenten Stromnetz der Zukunft

E-Energy setzt sich für Datenschutz bei der Schaffung eines intelligenten Stromversorgungssystems ein.

 

Mitglieder der Fachgruppe Recht des BMWi-Förderprogramms "E-Energy - Smart Grids made in Germany" publizieren Empfehlungen für den Datenschutz im intelligenten Stromnetz der Zukunft.

Die E-Energy-Fachgruppe Recht empfiehlt Datenschutzregeln in die Vorschriften des Energiewirtschaftsrechts aufzunehmen. "Die Akzeptanz von Smart Grid-Lösungen ist von drei Faktoren abhängig:

 

Lassen sich wirklich Klimaschutzverbesserungen erzielen?

 

Ist eine technische Entwicklungsoffenheit sicher gestellt?

 

Werden die dafür benötigten Daten ausreichend geschützt?", so Dr. Oliver Raabe vom Karlsruher Institut für Technologie und Mitglied der Fachgruppe Recht.

 

Zu diesen Fragen haben die Mitglieder der Fachgruppe Recht ausführlich in sieben Szenarien, darunter zwei zur Elektromobilität, die Anforderungen des Datenschutzes an das Smart Grid anhand der Datenschutz-Prinzipien (Datensparsamkeit, Datenvermeidung etc.) analysiert und Empfehlungen formuliert. Diese sind nun in Buchform erschienen. Die Fachgruppe Recht ist Teil der Begleitforschung der Forschungsprogramme "E-Energy - Smart Grids made in Germany" sowie "IKT für Elektromobilität", welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert werden.

 

Intelligente Stromnetze - so genannte Smart Grids - sind ein vielversprechender Ansatz, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Energieversorgung zu sichern. Kern solcher intelligenten Energiesysteme ist es, mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die verbrauchsorientierte Erzeugung um einen erzeugungsorientierten Verbrauch zu ergänzen, damit dezentrale und regenerative Energiequellen ausgebaut werden können. Dazu werden deutlich mehr Daten als bislang von Energieerzeugern und -verbrauchern erhoben, ausgewertet und genutzt, die teilweise sehr sensibel sind.

 

 

Die "Anmerkungen und Anregungen der Fachgruppe Recht der Förderprogramme E-Energy und IKT für Elektromobilität" zum Datenschutz in Smart Grids fassen die Erfahrungen und Empfehlungen der sechs E-Energy-Modellregionen und der sieben Projekte des Programms IKT für Elektromobilität zusammen. Diese testen und erforschen derzeit die wesentlichen IKT-Grundlagen für Smart Grids bzw. entwickeln IKT-basierte Ansätze für den Aufbau einer elektromobilen Infrastruktur in verschiedenen Regionen.

 

"Die bestehenden Regelungen des Datenschutzrechts sind in vielerlei Hinsicht nicht auf spezifische Herausforderungen des zukünftigen Smart Grids, wie Maschine-Maschine-Kommunikation und Flexibilität durch Medienbruch­freiheit von Transaktionen, angelegt und bedürfen einer Untersuchung, einer angepassten Integration oder einer Revision", so Katharina Boesche von B.A.U.M. Consult, die die E-Energy Fachgruppe Recht leitet.

 

Neben den positiven Effekten von Smart Grids, wie die verbesserte Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind und Sonne, die Möglichkeit der Lastensteuerung oder verbesserter Preistransparenz hängt die positive Wahrnehmung bidirektionaler Energienetze vor allem vom Vertrauen der Nutzer in deren Datensicherheit ab.

 

 

Die 11 Empfehlungen im Einzelnen:

 

 


1. Balance zwischen Rechtssicherheit und Fortschritt: Es müssen gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die sowohl  die Daten der Verbraucher ausreichend schützen als auch dem Klimaschutz, der Energieeffizienz und den notwendigen technischen Innovationen gerecht werden.

2. Datenerhebungsmodelle: Wie die Daten über Erzeuger, Nutzer, Informationsflüsse und Zweck der Verarbeitung gespeichert werden, sollte in einheitlichen ,Modellen' erfasst  werden.

3. Personenbezug der Daten: Damit man aus den ,Nutzerprofilen', die durch die nötigen Datenerhebungen entstehen, keine datenschutzverletzenden Informationen über eine Person herauslesen kann, muss der Schutz von Verbraucherdaten auch an anderen Stellen neu analysiert werden.

4. Zweckbindung der Daten: Es dürfen nur solche Daten gespeichert werden, die notwendig sind, um die Energieeffizienz und -steuerung zu optimieren.

5. Erforderlichkeit: Es muss festgelegt werden, wer die Messdaten bekommen darf, um z.B. Belieferung zu steuern.

6.  Datensparsamkeit: Für die meisten Anwendungsfälle sind keine personenbezogenen Daten nötig. Diese Daten sind weitestgehend zu anonymisieren, bevor sie weitergegeben werden. Ist ein Personenbezug notwendig, so sind diese Daten zu ,pseudonymisieren', so dass die Identität des Verbrauchers unkenntlich ist. Diese Pseudonyme könnten auf Zeit vergeben werden.

7. Transparenz: Der Kunde hat ein Recht zu erfahren, welche personenbezogenen Daten von ihm gespeichert werden. Verantwortlich für die Datentransparenz ist der jeweilige Vertragspartner des Kunden, also der Anbieter.

8.  Privacy by Design: Personenbezogene Daten zu schützen muss bereits bei der Entwicklung von Technologien für Smart Grids berücksichtigt werden, damit Datenschutzprobleme nicht zeitaufwendig und teuer im Nachhinein behoben werden müssen.

9.  Wahrung des ,informationellen Selbstbestimmungsrechts': Bereits bei der Entwicklung von Software für Smart Grids könnten z.B. Lösch- und Sperrfristen für sensible Messdaten ,eingebaut' werden, damit  Daten des Kunden nicht auf unbestimmte Zeit und ohne seine Zustimmung verfügbar sind.

10.  Gütesiegel: Produkte im Smart Grid sollen vorab - und nicht erst im Nachhinein - daraufhin überprüft werden, ob sie der Rechtssicherheit für die verantwortlichen Stellen und dem Schutz der Verbraucherdaten gleichermaßen gerecht werden. Ein produktbezogenes Gütesiegel könnte für Produkte vergeben werden, die beides berücksichtigen.

11. Datenschutz im Energiewirtschaftsrecht: Die Anregung, das Energiewirtschaftsrecht nach dem Vorbild des Telekommunikationsrechts um einen Abschnitt zum Datenschutz zu erweitern, wurde erstmals seitens E-Energy auf der Datenschutz-Konferenz am 17. Juni 2010 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einer breiten Öffentlichkeit im Beisein des Bundesdatenschutzbeauftragten Schaar sowie  mehrerer Landesdatenschutzbeauftragter, Vertreter des Düsseldorfer Kreises sowie von Verbraucherschutzverbänden und einem Fachpublikum von knapp 300 Personen vorgestellt (s. dazu Pressemitteilung vom 17.06.2010; heise-online vom 25.02.2011). Auf dem E-Energy Jahreskongress im Januar 2011 wurde diese Forderung dann im Rahmen der Vorstellung der Anregungen zum Datenschutz in Smart Grids erneut noch einmal unterstrichen. Der nun den Verbänden vorliegende Referentenentwurf der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes lässt erkennen, dass diese Anregung nicht ungehört blieb. Vielmehr sehen die §§ 21 c-i EnWG-RefE zahlreiche Einzelregelungen zum Datenschutz bei der Weitergabe von personenbezogenen Daten in intelligenten Messsystemen vor. Weitere Regelungen sind für die Novelle der Messzugangsverordnung zu erwarten.

 

Mehr im Web unter:   E-Energy.de

 

 

Quelle: PM e-energy.de

e-energy.de

Di

14

Jun

2011

Harald Tiemann neuer Geschäftsführer bei GWF MessSysteme AG

Harald Tiemann  Foto: GWF
Harald Tiemann Foto: GWF

Harald Tiemann übernimmt ab dem 1. Juli 2011 die Geschäftsführung der Firma GWF MessSysteme AG in Luzern und tritt die Nachfolge von Andreas Meyer-Jüres an.

 

 

 

Tiemann war davor Geschäftsführer bei Sensus GmbH in Ludwigshafen, Deutschland. Er ist in der internationalen Zählerbranche sehr gut etabliert und verfügt über mehrjährige Führungserfahrung.

Das Schweizer Familienunternehmen GWF MessSysteme AG mit rund 130 Mitarbeitenden und einer über 110-jährigen Erfolgsgeschichte hat sich unter der Leitung von Andreas Meyer-Jüres vom bewährten Messgerätehersteller zum kompetenten und innovativen Partner für Messsysteme und Zählerdatenmanagement für Strom, Gas, Wasser und Wärme weiter entwickelt. Die GWF dankt Andreas Meyer-Jüres für seinen unternehmerischen Einsatz.

Mi

08

Jun

2011

Chinesische Energieversorger informieren sich über intelligente Energielösungen

Chinesische Energieunternehmen informierten sich am Montag in der T-City Friedrichshafen über Energielösungen rund um elektronische Verbrauchszähler und das intelligente Stromnetz.

 

Seit 2008 testet die Zukunftswerkstatt der Deutschen Telekom, wie die Energiewelt von morgen aussehen wird. Bereits heute nutzen 1.500 Haushalte am Bodensee digitale Strom-, Gas- und Wasserzähler.

 

Bis 2020 will China, einer der größten Energieverbraucher weltweit, seinen CO2-Ausstoß um bis zu 40 Prozent reduzieren. Nach Angaben des China Electricity Council (CEC) lag der Anteil "sauberen" Stroms 2010 über 25 Prozent. Laut der International Energy Agency plant China, in den nächsten zehn Jahren mehr als 200 Milliarden US-Dollar in den Ausbau erneuerbarer Energien zu stecken.

 

Hierzu fördert die chinesische Regierung den Aufbau von Smart Grids - intelligenten Stromnetzen - massiv. Das Investitionsvolumen soll in den kommenden Jahren über sieben Milliarden US-Dollar betragen. Der chinesische Markt ist damit weltweit einer der interessantesten Abnehmer für Smart-Grid-Technologien.

 

Mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien bauen die Betreiber Smart Grids und steuern damit die Produktion und Last von Strom so, dass Angebot und Nachfrage aufeinander abgestimmt sind. "Zusammen mit unserem Industriepartner ABB und dem regionalen Energieversorger Technische Werke Friedrichshafen arbeiten wir derzeit in der T-City Friedrichshafen an einem solchen Smart Grid", sagt Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom. "Das Projekt in de T-City gehört zu den größten seiner Art in Deutschland und bietet daher für die chinesischen Gäste eine gute Möglichkeit, sich kompakt über die erforderlichen Technologien zu informieren."

 

Damit ein Smart Grid funktioniert, muss es in Echtzeit wissen, wann und wo Verbraucher wie viel Strom entnehmen. Diese heute existierende Datenlücke schließen die intelligenten Zähler, so genannte Smart Meter.

 

Sie zeigen den Energieversorgern und den Haushalten den aktuellen Stromverbrauch an. Riedmann de Trinidad: "Der flächendeckende Einbau intelligenter Stromzähler in den Haushalten gilt daher als erster Schritt zum intelligenten Energiemanagement der Zukunft. Im Jahr 2020 sollen nach dem Willen der EU rund 80 Prozent der Haushalte mit den neuen intelligenten Zählern versorgt sein."

 

Quelle: Deutsche Telekom

Mo

06

Jun

2011

SOLARWATT AG bringt als erster Modulhersteller Smart- Grid-Lösung für Haushalte auf Markt −

Innovationen zeigt die SOLARWATT AG, Dresden, auf der "Intersolar 2011" vom 8. bis 10. Juni 2011 in München. Das Unternehmen präsentiert auf der Fachmesse unter anderem das SOLARWATT Easy-In System – ein Indachsystem speziell für Schrägdächer, dass auch mit einem intelligenten Energiemanagement erhältlich sein wird. Es ersetzt die herkömmliche Dacheindeckung und erzeugt zusätzlich umweltfreundlichen Sonnenstrom, der selbst genutzt oder in das Netz eingespeist werden kann.

 

Darüber hinaus stellen die Photovoltaik-Experten ein Monitoringportal mit Anlagenüberwachung und Energiemanagement vor. "Damit sind wir technologischer Vorreiter, denn bisher gibt es diese Lösung nicht in Kombination mit Photovoltaikanlagen. 

"Anfang 2012 bringen wir auch eine Lösung für mobile Applications auf den Markt", erklärt Robert Patries, Produktmanager bei der SOLARWATT AG.


So ließe sich dann via Smartphone oder Computer nicht nur der Ertrag der Solaranlage überwachen, sondern auch der Einsatz des erzeugten Stromes optimieren. Ein Beispiel: Scheint die Sonne gerade besonders intensiv ließen sich per Endgerät von unterwegs besonders stromintensive Geräte (wie Klimaanlage oder Trockner) in Gang setzen. "Aus unserer Sicht eignet sich dies nicht nur für Privatanwender, sondern auch für Betreiber von Gewerbeimmobilien oder Unternehmen", so Patries weiter.

 

Simultane Anlagenüberwachung und Gerätesteuerung:


Das SOLARWATT Monitoring- und Energiemanagementsystem besteht aus zwei Hauptkomponenten: Energiemanager/Datenlogger und SOLARWATT Online- Monitoringportal. Der Datenlogger ermöglicht dem Kunden die Überwachung seiner Anlage. Dabei erfasst der Energiemanager Erträge, Leistungsdaten und Anlagenereignisse. Diese Daten werden teilweise im Gerät selbst angezeigt, aber auch an das Monitoringportal weitergeleitet. Bei entsprechender Konfiguration informiert das Gerät den Anlagenbetreiber auch im Falle von Unregelmäßigkeiten.

 

Der Energiemanager kann außerdem einzelne Verbraucher über Funkschnittstellen ansteuern, so dass Geräte manuell oder automatisiert ein- und ausgeschaltet werden können.

 

Ziel ist die Smart-Grid-Lösung für das Haus – ein intelligentes System zur Optimierung des Eigenverbrauchs, das automatisch dafür sorgt, dass beispielsweise die Klimaanlage gestartet wird, sobald genügend PV-Strom zur Verfügung steht.

 
Im SOLARWATT Online-Monitoringportal werden die Daten aus den Bereichen Anlagenund
Energiemonitoring angezeigt und ansprechend visualisiert. Der Kunde kann Anlagenfunktionen online überprüfen, und von dort in das Energiemanagement eingreifen. Er kann zudem entscheiden, ob und in welchem Umfang er auch dem Installateur Einblick in die Daten seiner PV-Anlage geben möchte.

 

Quelle: PM Solarwatt AG

 

©Voltaris GmbH
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Smart Metering

Smart Metering gewinnt an Bedeutung und der Einsatz von Smart Meter Geräten bzw. intelligenten Zählern ist vorgegebenes Ziel der Politik. Entsprechende Normen und Sicherheitsanforderungen werden derzeit definiert und SmartMetering soll den Anbietern und Verbrauchern die intelligente Nutzung von Energie ermöglichen. Hauptziel ist der Aufbau von intelligenten Netzen, den SmartGrids , was ohne SmartMetering nicht denkbar ist.

 

 

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